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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 974
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, im Jahr 2013 beendete ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Jahr 2013 beendete ich das Arbeitsverhältnis bei meinem vorherigen Arbeitgeber.
Während meiner Beschäftigungszeit wurde mir ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt. Dieses wurde mit der 1% Regelung versteuert.
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nötigte mich mein Arbeitgeber, die monatlichen Leasingraten für das Fahrzeug zu Zahlen. Diese sei aber nicht auf sein Geschäftskonto, sondern auf das Privatkonto seiner Tochter zu überweisen. Da ich das Fahrzeug aber nicht benötigte und es ja auch sein Firmenfahrzeug war, wies ich Ihn darauf hin dies nicht zu tun. Er drohte mir dann mit rechtlichen Konsequenzen, sodass ich am Ende doch zahlte. Es entstanden für mich kosten i.H.v. 3600 EUR.
Das Fahrzeug stand mir in dieser Zeit zwar zur Verfügung, wurde aber nicht genutzt.
Bei der Rückgabe des Fahrzeuges mussten noch einige Mängel (TÜV, Reparatur durch lange Standzeit) behoben werden. Die Rechnung des Autohauses ging zunächst an meinen damaligen Arbeitgeber, der die Zahlung aber abwies und wieder mit rechtlichen Konsequenzen drohte. Diese 900 EUR zahlte ich somit auch.
Nun erhielt ich von Ihm postalisch eine Rechnung zugesandt, in der er mir unverständlicher Weise Artikel berechnet, welche ich nicht erhalten habe. Weiterhin aufgeführt sind Steuern für das Fahrzeug, Reifen welche während meiner Beschäftigungszeit angeschafft wurden und auch Benzinkosten. Die Summe beläuft sich auf über 6000 EUR.
Meine Fragen:
War ich verpflichtet die Zahlung der Leasingraten nach meinem Ausscheiden aus dem Unternehmen zu übernehmen?
War es rechtlich in Ordnung, dass mein ehemaliger Arbeitgeber das Fahrzeug weiterhin als Firmenfahrzeug laufen lies (und somit ja auch die Umsatzsteuer zur Leasingrate vom Finanzamt zurück bekam), die Leasingrate aber auf das Konto seiner Tochter überwiesen haben wollte?
Wie kann ich gegen die aus meiner Sicht unberechtigten Forderungen vorgehen?
Sehr geehrter Kunde, zu ihrer Frage nehme ich gerne wie folgt Stellung: Sie haben einen Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung gegen ihren Arbeitgeber auf Rückzahlung der Leasingraten. Denn Sie haben diese ohne Rechtsgrund an ihren Arbeitgeber gezahlt da nicht Sie, sondern ihr Arbeitgeber den Leasingvertrag über das Fahrzeug abgeschossen hat. Auch auf den Ersatz der weiteren Kosten für Benzin und Reifen besteht kein Anspruch, da Sie das Fahrzeug überhaupt nicht genutzt haben. Steuerlich konnte der Unternehmer den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen, auch wenn Sie die Leasingrate auf das Konto der Tochter überwiesen haben. Da es sich aber um eine Betriebseinnahme handelt, auch wenn auf diese kein Anspruch bestanden hat, muss der Unternehmer die Zahlung an die Tochter als Privatentnahme versteuern, sodass diese dem Geschäftsergebnis wieder hinzugerechnet werden muss nach Ablauf des Wirtschaftsjahres für das Unternehmen ihres Arbeitgebers. Sie sollten unbedingt einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer Interessen in dieser Angelegenheit beauftragen, der ihre Rechte gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber durchsetzt. Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Nachfragen können Sie gerne an mich richten, wenn Sie das wünschen. Zuletzt darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird. Mit freundlichen Grüßen K. SeverinRechtsanwalt
K. Severin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Kunde,wenn Sie keine Nachfragen mehr an mich richten wollen, dann darf ich Sie nochmals höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird. Mit freundlichen Grüßen K. SeverinRechtsanwalt