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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1598
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Mein Ehemann ist 2014 am Korsakow-Syndrom erkrankt

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Ehemann ist 2014 am Korsakow-Syndrom erkrankt und lebt in einem Pflegeheim. Zu dem Zeitpunkt war er Polizei Landesbeamter NRW. Seine Bezüge beliefen sich bis August 2015 auf 3500€. Unterhalt habe ich von meinem Mann zu keinem Zeitpunkt erhalten, da meine Rente sich auf 1000€ beläuft. Das Betreuungsgericht hat mir meine Generalvollmacht aus dem Jahre 2009 entzogen, weil wir in Trennung gelebt haben. Mein Mann steht heute unter Fremdbetreuung. Meine rechtsanwaltliche Beschwerde gegen den Betreuungsbeschluss wurde vom AG und LG abschlägig beschieden. Unsere zwei Kinder (23 und 26 Jahre) wurden als Betreuer auch abgelehnt. Der zuständige Richter und der Berufsbetreuer (Rechtsanwalt) kennen sich sehr gut, duzen sich. Mittlerweile ist mein Mann im Ruhestand mit ca. 2500€ Pension. Mir wurde vom Betreuer mitgeteilt, dass das Sparvermögen meines Ehemannes in Höhe von 17.500€ aufgebraucht ist. Mit dem Korsakow-Syndrom würde meinem Mann eine Pflegestufe zustehen, dies hat der Betreuer bis heute nicht beantragt. Der Betreuer meines Ehemannes kündigt 20 Jahre alte Bestandsversicherungen (z. B. Haftpflicht, Hausrat…). Mittlerweile hat es der Betreuer geschafft, dass mein Mann zwei Mahnverfahren am Laufen hat. Die gemeinsame Hypothek will der Betreuer nicht mehr bezahlen, weil ich Alleineigentümerin der Immobilie bin, die Hypothekenverträge laufen seit 1990 auf den Namen meines Mannes und mir (Gesamtschuldnerisch). Meine Frage: Steht mir Unterhalt zu? Ich habe eine Schwerbehinderung mit den Merkzeichen „GB“. Sehen Sie eine Möglichkeit bzgl. Betreuung, das Ruder herumzureißen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Leben Sie denn aktuell von Ihrem Ehemann getrennt?

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich lebe dahingehend von meinem Mann aktuell getrennt, weil der Betreuer meinen Mann in eine „demente Wohngruppe“ gesteckt hat. Bis zum Zusammenbruch meines Mannes im November 2014 haben mein Mann und ich getrennt gewohnt. Zum besseren Verständnis: Das FamG hat dem Betreuer am 27.02.2015 alle Punkte zugesprochen, auch den Einwilligungsvorbehalt. Seit heute erwartet der Betreuer von mir sämtliche Kontoauszüge von vor einem Jahr unserem gemeinsamen Hypotheken- und Girokonto. Bin auch da zur Auskunft verpflichtet?

Wenn Sie getrennt (also kein Paar mehr sind) leben hätten Sie einen Anspruch auf Trennungsunterhalt, wenn Ihr Ehemann leistungsfähig ist. Diesbezüglich müsste zunächst geschaut werden, wie viel von seinem Geld für die Pflege verbraucht wird. Sie hätten einen Anspruch auf Auskunft gegenüber Ihrem Ehemann, bzw. seinem Betreuer. Ohne diese Informationen kann ein möglicher Anspruch nicht berechnet werden.

Wenn Sie getrennt sind und gemeinsame Darlehen haben, hätten Sie gegen Ihren Mann auch einen Anspruch auf Ausgleich, wenn Sie aktuell die Darlehensraten alleine zahlen. In der Ehe gibt es einen solchen Ausgleichsanspruch nicht.

Prinzipiell müssten Sie dem Betreuer schon Auskunft erteilen, wenn die Auszüge auch Ihren Ehemann betreffen.

Als Aussenstenstehender ist es oft schwierig, etwas gegen derartige Beteuer zu unternehmen. Die Rechtsposition eines Angehörigen ist leider sehr schwach ausgeprägt. Dennoch sollte in regelmäßigen Abständen der Sachverhalt bei Gericht vorgetragen werden, bis endlich jemand reagiert. Wenn sogar schon Mahnbescheide gegen Ihren Ehemann laufen, dann macht der Betreuer seine Arbeit offensichtlich nicht korrekt. Anderenfalls kann nur Ihr Ehemann einen Antrag auf einen Betreuerwechsel stellen. Wenn er dazu noch in der Lage ist, sollten Sie diese Möglichkeit unbedingt einmal mit ihm besprechen.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
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