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Kanzlei4you, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung:  Berufserfahrung
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Mein Partner zog 2013 in meine Einraum Wohnung mit ein. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Partner zog 2013 in meine Einraum Wohnung mit ein. Ich hatte zu diesem Zeitpunk die Wohnungsbaugenossenschaft davon in Kenntnis gesetzt.
Mein Partner hatte im August 2015 noch vom Einwohnermeldeamt eine Aufenthaltsbescheinigung bekommen. Jetzt wollte mein Partner eine neue Aufenthaltsbescheinigung holen, es wurde ihm verweigert.
Er bekam die Auskunft: Er wurde Rückwirkend zum Jahr 2013 abgemeldet, weil die Wohnungsbaugenossenschaft angab Mieter unbekannt.
Darauf hin wendete ich mich an die Genossenschaft, sie gaben mir eine schriftliche Antwort, das ich sie von den Zuzog meines Partners in Kenntnis gesetzt hätte, dem ist nicht so.
Im nächsten Satz schieben Sie jedoch: Diesbezüglich hatten wir telefoniert und ich habe Ihnen damals schon erläuertert dass eine Untervermietung in einer 1-Raum-Wohung nicht möglich ist! Das ist doch widersprüchlich und ich bin hilflos. Was kann man jetzt tun? Da steht Aussage gegen Aussage. Mein Lebenspartner ist jetzt Obdachlos. Er kann zur Zeit noch Besuchsweise bei mir wohnen aber wie lange und was passiert danach?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage,

Was kann man jetzt tun?

Er kann zurzeit noch besuchsweise bei mir wohnen, aber wie lange und was passiert danach?

die ich wie folgt beantworte:

Grundsätzlich haben Sie das Recht, dass Ihr Partner bei Ihnen in der Wohnung mitlebt.

Der Vermieter muss diesem aber Zustimmen nach § 540 BGB. Im Regelfall muss der Vermieter die Zustimmung erteilen und darf die Zustimmung nur aus einem wichtigem Grund verweigern.

Ein solch wichtiger Grund ist z.B., dass eine Überbelegung der Wohnung vorliegt, dies ist bei einer Einraumwohnung der Fall. Insofern hat die Wohnungsbaugesellschaft (leider) recht.

Die Ausssage der Wohnungsbaugesellschaft ist auch nicht widersprüchlich, sie geben an, dass Sie den Zuzug gemeldet haben und Ihnen daraufhin gesagt wurde, dass dies nicht möglich ist.

Wenn Ihr Partner nur ab und zu besuchsweise bei Ihnen sein kann, bedeutet dies, dass er sich (leider) eigenen Wohnraum suchen muss.

Sie könnten auf die Zustimmung des Vermieters klagen, allerdings sehe ich hier keine Erfolgschancen.

Falls Sie Ihren Partner dauerhaft bei sich leben lassen, dann risikieren Sie eine Abmahnung und uU eine Kündigung des Mietverhältnisses.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen und würde mich über eine positive Antwort freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Susanne Fröhlich

Rechtsanwältin

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