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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8386
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe eine Nachzahlung für die letzten 8 Jahre von

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Nachzahlung für die letzten 8 Jahre von Kindergeld erhalten. Der Betrag übersteigt meinen sockelbetrag des P Kontos. Die Bank verlangt eine Vorlage des Vollstreckungsgerichts,dass der Überhang ausgezahlt werden darf. Das Vollstreckungsgericht hat 3 der 5 Gläubiger zwecks Stellungsnahme angeschrieben mit 14 Tage Frist und vertriit die Auffassung,dass Kindergeld generell , auch Nachzahlungen, auszuzahlen sind lt §850 ZPO. Die AOK als Körperschaft und der Kreis BOR haben selbst gepfändet und dafür ist das Gericht nicht zuständig. Die Bank gibt diese Beträge der beiden Gläubiger nicht frei und will an diese Auszahlen. Die Bank gibt mir keinerlei Auskünfte. Die AOK und der Kreis verlangen von der Bank eine Anfrage. Diese bekomme ich von der Bank nicht. Die AOK verlangt von mir eine Auflistung aller Gläubiger und deren Beträgen. Meine Frage: Was muss ich unternehmen, damit das Kindergeld an mich und nicht an die AOK u. den Kreis ausgezahlt wird ?
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:Der gestellte Antrag ggü. dem Vollstreckungsgericht ist schon einmal der richtige Weg.Da die öffentlichen Träger wie Krankenkassen, Kreis, Finanzamt etc. jedoch "eigenständig" vollstrecken können, sollten Sie ggü. diesen - ebenfalls wie ggü. dem Gericht - einen Freigabeantrag mit Kontoauszügen, Art der Leistung etc. vorlegen. Es ist nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Ihr Antrag ggü. dem Gericht nicht auf die AOK "durchgreift".Da es sich bei dem zu erwartenden Betrag um einen relativ hohen Betrag handelt und Ihre Interessen bei einem falschen agieren erheblich benachteiligt werden, rate ich Ihnen umgehend den Gang zu einem Rechtsanwalt an. Dieser soll für Sie umgehend die nötigen Schutzmaßnahmen in die Wege leiten. Da Eile geboten ist, wäre dies sogar noch heute angezeigt.Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich übereine positive Bewertung, welche Siedurch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ok. Zum Kreis und zur AOK könnte ich ja das Schreiben des Gerichts an die andren Gläubiger mitnehmen. Die AOK verlangt allerdings eine Auflistung aller Gläubiger. Darf sie das verlangen ? Ist das nicht Datenschutz.? Wie lange muss die Bank mit der Auszahlung an Gläubiger warten ?

In der Regel wartet die Bank mindestens 14 Tage. Durch die laufenden Anträge bei Gericht kann dies auch länger dauern.Ein evidenter Anspruch, woraus die AOK eine Auflistung aller Gläubiger verlangen kann, besteht - auf Grundlage des von Ihnen beschriebenen Sachverhalts - nicht.Gleichwohl rate ich Ihnen nochmals die Mandatierung eines Rechtsanwalts an, über welchen sodann auch die Korrespondenz läuft.Der von Ihnen beschriebene Sachverhalt ist komplex und ein Nichtjurist kann hier leicht Fehler machen, was in der Konsequenz den Verlust der gesamten Nachzahlung nach sich ziehen kann.Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte, wäre ich über eine positive Bewertung (mind. 3 Sterne) dankbar.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ok.Danke. Ich werde schnellstens einen Anwalt konsultieren. Ich hoffe, ich bekomme Prozesskostenbeihilfe....

Ggf. können Sie auch diesbezüglich nochmals mit dem Amtsgericht kommunizieren.Haben Sie noch Rückfragen? Ansonsten wäre ich Ihnen über eine positive Bewertung verbunden.Ich wünsche Ihnen in Ihrer Sache auf jeden Fall viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen
Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.