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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18129
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RATraub ist jetzt online.

ich M 24 Jahre alt 2 mal vorbestraft wegen Warenbetrug

Diese Antwort wurde bewertet:

ich M 24 Jahre alt 2 mal vorbestraft wegen Warenbetrug Ich habe mit einem Freund Zusammen mehreren Betrugs Delikte begangen bei denen aber im Moment nicht ganz feststeht wer genau der täter und wer der mitläufer ist. Meine Frau hat nun einen Brief erhalten in dem mir Gewerbsmäsiger Betrug Vorgewurfen wird.. Dies ist ein harter vorwurf und ich weis das die Beamten mich nicht gerade Mögen!!! Bei so einem vorwurf ist eine Untersuchungshaft durchaus denckbar, was mir ein beamter in meinem wohnort auch schon angedroht hat. Meine frage wäre jetzt ... ich habe angst das die Polizei Nachher frühs vor der türe steht und mich mit nimmt, allerdiengs habe ich um 10.00 Uhr einen Termin bei meinem anwalt... Wäre es ratsam mich bis zu meinem Termin um 10.00 Uhr zu verschanzen oder soll ich falls es wirklich so eintreten sollte zuhausen bleiben und mich verhaften lassen? ist es besser im vorfeld gegen eine Uhaft zu Arbeiten oder erst wenn man sich darin befindet ?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:

In Betrugsfällen ist es eher unwahrscheinlich, dass Untersuchungshaft angeordnet wird. Eine solche wird in der Regel nicht angeordnet, wenn keine Fluchtgefahr besteht und Sie einen festen Wohnsitz haben.

Die Polizeibeamten können Sie ohne Haftbefehl eines Gerichts nicht verhaften. Für einen solchen wird das Gericht jedoch keinen Anlass sehen. Und erst recht nicht bis morgen früh um 10 Uhr.

Sie können den Termin bei Ihrem RA daher getrost wahrnehmen.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen dank für ihre schnelle Antwort

sie haben mir ein wenig meine Angst davor genommen.

mir geht es im wesentlichen sinne um diesen Absatz.

(§ 112a Abs. 1 Nr. 2 StPO).

Da die Wiederholungsgefahr gegeben ist befürchte ich eben diese Anordnung einer Untersuchungshaft.

Des weiteren ist es erwähnenswert das es sich um ca 15-18 Einzelne Betrugs fälle handelt in denen ich zumindest bei 6 der Täter bin.

Bei denen es sich um eine Gesamt summe von Ca. 20.000 - 30.000 Euro handelt

Ja. Aber die Norm ist nur im Gesamtzusammhang zu betrachten.

Hierbei ist abzuwägen der Freiheitsentzug ggü. einem Menschen und die Gefahr für die Öffentlichkeit (durch wiederholte Tatbegehung). Und bei "kleineren" Betrugsfällen überwiegt nicht die Gefahr für die Öffentlichkeit.

Dies zumal es unwahrscheinlich ist, dass gerade in den nächsten Stunden eine erneute Tatbegehung stattfindet.

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte wäre ich über eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank!

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Im einzelnen geht es bei jedem Fall um

400 bis 3000 euro

Bei denen es sich ausschlieslich um Neue Handys und Moped, Kleinkrafträder handelt.

das wie gesagt aufgeteilt auf 15 - 18 Einzel Taten.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche und somit auch die wiederholungsgefahr gegeben.

Ich für meinen Teil kann ihnen versichern das soetwas nicht mehr passiert und ich weis das dass was nun offensteht erhebliche konsequenzen für mich und meinen kumpel hat.

Allerdings weis das die Staatsanwaltschaft nicht und daher befürchte ich eben diese entscheidung einer U Haft.

Ich habe einen Festen Wohnsitz und bin auch Telefonisch jederzeit für die Staatsanwaltschaft und für die Beamten der Polizei Erreichbar was auch öffters der fall wahr.

Es besteht auch keine fluchtgefahr da ich weder Geld noch führerschein habe.

Eine frage noch am Rande. Ist es möglich mit ihnen für einen Abgemachten preis zu Telefonieren um die sache detailierte da zu stellen und ein missverständniss aus zuschliesen ?