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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28917
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, aus privaten Geldnöten habe ich ohne Erlaubnis Eigentum

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
aus privaten Geldnöten habe ich ohne Erlaubnis Eigentum des Arbeitgeber entwendet und die mir nicht zustehende Ware (Wert von max. 1500 EUR) über das Internet verkauft. Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte sich an den Niederlassungsleiter (er weilte zur Zeit im Urlaub) gewandt, worauf dieser mich zwei Wochen später nach dem Urlaub ansprach und ich folglich alles zugegeben habe.
Wie es im Leben zum Glück gerechter Weise ist bin ich zurecht erwischt worden. Zwei ehemalige Mitarbeiter haben die entsprechende Ware erworben und sich an den Arbeitgeber gewandt. Ich habe bereits als ich es beim getätigten Verkauf bemerkte, dass es sich um ehemalige Mitarbeiter handelt versucht die Transaktionen irgendwie abzubrechen. Kurzerhand habe ich mich auch umgehend kooperativ gezeigt und mich umgehend um die Wiederbeschaffung eingesetzt. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat sich darauf eingelassen und die Ware an den Geschädigten persönlich abgegeben. Des Weiteren konnte ich ein weiteres Gerät persönlich erfolgreich zurückfordern und die Ware ebenfalls persönlich an die Niederlassung Münster zurückgegeben. Zwei Geräte (Wert 500-700 EUR) konnten vom ehemaligen Mitarbeiter nicht wiederbeschafft werden. Durch den Arbeitgeber wurde das ausstehende Gehalt als Entschädigung einbehalten. Worauf ich selbstverständlich freiwillig verzichtet habe.
Nun habe ich trotzdem eine Vorladung bekommen.
Mit was für ein Strafmaß muss ich jetzt eventuell rechnen.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Sind Sie den einschlägig vorbestraft? Betrug, Diebstahl, Unterschlagung?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe mal als jugendlicher 2 oder 3 Anzeigen wegen Diebstahl im Alter von 14 Jahren bekommen. Seit dem habe ich mir nichts mehr zu Schulden kommen lassen.

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank
die Taten als Jugendlicher werden Ihnen nicht zugerechnet werden.
Wenn man den Wert des Diebesgutes und Ihr Verhalten nach der Tat, sowie die Tatsache, dass Ihr Arbeitgeber die Gegenstände wieder erhalten und den Restsschaden über Ihr Gehalt einbehalten hat wird es zu keiner mündlichen Verhandlung kommen, sonder es wird ein schriftliches Verfahren erfolgen.
Das bedeutet, Sie werden einen Strafbefehl erhalten.
Der Strafbefehl wird auf eine Geldstrafe lauten.
Die Geldstrafe wird zwischen 50-60 Tagessätzen liegen.
Ein Tagessatz beträgt 1/30 ihres monatlichen Nettoeinkommens.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Letzte Frage: Kann man denn noch irgendwas weiteres von meiner Seite aus dazu beitragen, dass es so straf mildernd wie möglich für mich ausgeht. Gibt es vielleicht noch was ich beachten muss.

Ansonsten super Service und top Beratung!!!

Sehr geehrter Ratsuchender,
ein Geständnis wirkt sich natürlich strafmildernd aus.
Soweit noch nicht geschehen lassen Sie sich vom Arbeitgeber auch bestätigen, dass er die Geräte zurück hat und auch der noch offene Schaden beglichen ist.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.