So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem.

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgendes Problem. Ich bin 52 Jahre und leide seit 14 Jahren an Parkinson. Ich habe den Pfkegegrad 2 und einen GDB von 70%. Dank meiner Selbstdisziplin und meinem guten Umgang mit Medikamenten bin ich in einem guten Zustand. Ich arbeite nur noch als 450,- Kraft. Zum Glück habe ich eine gute BU-Rente.
Jetzt bin ich in eine gegend gezogen in der Missgunst und Neid herrschen. Es gibt sogar Aussagen dass ich ein Sozialschmarotzer bin der nur zu faul zum Arbeiten ist. Es handelt sich akso wohl um Menschen die dermassen Oberföächlich sind das Sie nur darauf schauen das ihr Umfeld frei von Behinderten ist. Die neueste Idee ist mit aufgrund meiner Erkrankung in eine Betreuung einweisen zu lassen. Ich habe mir auch schon eine andere Wohngegend ausgesucht und ziehe im Sept. um.
Bei solchen Gerüchten bekomme ich natürlich etwas Angst. Wie kann ich mich schützen, rein rechtlich. Meine Diagnosen der letzten Krankenhausaufenthalte sindeindeutig in ihrer Aussage dass ich klaren Bewustseins und mein Denkvermögen in guter Verfassung ist. Das einzige was ich als Begleiterscheinung der Krankheit habe sind Krämpfe, wogegen ich allerdings eine Notfallspritze immer bei mir führe. Desweiteren habe ich festgestellt das es am Vitamin D liegt dass ich einen Krampf kriege und bin dabei diesesn Mangel auszugleichen. Also wie kann ich mich vor diesen bösen Menschen schütze.
MfG
Wilhelm Schröer

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Die Vorkommnisse sind nicht nur sehr bedauerlich, sondern stellen nicht hinzunehmende Diskriminierungen dar. Sollten die „Angriffe“soweit gehen, dass es sich strafrechtlich um Beleidigungen handelt,kann ich Ihnen nur empfehlen, Strafanzeige zu erstatten.

Bzgl.der Betreuung, die Sie befürchten, kann ich Sie beruhigen. Einer echtliche Betreuung kommt nur (ausschließlich) dann in Betracht,wenn durch ein ärztliches Gutachten festgestellt wurde, dass Sie aufgrund der bestehenden Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, Ihre persönlichen und rechtlichen Angelegenheiten selber zu regeln. Da Sie über ärztliche „Auskünfte“ verfügen, die genau das Gegenteil ausweisen, würde – selbst wenn ein Betreuungsverfahren eingeleitet werden würde – dieses nicht zu Ihren Ungunsten verlaufen.

Ich hoffe , Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Siebitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.