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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Ich bin Gesellschafter einer Grundstücksgemeinschaft i.L.,

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Gesellschafter einer Grundstücksgemeinschaft i.L., der u.a. als Gesellschafterin eine Erbengemeinschaft angehört (Mutter + Tochter). Im Rahmen der von mir veranlassten Teilungsversteigerung hat die Mutter und ein fremder Dritter die Immobilie ersteigert (NeuGbr).
Das Bankdarlehen der "AltGbr", die valutierende Grundschuld, wurde von der Erbengemeinschaft bezahlt/abgelöst.
Die nicht mehr valutierenden Grundschulden wurden von der Ersteherin, der „NeuGbr“ nicht bezahlt und sollen nun - zur Finanzierung - in Teilgrundschulden umgewandelt werden.
Meine Frage:
Ist der, durch die Zahlung der Darlehen entstandene Ausgleichsanspruch der Erbengemeinschaft von mir zu verzinsen und wenn ja wie hoch, und ist es richtig, dass die Teilgrundschulden, wie im Grundbuch eingetragen, weiterhin - ab Zuschlag - mit 16% zu verzinsen sind (Bank hatte von der Ersteherin die Ablösung der nominalen Grundschuld + 16% Zinsen ab Zuschlag eingefordert)?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die noch weitere Angaben erforderlich macht.

1. Wurde das zurückgeführte Darlehen zuguntsten der Grundstücksgemeinschaft gewährt?
Wenn dem so ist, wurde die Erbengemeinschaft von der Verbindlichkeit als Gesellschafterin befreit, so dass sich hieraus kein Ausgleichsanspruch ergibt.

2. Hat die Bank den über das Darlehen hinausgehende Betrag für die Grundschuldablösung erstattet?

3. Die noch eingetragenen Grundschulden, bestehen diese zugunsten der Grundstücksgemeinschaft?

Für ergänzende Informationen wäre ich dankbar, um besser auf Ihr Anliegeneingehen zu können.

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

1. Das Darlehen wurde zugunsten der Grundstücksgemeinschaft gewährt, hieraus resultiert der Ausgleichsanspruch gegen mich

2. Die Bank hat nur das Geld für die Darlehensablösung erhalten. Darüberhinaus wurde keine Geld, auch nicht von der Ersteherin an die Bank gezahlt, es erfolgte also keine Ablösung der nominalen Grundschulden, so dass die Bank nach Ablösung der Darlehen die Grundschulden an die Alteigentümer übertragen wiill.

3. Die Grundschulden lauten auf die Bank und sollen nun als Gläubigergrundschulden auf die einzelnen Beteiligten der Grundstücksgemeisnchaft übertragen und dann von der Ersteherin bzw. der finanzierenden Bank abgelöst werden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr Schröter,

haben Sie meine Antworten auf Ihre Frage bekommen, wann kan nich it der Beantwortung meiner Fragen rechnen.

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Rückmeldung. Ich bitte die verspätete Antwort zu entschuldigen.

1. Einen Ausgleichsanspruch gegen Sie sehe ich aus den Angaben nicht. Vielmehr erhält die GbR den Erlös, der dann bei einer Liquidierung der Gesellschaft auf die Gesellschafter aufzuteilen íst.

2. In der Tat kann die Bank die Grundschulden nur an die Alteigentümer herausgeben, außer die Alteigentümer erteilen eine andere Weisung.

3. Alternativ kann auch eine Ablösung der Grundschulden unter Anrechnung der bisherigen Zahlung erfolgen. Der Zahlbetrag an die Bank, wird dann an die Alteigentümer ausgezahlt bzw. hinterlegt, wenn sich diese über die Aufteilung nicht einig sind.

4. Die Ablösung der Grundschulden hat dabei inklusive der Grundschuldzinsen zu erfolgen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne untermeiner Antwort anklicken).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Her Schröter,

ich denke doch, dass die Anteilseigner der AltGbr (50%) durch die Rückzahlung des Bankdarlehens zu 100% einen Anspruch auf einen hälftigen, 50%-igen Ausgleich dieser Darlehensrückzahlung gegen mich als 50%-igen Anteileigner (50%) hat.

Sofern dies richtig ist, lautete meine Frage wie dieser Anspruch, die 50% des zurückgezahlten Darlehens zu verzinsen ist und wenn ja mit welchem Zinssatz, doch nicht etwa mit dem Grundschuldzins? dann würde ich, da es sich um ein hohe Summe handelt, den Betrag sofort ausgleichen.

Vielen Dank

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Ein Anspruch der Anteilseigener der Alt GBR auf einen Ausgleichanspruch gegen Sie ist nur denkabr, wenn diese den Grundbesitz in die GbR eingebracht hätten. Wurde die Immobilie durch die GbR erworben, besteht gegen Sie kein Ausgleichsanspruch, da Ihnen kein Vermögenswert aus der Versteigerung zugeflossen ist.

Sollte aber dennoch ein Ausgleichsanspruch bestehen, ist dieser nicht mit den Grundschuldzinsen zu verzinsen. Ein Zinsanspruch kann sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben. Ist hier keine Regelung vorgesehen, ergibt sich ein Zinsanspruch erst, wenn der Anspruch fällig gestellt wird. Ab Fälligkeit richtet sich die Verzinsung nach der gesetzlichen Regelung des § 288 BGB und beträgt 5 % über dem Basiszinssatz, aktuell 4,12 %.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne untermeiner Antwort anklicken).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

BItte entschuldigen Sie wenn ich bzgl. des Ausgleichsanspruchs nochmals nachfrage.

Die Gbr hat das Grundstück gekauft und auf diesem ein Gebäude errichtet, meine Partnerin aus der Gbr hat in der von mir veranlassten Teilungsversteigerung die Immobilie mit einem anderen zusammen ersteigert und das Darlehen der AltGbr bei der Bank abgelöst, nicht jedoch die nominalen Grundschulden

Die nominalen Grundsschulden (valutierte + nicht valutierte) nun hälftig aufgeteilt und von der finanzierende Bank derr NeuGbr abgelöst werden.

Meine ehem. Partnerin fordert von mir den Ausgleich für die abgelösten Darlehen. Ich denke, dazu hat sie ein Recht oder liege ich hier tatsächlich falsch.

Vielen Dank für Ihr nochmaliges Bemühen.

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Ihre Partnerin hätte allenfalls dann einen Ausgleichsanspruch, wenn über die Rückzahlung des Darlehens hinaus ein Betrag der Gbr zugeflossen wäre. So wurde die Gbr von ihren Verbindlichkeiten befreit für die die Gesellschafter gleichermaßen haften.

D.h. Ihre Partnerin wie auch Sie wurden durch die Rückzahlung aus der Haftung für die Darlehen entlassen. Ein Ausgleichsanspruch besteht daher nicht.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne untermeiner Antwort anklicken).

Viele Grüße

RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7724
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