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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Ich bin 57 und als Werkzeugmacher bei meiner Firma seit 1972

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin 57 und als Werkzeugmacher bei meiner Firma seit 1972 beschäftigt seit ca 5 jahren als das entgelt neu geregelt wurde erhalte ich einen Grundlohn und eine Leistungszulage von bisher 11,2 Prozent diese wurde mir kürzlich von meinem Abteilungsleiter auf 8,6 Prozent gekürzt. Einsatzbereitschaft Teamorientierung Wirtschaftlicher Mitteleinsatz usw. seien bei mir nicht mehr so gut die Erklärung. was würden sie mir dazu raten? mit vielen grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte erlauben Sie mir eine Nachfrage:

Wurde die Leistungszulage im Arbeitsvertrag geregelt undwovon wurde diese abhängig gemacht ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

die Leistungszulage wird jedes jahr neu berechnet aus den factoren-Effektivität Effizienz Qualität persönlicher Einsatz und soziales verhalten also 15 5 17 3 und3 punkte geteilt durch fünf ergibt 8,6 Prozent Leistungszulage enspricht bisher 305 euro jetzt auf den neuen Grundlohn ensprechend weniger .

Sehr geehrter Fragesteller,

ist in Ihrem Arbeitsvertrag diese Leistungszulage vereinbart und ggf.ausgeführt, dass diese gestrichen oder gekürzt werden kann ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ich habe keinen speziellen Arbeitsvertrag diese jährliche Anpassung ist in Betriebsvereinbarungen geregelt ich möchte eigentlich wissen ob in meinem alter sowas noch zulässig ist

Sehr geehrter Fragesteller,

es handelt es sich offenbar um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, die auf Grund einer Betriebsvereinbarung zusätzlich zum Grundentgelt gewährt wird. Obwohl es sich vom Grundsatz her um eine freiwillige leistung handelt, wird mit der Zusage der Leistung durch den Arbeitgeber ein individualrechtlicher Anspruch auf Vergütung für den Arbeitnehmer begründet, die zum festen Bestandteil des Arbeitsentgelts werden.

Damit ist die Streichung der Leistungszulage nicht rechtmäßig.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

sie haben meine frage soweit nicht beantwortet wie meine leistungszulagenkürzung mit meinem alter 57 jahre zusammenhängt

gruß demmel josef

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hatte ausgeführt, dass eine Leistungskürzung nicht korrekt ist, wenn diese über einen längeren Zeitraum gewährt wurde. Aufgrund des Alter darf die Zulage erst recht NICHT gekürzt werden. Dies würde einer Diskriminierung aufgrund des Alters gleichkommen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

vielen dank für ihren rat, ich habe jetzt einen einspruch bei der Firma gegen die leistungsküzung eingereicht mit folgendem text :

Ich erhebe gegen die Mitarbeiter Leistungsbeurteilung vom 29.1.2015 mir mitgeteilt am 30.4.2015 durch Hr. Winkelmann in der mir meine Leistungszulage von 11,2 auf 8.6 Prozentpunkte gekürzt wurde Einspruch.Erstens enspricht die Leistungsermittlung durch Hr. Winkelmann nicht der Wahrheit. Zweitens halte ich diebisherige Zulage für einen individualrechtlichen Anspruch. Einen festen Bestandteil meines Gehaltes zu kürzen wäre trotz der Behauptungen Winkelmanns (ich wäre (auch altersbdingt) nicht mehr so leistungsfähig gesetzeswidrig. Ich fordere sie auf die Kürzung zu machen und bitte sie mir dies bis in ca. 2 Wochen mitzuteilen. Wenn sie meinen Forderungen nicht entsprechen können werde ich einen Fachanwalt aufsuchen und die Angelegenheit von einem Arbeitsgericht entscheiden lassen .

Wenn sie mir noch sagen können vie viel mir so ein Rechtstreit incl.Anwalt und Gericht ungefähr kostet wäre ich ihnen sehr Dankbar

Vielleicht kann ich sie für mich gewinnen wenn sie nicht allzuweit weg wohnen. Ich hoffe sie haben ihr Honorar bekommen

Gruß Demmel Josef 83629 Weyarn Reinthal 15

Sehr geehrter Fragesteller,

gern teile ich Ihnen dies mit, allerdings benötige ich dazu Anaben zum Wert der Angelegenheit. Können Sie angeben, wie hoch (konkreter Betrag) die Leistungskürzung wäre?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Die 2,6 Prozent Leistungskürzung entsprechen 70,85 Euro Brutto im Monat weniger mal ca. 13,2 macht also Jährlich 935 Euro.

Das Grundgehalt beträgt 2725 Euro

Die Zulage ist keine freiwillige jederzeit wiederrufliche Leistung sondern ein Mittel um die Gehälter Dynamisch gestalten zu können.

Meine jetzige habe ich seit 3 Jahren unverändert erhalten.

gruß demmel josef

Sehr geehrter Fragesteller,

für ein Gerichtsverfahren entstehen 2 Gebühren. 1,3 Verfahrens- und 1,2 Terminsgebühr. Die Höhe hängt vom Gegenstandswert ab, der bei Ihnen mit 935 EUR anzusetzen ist.

Die Gebühren betragen 96 EUR + 104 EUR + 20 EUR Pauschale sowie die 19 % MwSt, macht zusammen 261,80 EUR.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass