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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3526
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Guten Tag, ich wurde bedauerlicherweise zum vierten Mal

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich wurde bedauerlicherweise zum vierten Mal beim Schwarzfahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln erwischt. Ich habe meine Strafen stets fristgerecht bezahlt, jedoch kam Heute nun ein Schreiben von der Polizei mit dem Vorwurf der Leistungserschleichung/ Beförderungserschleichung, mit der Bitte einer schriftlichen Äußerung, bezüglich des Sachverhaltes nachzukommen. Mit welchen Konsequenzen/Strafen muss ich nun rechnen? Kann dies dazu führen, dass ich vorbestraft sein werde und dies in meinem polizeilichen Führungszeugnis zu sehen sein wird?
Mit freundlichen Grüßen
Toni K.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie ich verhalte ich mich nun am Besten? Macht es Sinn, in solch einem Schreiben meine aktuellen Umstände anzugeben, bzw kann dies strafmildernd wirken oder sogar zu einer Einstellung des "Verfahrens" führen? Ich studiere Medizin und stehe zur Zeit vor meinem Staatsexamen, dem entsprechend hatte und habe ich nicht wirklich den Kopf frei, was dazu führte, dass ich die Anzahl der Schwarzfahrten falsch in Erinnerung hatte/ falsch eingeschätzt hatte
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Ist das das erste Ermittlungsverfahren, das gegen Sie geführt wird ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja. ich musste einmal ebenfalls eine Aussage machen und eine Strafe Zahlen, da ich mit dem Auto zu nahe aufgefahren war. Sonst hatte ich jedoch noch keinen Kontakt mit der Justiz.
Wann war die Nötigung wegen zu dichtem Auffahren ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vor ca 2 Jahren, wenn ich nicht falsch liege. Habe diese Information gerade nicht bei mir, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass sie hinsichtlich dieser Sache von Belang sein könnten
Vorstrafen sind stets bedeutsam im Rahmen der Strafzumessung.Als vorbestraft gelten Sie nur dann, wenn Sie eine Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten bekommen oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen. Damit ist wohl nicht zu rechnen. Gerade vor dem Hintergrund Ihres Studiums kann ich Ihnen nur empfehlen, einen Strafverteidiger mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen, damit zuerst Akteneinsicht genommen wird und die wahre Beweislage gesichtet werden kann.Sie sind gegenüber der Polizei nicht verpflichtet, zu erscheinen und zur Sache auszusagen. Sie können sich auch über einen Verteidiger einlassen. Dies ist sinnvoll, weil dieser die strafmildernden Umstände einschätzen kann. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen. Hierzu mögen Sie bitte auf den Smileybutton unter meiner Antwort klicken.Für den Fall, dass Ihre Frage noch nicht vollen Umfanges beantwortet wurde bzw. Sie noch eine Nachfrage haben, stellen Sie Ihr Anliegen über den Button „Antworten Sie dem Experten“, bevor Sie eine Bewertung abgeben. Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mit welchen Konsequenzen ist konkret zu rechnen? Ich gehe von einer Geldstrafe aus. wie hoch kann diese sein?
Ja, die Verhängung einer Geldstrafe wäre tater- und schuldangemessen. Nach meiner Erfahrung wird diese unterhalb der 90-Tagessatz-Grenze liegen, so dass Sie nicht als vorbestraft gelten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn die Kosten für einen Anwalt die der bevorstehenden Strafe übertreffen sollten, frage ich mich, ob es sinnvoll ist einen Strafverteidiger zu kontaktieren
Die Einschaltung eines erfahrenen Verteidigers führt regelmäßig dazu, dass auch effektiv verteidigt wird.
Es ist aber selbstverständlich Ihre Entscheidung, ob Sie sich selbst verteidigen wollen oder nicht.
Ich wünsche Ihnen alles Gute !
Sehr geehrter Ratsuchender,
ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie Rückfragen haben.
Anderenfalls mögen Sie bitte meine Antwort positiv bewerten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Und die Frage war, ob ich mit einem Eintrag in meinem polizeilichen Führungszeugnis rechnen muss und falls ja, bleibt dieser Eintrag dort bestehen
Nach § 32 Nr. 5 a BZRG sind Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen nicht ins Führungszeugnis aufzunehmen, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist.
Es wäre nunmehr freundlich, wenn Sie meine Antwort akzeptieren, damit der Rechtsrat auch vergütet wird.
Vielen Dank !
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.