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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17337
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Ich war bei der Firma vom 1.2.2015 bis 15.10.2015 angestellt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich war bei der Firma vom 1.2.2015 bis 15.10.2015 angestellt. Die Kündigung erfolgte arbeitgeberseitg mit der Begründung "betriebsbedingt".
Im Arbeitsvertrag sind 30 Tage pro Jahr geregelt. Der genaue Wortlaut:
"Der Mitarbeiter hat Anspruch auf einen jährlichen Erholungsurlaub von 30 Arbeitstagen unter Zugrundelegung einer 5-Tage Woche. Für jeden vollen Beschäftigungsmonat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses erhält der Mitarbeiter je 1/12 des Jahresurlaubs.
13 Tage Urlaub habe ich während meiner Beschäftigungszeit genommen.
7 Tage Rest-Urlaub wurde mir nach Ausscheiden aus der Firma abgerechnet.
Meine Frage:
Habe ich nach Ausscheiden in der 2ten Jahreshälfte und nach der Probezeit einen Anspruch auf Ausbezahlung des Jahresurlaubsanspruches? Berechnet ab Februar? Wieviele Tage wären das und wie kann ich das vor Gericht beim Gütetermin begründen?
Vielen lieben Dank für Ihre Rückantwort im Voraus.
Sehr geehrter Fragensteller,
Ihre Antwort will ich Ihnen wie folgt beantworten:
Wenn das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte beendet wird hat der Arbeitnehmer Anspruch auf vollen gesetzlichen Mindesturlaub. Der gewährte gesetzliche Mindesturlaub pro Jahr beträgt 20 Tage. Diese wurden Ihnen von Ihrem Arbeitgeber angerechnet.
Alles was darüber hinaus geht, fällt unter die vertragliche Vereinbarung zwischen den Parteien. Vorliegend enthält Ihr Arbeitsvertrag eine Klausel, die Ihnen jeweils anteilig für die Zeit des bestehens des Beschäftigungsverhältnisses pro vollem Monat anteilig Urlaub gewährt.
Man kann also durchaus der Ansicht sein, dass gemäß der vertraglichen Regelung kein weiterer Urlaubsanspruch als eben die angerechneten 20 Tage (was auch dem gesetzlichen Mindeststandard entspricht) gewährt werden müssen.
Letztlich wird dies jedoch das Gericht zu entscheiden haben.
Ich bedaure Ihnen keine für Sie sicherstellendere Antwort übersenden zu können, würde mich aber dennoch über eine positive Bewertung freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,vielen Dank für Ihre schnelle Einschätzung und Antwort. Selbstverständlich bewerte ich Sie positiv.Vielleicht können Sie mir noch eine weitergehende Antwort geben, ob ich Ansprüche auf Ausgleich von Provisionszahlungen habe.Ich hatte im Juli eine Leistungs-Provision von 480,-€ erhalten.
Im August war ich im Urlaub 2 Wochen und habe im September während meines zweitenUrlaubes (am dritten Tag) meine Kündigung erhalten. Daraufhin war ich krank geschrieben bis knapp Ende November.Am 18ten November erfolgte der erste Gütetermin, da ich Kündigungsschutzklage eingereicht hatte. Der Richter erklärte der Gegenseite, dass ich nie Abmahnungen erhalten habe und eine betriebsbedingte Kündigung nicht begründet werden konnte. Wir hatten uns auf eine Abfindung geeinigt und das Ende des Arbeitsverhältnis zum 15.10.2015 rückwirkend.Der Arbeitgeber sagt, dass ich für August, September und Oktober keine Provision erhalte Leistungsbedingt.Ist das so korrekt oder gibt es hier nicht die Regelung, dass ich nicht schlechter gestellt werden darf während Urlaub und Krankheit und eine anteilige Berechnung unter Berücksichtigung der letzten drei Monate rückwirkend erfolgen müsste?Desweiteren habe ich für August September und Oktober nie den Leistungsnachweis vom Arbeitgeber erhalten, so dass ich diesen auch nicht auf Richtigkeit prüfen konnte.Entschuldigung für die ergänzende Frage - ich hoffe das ist in Ordnung für Sie.Lieben Dank nochmals.
Sehr geehrter Ratsuchender,
zunächst freut es mich, wenn ich Ihnen hinsichtlich Ihrer Anfrage helfen konnte.
Gleichlaufend bitte ich um Verständnis, dass die nunmehr aufgeworfenen Fragestellungen nicht mehr von dem für die ursprüngliche Frage ausgelobten Preis umfasst sind. Der geschildderte Sachverhalt umfasst eine komplett neue rechtliche Befassung und Beurteilung und ist im Unterschied zu der beantworteten Frage auch wesentlich komplexer.
Ich darf Sie daher bitte die vorgenannten Fragen unter Auslobung eines neuen Preise bei JustAnswer zur Beantwortung einzustellen.
Vielen Dank ***** ***** Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
Rechtsanwalt
RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.