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amuemu76, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung:  Rechtsanwältin
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War von 1970 bis 1988 bei der damaligen OBAG (jetzt E.O.N)

Diese Antwort wurde bewertet:

War von 1970 bis 1988 bei der damaligen OBAG (jetzt E.O.N) beschäftigt und laut damaligem Betriebsrentenvertrag musste man 35 Jahre beim Ausscheiden sein um Anspruch auf die Betriebsrente zu haben. (Mein Antrag auf Teilzeitbeschäftigung wurde abgelehnt.

Nachdem mir nur 5 Monate bis zu meinem 35. Lebensjahr fehlen finde ich die Ablehnung meines Betriebsrentenantrages unfair, auch im Hinblick darauf dass man als Frau (wurde damals Mutter) benachteiligt wird.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Ratsuchende,

aufgrund Ihrer Sachverhaltsangaben beantworte ich Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Der damalige Betriebsrentenvertrag entspricht dem damals geltenden und auch heute noch für damals zugesagte Leistungen der betrieblichen Altersversorgung geltenden gesetzlichen Regelungen. Da in diesem Fall die Vollendung des 35. Lebensjahres der Stichtag ist, liegen die Voraussetzungen der Unverfallbarkeit der Anwartschaft nicht vor.

Ein Anspruch käme daher nur in Form eines Schadensersatzes wegen Diskriminierung in Betracht. Hier müsste im Einzelnen geprüft werden, ob dies unter Berücksichtigung der damaligen Rechtslage erfolgsversprechend wäre, da sich die Diskriminierung letztlich nur indirekt auf die - an sich benachteiligungsfrei zugesagte - Betriebsrente bezieht.

Aufgrund des langen, zwischenzeitlich verstrichenen Zeitraums von fast 30 Jahren wäre überdies im Detail zu prüfen, ob überhaupt noch eine Chance besteht, dass ein eventueller Anspruch noch nicht verjährt ist.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung, bitte jedoch um Verständnis, dass eine nähere Prüfung den angebotenen Fragewert deutlich übersteigt.

Mit freundlichen Grüßen

Annegret Müller-Mundt

amuemu76, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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