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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18937
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Sohn ist am 25.02.2014 geboren. Meine Elternzeit geht

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn ist am 25.02.2014 geboren. Meine Elternzeit geht bis 24.02.2016. Nun bin ich wieder schwanger. Der Mutterschutz beginnt am 22.09.2015 und endet am 29.12.2015. Kann ich die Elternzeit zum 21.09.2015 vorzeitig beenden um den Mutterschutz in Anspruch zu nehmen?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ja das können Sie.

Dann ensteht ein neuer Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld , die Mitgliedschaft in der Krankenkasse bleibt erhalten.

Stellen Sie keinen Antragm dann wird die Elternzeit mit zwei Kindern berücksichtigt.

Stellen Sie den Antrag dann endet die erste Elternzeit zum Beginn der Mutterschutzzeit für das zweite Kind.

Nach dem Ende der Mutterschutzzeit für das zweite Kind ist dann Elternzeit mit zwei Kindern zu berücksichtgen.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank, ***** ***** sehr geholfen.

Meine Personalchefin hat dies abgelehnt, mit der Begründung, dass ab 01.07.2015 eine Gesetzesänderung in kraft getreten ist.

Hat sie recht?

Es ist zwar richtig, dass es ein neues Gesetz gibt, das hindert aber natürlich nicht, dass sie die Elternzeit unterbrechen können wenn Sie ein zweites Kind bekommen.
Denn die Regelung wegen der Unterbrechung der Elternzeit ist neu .
Sie stammt aus dem Jahr 2012 wurde nötig, weil die alte Regelung rechtswidrig war, da sie gegen europäisches Recht verstoßen hat
Die neue Regelung ist für Eltern sogar noch günstiger.
Das ist der Inhalt:
Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können sie allerdings 24 Monate statt bisher nur zwölf zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes beanspruchen. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist dafür nicht mehr notwendig. Jedoch muss die Elternzeit nach dem 3. Geburtstag des Kindes 13 Wochen vorher angemeldet werden, die Elternzeit vor dem 3. Geburtstag nach wie vor nur sieben Wochen vorher.
Beide Elternteile können ihre Elternzeit zudem in je drei statt wie früher zwei Abschnitte aufteilen. Der Arbeitgeber kann einen dritten Elternzeitabschnitt aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen, sofern der dritte Abschnitt zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes liegt. Möchten Eltern innerhalb der Elternzeit zwischen 15 und 30 Wochenstunden Teilzeit arbeiten, kann der Arbeitgeber die Teilzeit nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Die Zustimmung des Arbeitgebers gilt als erteilt, wenn der Antrag nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgelehnt wird.
Es ist also keine Rede davon, dass durch die neue Regelung die Elternzeit nicht mehr unterbrochen werden kann
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.