So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Holger Traub.
Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7419
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo Mein Thema geht es um die jahresabrechnung von der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo
Mein Thema geht es um die jahresabrechnung von der alte Wohnung.
Ich bin 37 Jahre alt, aus gesundheitliche Gründen bin früh Rentner geworden, behinderten grad 100, Pflegestufe 3.
Da mein Rentner sehr wenig ist beziehe ich noch Geld vom stadt( sozialamt) .
Ich habe bis zum letzte Jahr in ein Wohnung geliebt, im Dezember letzen Jahres habe in ein andere Barriere freie Wohnung umgezogen.
Vor kurzem habe ich die jahresabrechnung von der alte Wohnung erhalten, und habe ich die Kosten Übernahme bei der Sozialamt beantragt, leider wurde die mein Antrag abgelehnt.
Grund: dass die Wohnung nicht mehr bewohnt ist und daher keine Übernahme von nachforderungsbeträgen erfolgen werden.
ich möchte gerne Widerspruch nehmen, wie können Sie mir helfen besonders dass ich aus gesundheitliche Gründen umgezogen bin da die alte Wohnung liegt in 4 Etage und keinen Aufzug.?!
Freundliche grüsse
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:Sofern Sie bereits während des letzten Jahres Anspruch auf Übernahme der Kosten für Wohnung und Heizung hatten, erachte ich die Begründung des Jobcenters für falsch.Sie sollten daher gegen die Ablehnung schriftlich Widerspruch einlegen.Wenn allerdings im letzten Jahr noch keine Übernahme der Wohnkosten seitens des Jobcenters zugesagt wurde, kann die Begründung bzgl. eine rückwirkenden Zahlung seitens des Jobcenters durchaus gerechtfertigt sein.Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr gehegter
Ja ich habe bereites während des letzten Jahres Anspruch auf Übernahme des kosten erhalten.Nun die letzte Rechnung wurde abgelehnt da die Wohnung nicht mehr bewohnt ist.Was von gründen kann ich nennen in der Widerspruch ?Freundliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf. Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hiermit sende ich Ihnen das Brief von Sozialamt
Danke sehr
In der Tat hat das Bundessozialgericht mit seinem Urteil vom 25.06.2015 eine Ablehnung der Zahlung des Jobcenters für eine nicht mehr bewohnte Wohnung legitimiert.Nebenkostennachforderungen müssen vom Jobcenter nur für die aktuell bewohnte Wohnung übernommen werden, nicht jedoch für eine nicht mehr bewohnte Wohnung dann, wenn die Nachforderung zu einem Zeitpunkt fällig geworden ist, zu dem die Wohnung nicht mehr bewohnt wurde. Begründet wird diese rational kaum nachvollziehbare Entscheidung vom BSG damit, die Nichtübernahme beeinträchtige das Grundbedürfnis Wohnen nicht, da die Übernahme nicht dem Erhalt der aktuell bewohnten Unterkunft diene. Leistungsbezieher sollten aufgrund dieser neuen Rechtsprechung darauf achten, dass der Vermieter die Nebenkostenabrechnung noch zu einer Zeit erstellt, zu der die Wohnung bewohnt wird.Gleichwohl rate ich Ihnen in Ihrem Fall zur Einlegung eines Widerspruch an und zwar mit der Begründung des dringend notwendig gewordenen Umzugs in eine barrierefreie Wohnung aufgrund Ihrer Behinderung. Das Urteil des BSG regle nur den "normalen" Fall. Käme dieser Gedanke ***** ***** Fall zum tragen, läge hierin eine "unerträgliche Härte" in Ihrem Fall.Sofern ich Ihre Frage nunmehr beantworten konnte, wäre ich über eine positive Bewertung dankbar.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.