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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27933
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Gestern war ein Anzeigenvertreter bei mir im Büro. Er hat mir

Diese Antwort wurde bewertet:

Gestern war ein Anzeigenvertreter bei mir im Büro. Er hat mir eine Anzeige für 800 Euro verkauft - für meine Druckerei. Kann man bei diesem Fall 14-tägig wiedersprechen?
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen: Gibt es einen konkreten Grund warum Sie die Anzeige nicht wollen? Wurden Sie getäuscht?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Getäuscht wurde ich nicht, aber es ging alles sehr schnell und außerdem stand noch ein Kunde dabei, der mich abgelenkt hat. Im Anschluss wurde mir bewusst, das ich so viel Geld nicht ausgeben wollte.

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank.
Ein Widerrufsrecht gibt der Gesetzgeber Ihnen nur in besonderen Ausnahmefällen, nämlich dann wenn Sie den Vertrag in einer besonderen Situation (Fernabsatz, Haustürgeschäft, Freizeitveranstaltung) und vor allem als Verbraucher geschlossen haben.
Wenn Sie dagegen den Vertrag als Selbstständiger oder als Unternehmer geschlossen haben, dann steht Ihnen leider kein Widerrufsrecht zu.
Das bedeutet, dass Sie an den Vertrag gebunden sind.
Wenn Sie bei Abgabe der Vertragsannahme getäuscht wurden oder aber sich in einem Irrtum befanden dann können Sie nach §§ 119,123 BGB den Vertrag wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung anfechten.
Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag von Anfang an unwirksam ist.
Allein die Tatsache, dass Sie nicht soviel Geld ausgeben wollten stellt keinen Grund für eine Anfechtung dar. Wurden Sie jedoch getäuscht oder haben Sie sich über den Preis oder die Gestaltung der Anzeige geirrt, so können Sie den Vertrag anfechten.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit
das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.