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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4358
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo zusammen, bin in kürze zur Abgabe einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo zusammen,
bin in kürze zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung beim Gerichtsvollzieher
vorgeladen worden, wegen einer Geldforderung meines Konkurses aus dem Jahre 1995.
Mein Gesamtschuldenbetrag gegenüber Gläubiger beläuft sich auf etwa 500.000.- €
Eine eidesstattliche Versicherung habe ich seit 1996 bis Dato 6x abgegeben.
Ich selber bin seit längerer Zeit in der Altersrente, also über 65 Jahre alt.
Meine monatliche Rente ist unter 700.- €
Habe zudem seit 2015 eine geringfügige Beschäftigung auf 250.- € monatlich in der Firma meiner Frau,
diese Firma ist eine GmbH u. wurde von meiner Frau 1995 gegründet.
Meine Frau ist in dieser Firma die Geschäftsführerin.
Bis zu meiner Altersrente war ich in dieser Firma als regulärer Mitarbeiter beschäftigt.
Nun zum Anschreiben vom Gerichtsvollzieher:
Im Anschreiben vom Gerichtsvollzieher steht unter anderem die Abfrage:
wurden unentgeltlichen Leistungen an nahe stehende Personen im Sinne des § 138 InsO, innerhalb
der letzten 4 Jahre vorgenommen.
Ich selber bin verheiratet und habe eigentlich immer wieder unentgeltliche Leistungen zu Gunsten
meiner Frau erbrachen, z. B. Mithilfen beim Bau von Gebäuden usw.
(Meines Wissens nach ist die Ehefrau eine nahestehende Person).
Meine Frage an den Anwalt:
Wie soll ich mich in diesem Falle verhalten, oder was soll ich hier in dieses Anschreiben vom Gerichts-
vollzieher hineinschreiben??
Auch wird er mir beim Termin mit dieser Frage (nahestehende Person) aufwarten.
Gibt es hier irgendwie Regelungen die für mich in positiver Hinsicht angewandt werden können, denn
für mich ist diese Zusatzabfrage „nahestehende Person“ wie oben bereist beschrieben, NEULAND.
Weiteres:
Ich und meine Frau leben in einer „modifizierten Zugewinngemeinschaft“ Notariell beurkundet im Mai 1995
Falls Sie den vom Notar verfassten Text (modifizierten Zugewinngemeinschaft) zur Einsichtnahme
benötigen, so kann ich Ihnen diesen per eMail zusenden.
(Namen und Urkundennummer werden aus dem Text herausgenommen)
Für Ihre Bemühungen besten Dank im Voraus.
Bitte teilen Sie mir Ihre Kosten mit, ich wird diese unverzüglich per PayPal ausgleichen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Es geht bei dieser Frage nicht um irgendwelche Hilfeleistungen die Sie unentgeltlich erbracht haben. Es geht um Vermögensschiebungen zur Gläubigerbenachteiligung.

Denkbar ist, dass ein Schuldner kurz vor der Insolvenz sein Haus z.B. auf seine Ehefrau (=nahestehende Person) übeschreibt, um es dem Zugriff der Gläubiger zu entziehen. Eine solche Vermögensverschiebung wäre durch die Gläubiger anfechtbar.

Ich denke, Sie sollten einfach zum Termin gehen und wahrheitsgemäße Angaben machen. Und diese Frage können Sie nach meiner Einschätzung Ihrer Sachverhaltsschilderung mit Nein beantworten. Und die modifizierte Zugewinngemeinschaft wirkt sich auch nicht aus.

Meine Kosten können Sie bezahlen, indem Sie die Antwort positiv bewerten (3-5 Sterne). Damit wird der von Ihnen eingesetzte Betrag zu meiner Vergütung freigegeben.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.