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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8416
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, wir haben seit 2010 auf drei Dachflächen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
wir haben seit 2010 auf drei Dachflächen Photovoltaikanlagen. Diese wurden nacheinander installiert, für eine davon wurde von der Elektrofirma ein "normaler" Zähler eingebaut, da eon/Bayernwerk damals keine Zeit hatte, die Anlage abzunehmen.
Eon/Bayernwerk hat dann zwei Zähler eingebaut und registriert, der "normale" Zähler wurde nicht registriert, obwohl Eon/bayernwerk nachweislich per Email darüber informiert wurden.
Die letzten Jahre sind dann logischerweise immer zu wenig kw/h aufgelaufen, da ja der "normale'" Zähler nicht berücksichtigt wurde. Uns war der auch nicht bekannt, wir verließen uns auf die Elektrofirma.
Diese haben wir auch bereits mind. 2x mit Überprüfungen der Anlage beauftragt, da ja (anscheinend) immer Zuwenig Strom erzeugt wurde.
Die Überprüfungen ergaben immer, dass die Anlage i.O. ist.
Nun wurde der "normale" Zähler auch registriert, Eon/Bayernwerk zahlt aber nur die Jahre 2013-2015 nach, da die Jahre 2011 und 2012 verjährt seien.
Das ganze war aber ein Verschulden von Eon/Bayernwerk, da diese den "normalen" Zähler nicht registriert hatten, so wie ihnen das von der Elektrofirma mitgeteilt wurde.
Frage: Hat es Sinn gegen den Bescheid von Eon/Bayernwerk vorzugehen?
Der Strom (ca. 50.000 kw/h) wurden ja nachweislich eingespeist und Eon/Bayernwerk konnte ihn weiterverkaufen.
Gruß
Josef Köstler

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:

Sie sollten zur Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen gegen den Bescheid Eon/Bayernwerk vorgehen.

Ggf. könnten gg. Eon/Bayernwerk Ansprüche auf Schadensersatz aus dem bestehenden Einspeisevertrag geltend gemacht werden. Schließlich hat Eon/Bayernwerk, trotz ordnungsgemäßer Zählermitteilung falsch abgerechnet.

Hiervon haben Sie erst jetzt Kenntnis erlangt. Gem. § 199 Abs. 1 BGB beginnt die Verjährungsfrist erst mit Kenntnis zu laufen.

Sofern es sich um einen entsprechenden Gegenwert handelt, bzgl. dem man streiten kann, sollten eine Rückzahlung mit den entsprechenden Hinweis ggü. Eon/Bayernwerk unter Fristsetzung fordern.

Weigert sich der Energieversorger weiterhin, sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, der Ihre Rechte entsprechend wahrnimmt und durchsetzt.

Rechtsanwalts.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Siedurch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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