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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17968
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo! Ich wurde 09.2012 in einer Firma angestellt. Vorerst

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!
Ich wurde 09.2012 in einer Firma angestellt. Vorerst befristet auf 1 Jahr.
Der Vertrag wurde nach Ablauf dieser Zeit stillschweigend verlängert. Im Februar 2012 wurde ich ungeplant schwanger und aufgrund der Schwangerschaft und wirtschafltichen Gründen wurde mir mein Vertrag nicht mehr weiter verlängert, sodass ich nach Ablauf des Mutterschutzes (Januar 2013) arbeitslos war.
Jedoch habe ich bislang nie eine Kündigung meines ehemaligen Arbeitgebers erhalten.
Mittlerweile geht es um eine Versicherung, die ich bei Abschluss eines Autoleasings im Jahr 2011 abgeschlossen habe, eine Versicherung, die die Raten für das geleaste Auto im Falle einer Arbeitslosigkeit übernehmen sollte.
Nun weigert sich diese Versicherung jedoch, zu zahlen, obwohl ich bereits alle Unterlagen meiner derzeitigen Arbeitslosigkeit vorgewiesen habe. Ihr Aussage sei, dass mein Arbeitsverhältnis "absehbar zu Ende sei", da ich nur einen befristeten Vertrag gehabt hätte. Dieser Vertrag war jedoch bereits nach 1 Jahr von meinem ehemaligen Arbeitgeber stillschweigend verlängert worden.
Mein ehemaliger Arbeitgeber würde mir bescheinigen, dass mein Vertrag nur aufgrund meiner Schwangerschaft und Wirtschaftlichkeit nicht nochmals verlängert wurde, es also kein "absehbares Beschäftigungsende gewesen sei, sondern nur durch die ungeplante Schwangerschaft nicht mehr tragbar für den Betrieb war.
Besteht eine Möglichkeit, der Versicherung dies zu beweisen, ohne das meinem ehemaligem Arbeitgeber aufgrund einer fehlenden Kündigung Fehlverhalten vorgeworfen werden kann?
Vielen Dank ***** ***** Hilfe!
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Wann genau lief denn der erste befristete Vertrag aus ?
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Einstellung erfolgte im September 2010. Es handelte sich dabei um einen Standardvordruck, in dem stand, dass der Arbeitsvertrag befristet sei, am 31.01.2012 enden würde.

Der Arbeitsvertrag wurde nach diesem Ablauf nur nicht weiter verlängert, da er aufrgrund meiner Schwangerschaft wirtschaftlich nicht weiter für den Betrieb tragbar gewesen wäre.

Mein Arbeitgeber wäre bereit, mir zu bescheinigen, dass ausschließlich aufgrund der Schwangerschaft und Wegfall eines Großkunden - also Auftragsrückgang - eine Kündigung erfolgte und ansonsten das Arbeitsverhältnis weiter bestanden hätte.

Gibt es da Chancen, mit einer Bestätigung des Arbeitgebers der Versicherung beizukommen?

Ist es Aufgabe der Versicherung, dass bei Sichtung meines Arbeitsvertrages für die Unterschrift des Auto- Leasingvertrages auf diese Klausel eingegangen wird, dass sie im Falle eines befristeten Arbeitsvertrages nicht zahlt?

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
das Arbeitsverhältnis endete hier von selbst aufgrund der Befristung.
Eine Kündigung war daher nicht notwendig und rechtlich auch nicht veranlasst .
Es hätte jedoch der Vertrag verlängert werden können.
Das wäre geschehen, wenn nicht die Schwangerschaft dazwischen gekommen wäre .
Da die Versicherungsbedingungen auf unverschuldete Arbeitslosigkeit abstellt , muss die Versicherung die Raten leisten.
Lassen Sie sich von dem damaligen Arbeitgeber bescheinigen, dass er sie übernommen hätte, wenn nicht die Schwangerschaft dazwischen gekommen wäre.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo Frau Schiessl,

mittlerweile hatte ich noch einige Vorgänge in oben genanntem Fall abgewickelt (Schreiben vom AG, Berscheinigung des Arbeitsamtes) und diese der Versicherungsfirma weitergeleitet, die mir endlich eine Antwort zugesandt hat.
Leider bislang immer noch nicht die, die ich mir erhofft und die Sie mir eigentlich empfohlen hatten, nämlich dass mir in diesem Fall die Zahlung der Leasingraten für mein Auto von der Versicherung aufgrund meiner Arbeitslosigkeit übernommen würde.

