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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3526
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Ich moechte einen finanzdienst anbieten sprich einen kostenpflichtigen

Diese Antwort wurde bewertet:

ich moechte einen finanzdienst anbieten
sprich einen kostenpflichtigen finanzletter
hierzu moechte ich den kunden die moeglichkeit geben
14 tage den finanzletter kostenlos zu testen. Dannach wenn keine kuendigung eingeht soll das ganze in ein kostenpflichtiges jahresabo uebergehen.
wie mache ich das am besten. Vor allem moechte ich nicht den unserioesen ruf einer abofalle bekommen. deshalb moechte ich mich vorher rechtlich informieren
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie müssen einen Anwalt beauftragen, der für Sie rechtswirksame Allgemeine Geschäftsbedingungen entwirft und das Zustandekommen eines Vertrags begleitet. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen. Hierzu mögen Sie bitte unter meiner Antwort auf die Bewertungssterne (3-5 Sterne) klicken.Für den Fall, dass Ihre Frage noch nicht vollen Umfanges beantwortet wurde bzw. Sie noch eine Nachfrage haben, zögern Sie nicht, auf mich zuzukommen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe bereits rechtswirksame AGBs. Es geht hier mehr um die Frage des Abschlusses. Was genau sollte beim Vertragsabschluss stehen so dass es auch bei einem Rechtsstreit sicher ist.

Reicht hier der Hinweis ich habe die AGBs gelesen aus oder ich habe die AGBs downgeloaded. Wie sieht es mit der Widerrspruchsfrist aus.

Bitte haben Sie verstaendniss dass ich bei 74 Euro etwas mehr Auskunft erwarte. Danke ***** *****

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.AGB´s werden nur dann Bestandteil eines Vertrages, wenn der Verwender bei Vertragsschluss 1. die andere Vertragspartei ausdrücklich oder, wenn ein ausdrücklicher Hinweis wegen der Art des Vertragsschlusses nur unter unverhältnismäßigen Schwierigkeiten möglich ist, durch deutlich sichtbaren Aushang am Orte des Vertragsschlusses auf sie hinweist und 2. der anderen Vertragspartei die Möglichkeit verschafft, in zumutbarer Weise, die auch eine für den Verwender erkennbare körperliche Behinderung der anderen Vertragspartei angemessen berücksichtigt, von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen, und wenn die andere Vertragspartei mit ihrer Geltung einverstanden ist. Bei sog. Internetgeschäften muss mindestens die Möglichkeit bestehen, die AGB´s auf der Homepage kostenlos downzuloaden und klar und ausdrücklich darauf hingewiesen werden. Widerrufsbelehrung und Widerrufsfrist können ebenfalls in den AGB´s aufgenommen werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

waere es von vorteil wenn man den vertrag erst dann abschliessen kann wenn der andere ankreuzt dass er die AGBs nicht nur gelesen sondern auch downgeloaded hat? oder gibt es noch eine bessere moeglichkeit?

Nach der Rechtsprechung des BGH reicht es aus, wenn die AGB des Anbieters über einen auf der Bestellseite gut sichtbaren Link aufgerufen und ausgedruckt werden können, vgl. BGH NJW 2006,2976, 3633.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

wie gestalte ich das nun mit den 14 tagen kostenlos und dannach 4,99 Euro pro monat. Muss das gut sichtbar auf der Seite zu lesen sein mit dem kaufen button oder nur in den AGBs?

Das sollten Sie auf jeden Fall gut sichtbar mit dem Kaufbutton platzieren. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Man hat mir gesagt dass die Widerrufsbelehrung und Widerrufsfrist dem Besteller zugehen muessen. Heisst das dass es nicht ausreicht wenn er nur bestaettigt dass er die AGBs gelesen und ausgedruckt hat? Muss nachgewiesen werden dass der verkaeufer tatsaechlich die wderrufsbelehrung auch an die Email abgesendet hat oder wie wird das denn am besten gehandhabt?

Ausserdem steht da dass es auf einem dauerhaften datentraeger gespeichert werden muss von dem besteller.

wuerde es gehen wenn dann beim bestellen steht

Ich habe die AGBs und Widerrufsbelehrung gelesen und auf einem dauerhaften Datentraeger gespeichert.

Die Informationspflichten ergeben sich aus Art. 246a Absatz 2 und 3 EGBGB: "(2) 1Steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht nach § 312g Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu, ist der Unternehmer verpflichtet, den Verbraucher zu informieren1.über die Bedingungen, die Fristen und das Verfahren für die Ausübung des Widerrufsrechts nach § 355 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie das Muster-Widerrufsformular in der Anlage 2,2.gegebenenfalls darüber, dass der Verbraucher im Widerrufsfall die Kosten für die Rücksendung der Waren zu tragen hat, und bei Fernabsatzverträgen zusätzlich über die Kosten für die Rücksendung der Waren, wenn die Waren auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht auf dem normalen Postweg zurückgesendet werden können, und3.darüber, dass der Verbraucher dem Unternehmer bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen oder über die nicht in einem bestimmten Volumen oder in einer bestimmten Menge vereinbarte Lieferung von Wasser, Gas, Strom oder die Lieferung von Fernwärme einen angemessenen Betrag nach § 357 Absatz 8 des Bürgerlichen Gesetzbuchsfür die vom Unternehmer erbrachte Leistung schuldet, wenn der Verbraucher das Widerrufsrecht ausübt, nachdem er auf Aufforderung des Unternehmers von diesem ausdrücklich den Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist verlangt hat.2Der Unternehmer kann diese Informationspflichten dadurch erfüllen, dass er das in der Anlage 1 vorgesehene Muster für die Widerrufsbelehrung zutreffend ausgefüllt in Textform übermittelt.(3) Der Unternehmer hat den Verbraucher auch zu informieren, wenn1.dem Verbraucher nach § 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 1, 2, 5 und 7 bis 13 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein Widerrufsrecht nicht zusteht, dass der Verbraucher seine Willenserklärung nicht widerrufen kann, oder2.das Widerrufsrecht des Verbrauchers nach § 312g Absatz 2 Satz 1 Nummer 3, 4 und 6 sowie§ 356 Absatz 4 und 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorzeitig erlöschen kann, über die Umstände, unter denen der Verbraucher ein zunächst bestehendes Widerrufsrecht verliert."