So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28251
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, eine Frage zur Erbschafts tesp.

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl, eine Frage zur Erbschafts tesp. Schenkungssteuer: wemm Person A, heute Mitte 60 J, von einer vermögenden Tante und Gro0eltern und Eltern seit den 50 er Jahren immer wieder Goldmümuen geschenkt bekommen hat, wie verhält es sich mit der Schenkungssteuer`?
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Die Maximalverjährung nach der Abgabenordnung beträgt 10 Jahre.
Das bedeutet, dass alle Schenkungen vor 2004 steuerrechtlich allein deswegen schon nicht mehr relevant sind, da eine Festsetzungsverjährung eingetreten ist.
Das bedeutet, selbst wenn Person A den Freibetrag überschritten hätte, könnte das Finanzamt keine Steuern mehr fordern.
Ansonsten kommt es darauf an, ob die Schenkungen seit 2004 den Freibetrag von 20.000 EUR (Tante), 400.000 EUR (Eltern) und 200.000 EUR (Großeltern) überhaupt überschritten hat. Nur wenn die Schenkungen der Tante (JEWEILS!!) mehr als 20.000 EUR der Eltern mehr als 400.000 EUR und der Großeltern 200.000 EUR überschritten hätten wären die Schenkungen Steuerpflichtig.
Ansonsten müsste Person A keine Schenkungssteuern bezahlen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Entschuldigung, sehr geehrterHerr Schiessl, haben Sie meine Nachfrage erhalten?

Oh, leider nein!
Vielleicht können Sie die Nachfrage nochmals posten?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Entschuldigung, die Frage bezog sich darauf, dass A über die z. T. bis 5 und 6 Jahrzehnte zurückliegenden Schenkungen keine Urkunden mehr besitzt und alle Verwandten verstorben sind.

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Nachfrage.
Das ist ja nicht ungewöhnlich, dass nach so langer Zeit weder Urkunden noch Zeugen mehr vorhanden sind.
Für A besteht dennoch kein Grund zur Besorgnis.
Einmal wegen der nach 10 Jahren eintretenden Verjährung, zum anderen aber aufgrund der Tatsache, dass das Finanzamt einen Steuertatbestand nachweisen muss.
Das bedeutet, dass FA muss beweisen, dass innerhalb der letzten 10 Jahre Schenkungen über den jeweiligen Freibetrag hinaus erfolgt sind.
Dieser Beweis wird durch das FA nicht zu führen sein.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

im Kontext zur Frage nach der Schenkungssteuer bei sehr lange zurückliegenden Schenkungen,unser Dialog v. 28.Oktober ab ca, 17.50 hat Person A nochmals recherchiert und auch beim FA angefragt Dort sagte man A , dass Schenkungssteuern eigentlich nie verjähren, die Verjährung beginne erst ab Kenntnis der Schenkung seitens des FA. Zum anderen galten früher ja andere Freibeträge, man könne nicht die heute geltenden Freibeträge auf frühere Zeiten anwenden. Und die Frage ergibt sich nun für Person A: wer ist für die Herkunft von Vermögen ( besagte Goldmünzen und Geldgeschenke sowie weitere Ersparnisse von A beweisführungspflichtig: Person A oder das FA?

A ist schon älter , die Verwandtschaft ist verstorben und A hat wie gesagt offenbar wenige bis keine Nachweise mehr, dies wohl auch bedingt durch mehrere Umzüge etc. A ist nun sehr krank und zu sehr hohem Prozentsatz schwerbehindert, weiss sich nicht recht zu helfen. in dieser Frage. A ist ein typischer Fall des Menscen, der von der Eltern- und Grosselterngeneration her mit hohem Misstrauen gegen Banken und gegen die Stabilität von Währungen lebt und der typische "Kopfkissensparer". Die Krise um den Euro und den nunmehrigen Verfall der Edelmetallpreise sieht A sehr besorgt

und da A sein Leben lang immer gespart hat, auch die erhaltenen Münzen etc., ist A nun ratlos, wie er, falls er die Goldreserven und das Barvermögen auflösen resp. zur Daseinsvororge einsetzen muss, vorgehen soll.

Sehr geehrter Ratsuchender,
so ein Unsinn!
Die sogenannte Festsetzungsverjährung läuft kenntnisunabhängig. 10 Jahre ist die absolute Höchstgrenze bei einer unterstellten Steuerhinterziehung.
Beweispflichtig ist das Finanzamt für die Frage der Schenkung. Da die Schenkung eine für das FA günstige Tatsache ist.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

besten Dank für Ihre immer sehr hilfreichen Antworten.

Die Schenkungen durch die mittlerweile verstorbenen Familienmitglieder liegen ja nun sehr lange zurück. Hier sehen wir für A keine Gefahr. A war z. T. ja noch im Kindes-und Jugendlichenalter.

Diese hat A immer gespart, ebenso wie dann Teile seines Einkommens aus dem Berufsleben. Was A Sorge macht, ist das Urteil des BFH v. 6.6.2007 (II R 54/ 05): "Die Steuerfestsetzung verjährt erst ab dem Jahr, in dem das FA von dem Schenkungsvorgang erfahren hat, § 170 V AO."

Sehr geehrter Ratsuchender,
zum einen beginnt die Festsetzungfrist unabhängig von der Kenntnis des FA wenn der Schenker stirbt und zum anderen wird sich die Tatsache der Schenkung wie Sie richtig angesprochen haben durch das FA nicht beweisen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

besten Dank! Zu Ihrer Antwort gestatten Sie bitte eine Verständnisfrage: Wenn Opa von A 1970 gestorben ist, dann beginnt die Festsetzungsfrist Ende 1970 und endet Ende 1980?Das würde bedeuten, dass ab 1981 keine Sch St zu entrichten wäre?

Wenn die Tante 2009 gestorben ist, die letzte Schenkung indes 1995 war, dann beginnt die Festsetzungsfrist wann? Mit dem Tod des Schenkers oder ab Datum der Schenkung? Entschuldigen Sie bitte die sicher dilettantische Frage, aber all dies ist eine komplexe Sache und wir bitten um Ihr Verständnis.

besten Dank im voraus

Ihr Ratsuchender

Sehr geehrter Ratsuchender,
beim Opa beginnt die Festsetzungsfrist 1970 und endet 1980: Keine Schenkungssteuer:
Bei der Tante beginnt die Festsetzungsfrist 2009 und ändet spätestens 2019.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Besten Dank, soweit alles klar nun. Ich würde Ihnen gerne eine wie immer exzellente Bewertung geben und hoffe, mit weiteren Fragen wieder mit Ihnen rechnen zu können, danke für die gute und kompetente

sowie immer freundliche klare Kommunikation.

Ihr Ratsuchender

Bitte gerne geschehen!