Im Anhang habe ich Ihnen das Schreiben mit deren Begründungen beigefügt.

Nun meine Frage - wie kann ich noch Einspruch einheben? Wie kann ich eventuell dies alles gericjtlich klären lassen und haben Sie eine Info, was mich das kosten würde? Leider bin ich nicht rechtschutzversichert und eine neu abgeschlossene Rechtschutzversicherung würde auch nicht in einem sofortigen Fall greifen, sehe ich das richtig?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

MfG

Janina Schymitzek

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Sie müssen das damit begründen, dass das Arbeitsverhältnis nur zu Beginn befristet war, später jedoch vereinbart wurde dass es weiterläuft.
Nur die Schwangerschaft war dafür der Hinderungsgrund.
Wie teuer sie das kommt kommt darauf an um wie viel Geld es letztlich geht.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,
Danke ***** ***** schnelle Antwort!
In meinem Arbeitsvertrag steht befristet vorerst auf 2 Jahre. (Also Ablauf herbst 2013, aufgrund Mutterschutz also dann Januar 2014).
Der AG hatte mir nun ein schreiben aufgesetzt, dass der Arbeitsvertrag aufgrund wirtschaftlicher probleme und Schwangerschaft nicht verlängert wurde, obwohl dies eigentlich beabsichtigt war.
Auch im schreiben des Arbeitsamtes steht, Verlängerung in Aussicht.
Dennoch weigert sich die Versicherung.
Ist das rechtens? Wie hoch stehen die Chancen, dass ich verliere bei einem Rechtsstreit?
Es geht ungefähr um 4000,-€.
Mfg
Janina Schymitzek
P.S. Hilft es, wenn ich Ihnen all die unterlagen, die ich der Versicherung habe zukommen lassen, zusende?
Können Sie daraus dann viell ersehen, ob ich vielleicht gute chancen habe, einen rechtsstreit zu gewinnen?
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Ein Gericht kann das so sehen, es kann es aber auch anders sehen. Wie das Gericht entscheidet ist ungewiss.
Wenn Sie keine Prozesskostenhilfe bekommen dann haben sie bei diesem Rechtsstreit ein Prozesskostenrisiko von 2000 €
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Prozesskostenbeihilfe bekomme ich leider nicht. Gibt es eine rechtschutz, die greift, wenn ich diese jetzt abschließe und in ca 3 Monaten in Anspruch für diesen Fall nehme? Oder wird diese dann rückwirkend nlcht mehr greifen?
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Eine Rechtschutz greift leider nicht, da Vorvertraglichkeit eintritt.
Vorvertraglichkeit bedeutet, dass die Umstände, die zu dem Fall geführt haben bereits vor Vertragsschluss waren.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Lieben Dank für Ihre schnellen Antworten!
Und bitte jetzt mal Hand aufs Herz und eine ehrliche Sicht der Dinge... Würden Sie einer alleinerziehenden Mutter eines Kleinkindes auf Arbeitssuche mit geringen Ersparnissen raten, das Risiko einzugehen, einen Rechtsstreit anzufechten oder eher nicht?
Ich kann und will nlcht nachvollziehen, dass alle Mühe und bisherigen Kosten für die Arbeitslosenversicherung, die ich 4 Jahre bereits eingezahlt habe, umsonst gewesen sein sollen??
Am Ende möchte ich natürlich auch nicht mit noch mehr Ausgaben dasitzen...
Entschuldigen Sie meine emotionale Mail.
Mfg
Janina Schymitzek
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Ich würde es nicht raten, denn es ist einfach ein prozessuales Risiko