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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3386
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Hallo, Ich habe eine Frage zum Schenkungsrecht. In der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Ich habe eine Frage zum Schenkungsrecht. In der Presse wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Eheleute, die ein sog. Oder-Konto betreiben (also gemeinsames Konto mit voller Verfügungsgewalt jedes Einzelnen), im Falle von hohen Einzahlungen eines Ehepartners von hohen Steuerforderungen bedroht sind, nämlich dann, wenn die Hälfte des Betrages über der Freibetragsgrenze für Schenkungen von 500.000 (für Eheleute) liegt. Z.B. erbt der Ehemann 1.500.000 und zahlt dies auf das gemeinsame Konto; das Finanzamt macht dann Schenkungssteuer auf 0,5x1.500.000=750.000 Euro geltend.
Meine Frage: wie ist es, wenn gemeinsames Geld auf das gemeinsame Konto gezahlt wird? wird dann gegenseitig eine Schenkung unterstellt, oder gleichen sich die Summen aus? Konkret: Verkauf einer Immobilie in gemeinsamen Besitz, Einzahlung des Verkaufserlös auf das gemeinsame Konto. Löst dies Schenkungssteuer aus?
Vielen Dank,
M.Vry

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in Ihrem Fall fällt keine Schenkungssteuer an, da das Geld beiden gehört und auf ein gemeinsames Konto eingezahlt wird.

Jedoch wird es zu Schenkungssteuer kommen, wenn ein Ehepartner den gesamten Betrag mit Zustimmung des anderen Ehepartners für sich alleine verwendet.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Wenn ich es richtig verstehe, kommt es vor allem auf die Bewertung "für sich alleine" in Ihrer Antwort an. In unserem konkreten Fall soll das Geld der Alterssicherung dienen oder in der Zukunft einen gemeinsamen Immobilienkauf ermöglichen. Das heisst aber wohl, dass eine gemeinsame Anschaffung auch technisch immer gemeinschaftlich sein muss, z.B. Hauskauf mit dem Geld immer nur zusammen als gemeinsame Eigentümer, richtig?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in der Tat ist "für sich alleine" das Kriterium. Bei einer späteren Verwendung kommt es auf das Ergebnis aus, also in wessen Eigentum das Haus stehen wird. Wenn es in beider Eigentum steht, fällt keine Schenkungssteuer an.

Wenn Sie eine solche Transaktion planen, empfehle ich die Einschaltung eines örtlichen Steuerberaters, um eventuelle Fallstricke zu vermeiden.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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