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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3526
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, für folgenden Sachverhalt

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
für folgenden Sachverhalt bräuchte ich eine klärende Antwort:
Bei Kauf des Zweifamilienhauses bestand eine Kabelanschluss von Kabel Deutschland für beide Mietparteien. Bevor wir selbst in das Haus einzogen kündigten die Mieter die Verträge und es wurde eine SAT-Anlage installiert.
Als mit den Renovierungsarbeiten begonnen wurde, wurde festgestellt, dass das Koax-Kabel am Hausübergangspunkt (HÜP) resp. an der Einführung durchgetrennt war. Dies hat wohl Kabel Deutschland ohne unser Wissen getan.
Bei den Renovierungsarbeiten im Jahre 2011 wurde der HÜP und einige Meter des im Erdreich befindlichen Kabel aufgrund der Erdarbeiten entfernt. Da das Kabel lediglich durchtrennt war und keine Verplombung vorgenommen wurde, erfolgte die Entfernung ohne Rücksprache mit Kabel Deutschland. Denn wir gingen davon aus, dass wegen der mechanischen Trennung des Anschlusses Kabel Deutschland kein Interesse mehr an dem Kabel hat.
Jetzt möchte der neue Mieter einen Internetanschluss bei Kabel Deutschland (jetzt Vodafone) beantragen. Von dort hat er die Auskunft erhalten, dass ein Anschluss bestehe und nur ein Filter zum Ausschluss des TV-Empfanges.
Wir waren nicht Vertragspartner von Kabel Deutschland.
Beim Kauf des Hauses wurden uns keinerlei Hinweise auf irgendwelche vertraglichen, den Kabelansschluss betreffende Verpflichtungen übergeben.
Um den Kabelanschluss für die Internetnutzung unseres neuen Mieters zu gewährleisten, müsste das Kabel neu verlegt werden. Ist das nun alleinige Angelegenheit von Kabel Deutschland oder können wir in Regress genommen werden?
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
MfG Haag
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Als Vermieter schulden Sie im Rahmen eines Mietvertrages weder den Telefonschluss noch den Internetzugang, sondern lediglich die Möglichkeit des Anschlusses an das Festnetz (Übergabepunkt).
Der Mieter hat insofern einen Anspruch darauf, dass ihm Telekommunikationsanschlüsse zur Verfügung stehen.
Als Vermieter haben Sie dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen. Hierzu mögen Sie bitte auf den Smileybutton unter meiner Antwort klicken.
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Sehr geehrter Ratsuchender,
ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie Rückfragen haben.
Anderenfalls mögen Sie bitte meine Antwort positiv bewerten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Herr Rechtsanwalt Roth, sehr geehrter Herr Rechsanwalt Joachim,leider konnten Sie mir mit Ihrer sehr schnellen, prompten Antwort nicht weiterhelfen. Mir geht es nicht um das Verhältnis Vermieter-Mieter, sondern darum, ob wir aufgrund des Entfernens des HÜP gegenüber Kabel Deutschland in Haftung genommen werden können.Herzlichen Dank!MfG Haag
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Nachtrag.
Da die Anschlussmöglichkeit gegeben ist, sind Sie hinsichtlich der Kabelverlegung nicht zuständig, so dass dies Sache von KD ist.
Kosten können Ihnen hier nicht aufgebürdet werden.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie Rückfragen haben.
Anderenfalls mögen Sie bitte meine Antwort positiv bewerten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Roth,leider muss ich mich noch einmal melden.Ihre Rechtsaufassung gefällt mir natürlich sehr gut und würde mich sorgenfrei machen.
Gerade heute sitzen wir im Rahmen einer Familienfeier mit Bekannten zusammen. Da trug ich meinen Problemfall vor. Ein pensonierter Telekom-Mitarbeiter vertrat folgende, für uns vernichtende Ansicht:
Die Leitung gehört (Eigentum) bis zum HÜP (Netzebene 3) dem jeweiligen Netzbetreiber. Daher hätte ich ohne Zustimmung den HÜP und einige Meter des Erdkabels nicht entfernen dürfen. Da das Endstück des Kabels im Erdboden liegt, könnte Wasser ins Kabel gelangt sein, so dass das Kabel bis hin zur letzten Muffe neu verlegt werden müsste. Nach dessen Auffassung müssen wir die Kosten dieser Maßnahme übernehmen, da de Netzbetreiber einen Wiederherstellungsanspruch habe. Und insoweit ist die von Ihnen erwähnte Anschlussmöglichkeit nicht ohne bautechnische Arbeiten gegeben.
Danke!
MfG Haag
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.Die Auffassung des T-Mitarbeiters ist nicht von der Hand zu weisen. Sie hatten aber mitgeteilt, Sie seien davon ausgegangen, dass wegen der mechanischen Trennung des Anschlusses Kabel Deutschland kein Interesse mehr an dem Kabel habe.Worauf gründete sich denn diese Annahme bzw. dieser Irrtum ? Gab es etwa Erklärungen seitens von KD ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Roth,sorry, dass diese Anmerkung zu Irritationen führte. KD meldet sich bei uns nicht. Erst nach geraumer Zeit stellten wir fest, dass das Kabel am HÜP abgezwickt wurde. Für diese Maßnahme hatte sich nicht bei uns niemand gemeldet. Also musste dies in unserer Abwesenheit geschehen sein. Daraus mutmaßten wir, dass die KD den Anschluss aufgegeben hatte. Eine Mitteilung etc. erhielten wir von KD nicht.Danke
MfG Haag
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
(Eine Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Hallo. Ich möchte gerne follgenden Expert Service from you: Live Telefonanruf Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen, oder senden Sie mir ein Angebot zu damit wir fortfahren können.
Wir können gerne telefonieren. Dazu müssten Sie die Telefon-Anruf-Anfrage wählen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Diese Anruf-Anfrage kann ich nicht finden.
Leider kann ich jetzt doch der Gäste wegen nicht telefonieren.
Dann setzen wir die Beratung später fort.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Roth,hier bin ich wieder. Konnten Sie aus meiner letzten Mitteilung Schlüsse ziehen?MfG Haag
Ok. Vielen Dank !Wenn Sie KD angeschrieben hätten und keine Reaktion erfolgt wäre, müssten Sie nach meiner Auffassung keine Kosten übernehmen. Nachdem Sie festgestellt haben, dass das Kabel am HÜP abgezwickt wurde, hätten Sie bei KD ausdrücklich nachfragen müssen.Dies ist aber offensichtlich nicht erfolgt.
Sehr geehrter Ratsuchender,
fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar ist. Anderenfalls mögen Sie bitte meine Antwort positiv bewerten. Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Na, dann werden wir wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Aber es bestand doch zu der Zeit kein Vertrag mehr. Hat das denn keine Bedeutung?
Leider nein, weil insoweit nachvertragliche Auskunftspflichten bestehen.Ich hätte Ihnen gerne positivere Nachrichten übermittelt. Ich wünsche Ihnen alles Gute !
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3526
Erfahrung: Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.