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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11013
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Nach 34 jährigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurück

Diese Antwort wurde bewertet:

Geehrte Damen und Herren, Meine Familie und ich sind vor drei Jahren nach 34 jährigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurück gekehrt. (ich bin in Deutschland geboren, meine Frau in Südafrika, ebenso mein Sohn obwohl er einen Europass besitzt und als Deutscher eingegliedert ist). Wegen der hohen Kriminalität kamen wir 2011 und ich fand Arbeit nach 8 Monaten. Meine Frau und Sohn mussten dann die Deutschsprache erlernen, die Frau ausserdem den Einbürgerungstest machen den sie bestanden hat. Leider ging meine Erwerbstätigkeit zu Ende als die Firma Insolvenz angemeldet hat, aber ich "rettete" mich da ich zu einer Zeitarbeitfirma ging. Verdiene nun €700 weniger als zuvor, was nun zur Folge hat dass ich nicht mehr mit meinen Rechnungen beibleiben kann. Bis jetzt bin ich mit keinen Gläubigern im Rückstand aber es wird jetzt so eng dass kein Spielraum mehr übrig ist. Ich habe mich bei unserer Caritasbranche informiert und ich wurde beraten um Insolvenz zu beantragen. Meine Frau ist zur Zeit dabei ihre Deutschangehörigkeit zu beantragen (sie ist Hausfrau). Meine Frage an sie: Wie verhält sich die Regelung in einem Falle wo ich insolvent bin und meine Frau die Deutsche Staatsangehörigkeit beantragt? Ich kann sie finanziell unterstützen und auch ihr ein Dach übern Kopf bieten. Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. ******** *****@******.***

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frau hat derzeit keine Arbeit und wird dies auch nicht in absehbarer Zeit haben ? Werden Sie Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Geehrte Frau Grass,

Als wir 2012 beim Jobcenter zwecks Arbeit für sie angefragt haben, wurde uns gesagt sie sei nun zu alt um noch eine Arbeitsstelle an zu treten. (Sie ist nun 67 Jahre alt). Ich habe bis jetzt keine Sozialleistungsansprüche gestellt, hoffe auch nicht bis nach der Einbürgerung dies zu tun.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Dietz

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Zusatzinfo.

Grundsätzlich wird verlangt, dass der Einbürgerungswillige (EW) über eigenes Einkommen verfügt und somit der EW in der Lage ist, sich und seine Familie dauerhaft zu unterhalten. Bei Ehegatten ist es absolut ausreichend, wenn beide Eheleute gemeinsam in der Lage sind, den Lebensunterhalt eigenständig zu finanzieren. Das Entscheidende ist damit, dass keine Sozialmittel in Anspruch genommen werden müssen.

Dies bedeutet, solange Sie ausreichend verdienen, um die Lebensbedürftnisse ohne Sozialleistungen sicherzustellen, wird es kein Problem für die Einbürgerung darstellen, dass Ihre Frau über keine eigenen Einkünfte verfügt.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls es noch Rückfragen gibt, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Frau Grass,

Wie in der ersten Anfrage erwähnt, ich stehe kurz vor einer Insolvenz. Wird das Bundesamt meiner Frau trotzdem die Deutsche Einbürgerung bewilligen, unter diesen Umständen?

Mit freundlichen Grüßen

Peter Dietz

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen des Insolvenz werden Ihnen so hohe Einkünfte belassen (Pfändungsfreigrenze), dass Sie Ihren Lebensunterhalt und den Ihrer Familie sicherstellen. Damit reichen Ihre verbleibenden Gelder, um die finanziellen Mittel sicherzustellen.

Die Insolvenz ist also kein Hindernis für die Einbürgerung.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11013
Erfahrung: Rechtsanwalt
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