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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7610
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Jemand hat mit seiner Freundin Pornofilme ins Netz gestellt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Jemand hat mit seiner Freundin Pornofilme ins Netz gestellt. Jemand anderes finden Diese und schickt ca. 100 Briefe mit links zu den Fotos der Beiden Darsteller an sämtliche Bekannte, Arbeitskollegen; Chefs und Aufsichtsrat. Da die Firma in der beide tätig sind ein Dienstleistungsunternehendrichs ist erwachsen den Beiden große Schwierigkeiten am Arbeitsplatz. Sie wissen Beide, dass sie eine große Dummheit begangen haben.was kann man tun um weitere Verbreitung zu unterbinden. Man hat Vermutungen kann aber natürlich nichts nachweisen ohne selbst eine Klage zu bekommen.
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:Um ein rechtliches Vorgehen zu ermöglichen, ist stets ein Adressat notwendig.Gegenüber diesem Adressaten kann sodann eine Unterlassung erwirkt werden. Durch die rechtswidrige Weiterverbreitung erfolgt ggf. eine Persönlichkeitsverletzung der beiden Urheber.Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich übereine positive Bewertung, welche Siedurch das Anklicken von 3-5Bewertungssternen abgeben können, freuen.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Also macht es keinen Sinn erstmal eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Auch wenn dieses Paar in der Firma und im Ort total vorgeführt worden sind. Man kann ja keinen Adressaten angeben ohne Beweise und die damit selbst eine Klage zu riskieren
Also bekommt man in Deutschland keine Hilfe wenn man eine ca Hundentfachen Rufschädigung hinnehmen muss
Der junge Mann steht beruflich in der Öffentlichkeit und muss sich quasi komplett zurückziehen um seiner Firma keine en weiteren Schaden zuzufügen
Die Firma würde Kunden verlieren,die aus Familien bestehen. Der Denunziant kommt ungeschoren davon, da man ihn nicht offiziell benennen kann. Verstehen ich das so richtig?
Es besteht prinzipiell die Möglichkeit einer Anzeige. Hier werden die Polizeibehörden sodann auch ermitteln.Allerdings sollte die Anzeige nicht gegen Unbekannt lauten, sondern den Behörden bereits gewisse "Eingrenzungen" von Personen liefern.Nach der Anzeige werden bei diesen Personen sodann mit hoher Sicherheit die Notebooks, PC etc. durchgeschaut.Auf das Ermittlungsergebnis können sodann zivilrechtliche Schadensersatz- und Unterlassungsklage aufbauen. Für die "Verletzer" der Persönlichkeitsrechte kann dies sehr unangenehmen Folgen haben.Allerdings konnte sich an dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt die Problematik stellen, dass durch die Veröffentlichung im Netz durch die Behörden ein "freiwilliges Zugänglichmachen" für die Öffentlichkeit durch die Geschädigten angenommen werden kann.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.