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ra.weichel
ra.weichel, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 317
Erfahrung:  Steuer- Straf- und Zivilrecht
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Hallo. Ich habe eine Kontopfändung hinnehmen müssen, mich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo.
Ich habe eine Kontopfändung hinnehmen müssen, mich aber mit dem Gläubiger dahingehend geeinigt, das ich im eine Rate bar bezhalt habe und wir eine Ratenzehlungsvereinbarung getroffen haben, die mir von beiden seiten unterschrieben vorliegt. Nun hat der Gläubiger bzw. dessen Vertreter eine Ruhendstellung an meine Bank, die Sparda-bank geschickt, diese akzeptiert diese Ruhendstellung aber nicht sonder verlangt eine Aufhebung der Pfändung. dazu ist der Gläubiger aber nicht bereit, was kann ich tuen um wieder an mein Konto zu kommen? Ein ?-Konto kommt für mich leider nicht infrage, ich bin selbstständig und auf kartenzahlung und Onlinebanking angewiesen! Was kann ich tun?

Sehr geehrter Ratsucher,

vielen Dank ***** ***** sich für eine anwaltliche Erstberatung zum Festpreis bei JustAnswer entschieden haben. Ihre Anfrage möchte ich auf Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer rechtlichen Ersteinschätzung beantworten wie folgt beantworten:

Leider ist es so, dass die „Ruhendstellung“ nicht gesetzlich normiert ist. Gesetzlich normiert ist lediglich die Pfändungsaufhebung sowie die Pfändung selbst. Die Ruhendstellung wird heute von Banken eher selten akzeptiert. Dies ist gängige Praxis.

Jedoch sollten Sie sich an den Gläubiger wenden und von diesem die Aufhebung der Pfändung verlangen. Hierauf haben Sie einen Anspruch.

Da Sie eine Ratenzahlungsvereinbarung haben, ist der der Gläubiger aber letztlich gezwungen, die Pfändung aufzuheben, wenn die Bank die Ruhendstellung nicht akzeptiert.

Dies ergibt sich daraus, dass die Ratenvereinbarung mit Ihnen einem Zugeständnis des Gläubigers gleichkommt, eine neue reguläre Zahlungsweise zu akzeptieren. Damit ist unmittelbar verbunden, dass zusätzlicher zwangsweiser Zugriff ausgeschlossen ist. Eine Pfändung wäre in diesem Fall rechtswidrig und könnte mit einer Klage nach § 767 ZPO angegriffen werden.

Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, könne Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen. Andernfalls darf ich Sie bitten, Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung abzugeben (Bewertungssterne 3=5), damit die Beratung vom Portal geschlossen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

(Weichel)

Rechtsanwalt

Wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine tiefergehende anwaltliche Prüfung nicht ersetzen kann oder soll. Durch das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen, mögen diese zunächst auch unwesentlich scheinen, kann sich die rechtliche Beurteilung u. U. noch erheblich verändern.

ra.weichel und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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-Rechtsanwalt-