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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3436
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Guten Tag, Ich habe eine Frage bezüglich Rechtsanwaltsgebühren. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Ich habe eine Frage bezüglich Rechtsanwaltsgebühren.
Ich befinde mich in einen Rechtsstreit und ich werde seit dem von einen Rechtsanwalt vertreten.Außergerichtlich hat der Rechtsanwalt mit mir über den Fall gesprochen und mir war es wichtig zu wissen, 1.Wie Hoch die Rechtsanwaltskosten sind auch in Klagefall und ob wir überhaupt eine Chance auf Erfolg haben, das hat der Rechtsanwalt auch bestätigt, das es gut aussieht, sowie mich über die Rechtsanwaltsgebühren aufgeklärt. Im Sept 2015 kam eine Rechnung auf Streitwert 20.000 Euro und diese wurde auch sofort bezahlt, da war noch alles OK. Nun befinden wir uns seit gut 6 Monaten in einen Klageverfahren, das bedeutet die Außergerichtliche Tätigkeit ist längts vorbei. Nun habe ich aufeinmal eine Rechnung bekommen die ich nicht nachvollziehen kann, der Streitwert hat sich erhöht und auf diesen Streitwert rechnet er noch sager nachträglich nochmal Außergerichtlich ab. Das bedeutet die Rechnung besteht aus Außergerichtlicher und Gerichtlicher Gebühren sowie 40 Euro für Post.
Eckdaten:
Sept 2015 Außergerichtliche Rechnung bekommen
Mai 2016 - eine Rechnung mit Außergerichtlicher und Gerichlichergebühren (Klage)
Ich habe ein Fall gelesen, das so was nicht inordnung ist und der Rechtsanwalt Wahrheitsgemäß bereits in der Außergerichtlichen Tätigkeit den Mandanten aufklären muss.
BGH (Urteil vom 24.05.2007 - IX ZR 89/06)
Weiterhin habe ich in der Kanzlei beobachtet, das es dort intern auch Sterit gibt, zwei Rechtsanwälte haben die Kanzlei bereits verlassen, der eine war nur drei Mnotae dort beschäftigt.
Vielen Dank
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),der Anwalt muß Sie in der Tat darauf hinweisen, dass er nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz abrechnet und dass sich seine Gebühren nach dem Streitwert (=Gegenstandswert) bemessen. Allerdings passiert es sehr häufig, dass das Gericht einen anderen Streitwert als der Anwalt feststellt oder dass sich der Streitwert im Rahmen des Mandates verändert, weil beispielsweise weitere Ansprüche hinzukommen oder die Angaben des Mandanten unvollständig waren.Eine Neuabrechnung der außergerichtlichen Kosten während des Klageverfahrens ist aber eher ungewöhnlich, da dann alle Informationen bereits bekannt sein sollten. Die Neuabrechnung ist aber nicht per se rechtswidrig.Die doppelte Abrechnung der Postpauschale (2 * 20 €) ist normal, sie kann einmal für das außergerichtliche und einmal für das gerichtliche Verfahren abgerechnet werden.Ich empfehle, sich die Gründe für die Streitwertbemessung schriftlich erläutern zu lassen und diese dann von einem Anwalt überprüfen zu lassen.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Kurzer Nachtrag:Das Gericht hat bisher einen Streitwert auf 10.000 Euro in der Güteverhandlung festgesetzt, der rest muss das Gericht erst nachprüfen. Die 20 Euro für Post habe ich bereits für die erste Außergerichtliche Rechnung bezahlt. Nun steht aber in der neuen Rechnung 40 Euro als Post, ich habe auch einen Fall gefunden, wo dies vor der Staatsanwaltschaft landete.

Das wichtigste habe ich vergessen: als ich mich schriftlich bei ihm über die Rechnung beschwerte, kam auch Parallel seine Belehrungen bezüglich der Rechtsanwaltsgebühren und ich soll diese unterschreiben. Natürlich werde ich das nicht tun.

Er sagte einfach das er sich leider vertan hat und auf das Geld besteht, ich denke das ich den Fall an die Rechtsanwaltskammer übergeben werde.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),wenn er zweimal die 20 Euro Postpauschale für das außergerichtliche Verfahren abrechnet, ist das tatsächlich Abrechnungsbetrug gemäß § 263 StGB. Die Staatsanwaltschaft wird das aber vermutlich wegen Geringfügigkeit einstellen.Diese nachträgliche Belehrung sollten Sie in der Tat nicht unterschreiben.Die Kammer kann da nur bedingt helfen, sie k***** *****falls den Anwalt zu einer Erklärung auffordern und ein Vermittlungsverfahren anbieten. Der Anwalt ist nicht verpflichtet, das Vermittlungsverfahren anzunehmen.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
RARobertWeber und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.