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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36332
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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2014 musste ich meinem damaligen Anwalt das Mandat entziehen,

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2014 musste ich meinem damaligen Anwalt das Mandat entziehen, weil er es in 8 Monaten nicht fertiggebracht hat, einen Notartermin zu vereinbaren um die Unterschrift unter das Schriftstück zu setzen. Einigkeit (3 Parteien) war erzielt. 10 oder 11 Monate lang musste ich Bereitstellungszinsen von 330,00 EUR/Monat zahlen. Bei dem neuen Anwalt war innerh. 2 Monaten alles erledigt. Jetzt erhalte ich eine Klage vom Landgericht von diesem ersten Anwalt mit einer Aufstellung von Kosten / Rechnungen datiert vom August 2014, die ich nie erhalten habe. Weder Rechnungen noch Mahnungen sind bei mir eingegangen ! Kann er ganz einfach Klage einreichen (natürlich mit Verzugszinsen) von "Forderungen", die er mir gegenüber niemals gestellt hat ? MFG A. Otremba
Sehr geehrter Ratsuchender, wenn der damalige Anwalt Ihren Fall 8 Monate lang nicht bearbeitet hat und Ihnen dadurch ein Schaden (Bereitstellungszinsen) entstanden ist, so konnten Sie den Anwaltsvertrag damals wirksam aus wichtigem Grund beenden. Die Folge der Kündigung aus wichtigem Grund ist, dass der damalige Anwalt den Ihnen entstandenen Schaden begleichen muss. Das sind natürlich einmal die Bereitstellungszinsen, zum anderen aber auch die Kosten für den neuen Anwalt.Natürlich ist die Forderung des Anwalts auch erst dann Fällig wenn Sie die Rechnung erhalten haben. Ohne Rechnung besteht mangels Fälligkeit auch keine Zahlungspflicht. Sie können sich daher in der Klage damit verteidigen, dass die Forderung noch gar nicht fällig ist und zum zweiten, dass Sie mit Schadensersatzansprüchen aufrechnen (Zinsen, Kosten des neuen Anwalts). Damit sollten Sie die Klage abwehren können. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Hans-Georg SchiesslRechtsanwalt
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