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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben über Norma/Travelland eine Reise gebucht. Als die

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben über Norma/Travelland eine Reise gebucht. Als die Bestätigung kam, sahen wir mit Erstaunen, dass die wichtigsten Eckdaten: wie voraussichtliche Flugzeiten, Fluggesellschaft usw. fehlten und einfach mit 00 gekennzeichnet wurden. Da dies aufgrund unserer Schichtarbeit unerlässlich ist, haben wir angerufen und in 2 Telefonaten auch nichts rausbekommen können. Per EMail haben wir hier auf §6 Abs. 2 Nr. 2 BGB hingewiesen (Tipp von Urlaubsretter). Danach lapidare Antwort: lt. BGH müsse nichts genannt werden und in vielleicht 4 Wochen vorher erfahren wir etwas. Mit Schreiben wurde Travelland nochmals darauf hingewiesen. Als nichts kam, haben wir tel. storniert, auch da konnte man uns keine Daten nennen. Lt. einer Antwort von hier, ist hier evtl. sogar kein Vertrag zustande gekommen. Dies haben wir Travelland auch mitgeteilt. Sie schrieben zurück, dass wir sie hätten vorher auffordern sollen - was wir ja getan hatten!!!! Dies haben wir denen auch zurückgeschrieben mit Beweisen. Nun bekam ich heute über den Anwalt von Travelland einen Mahnbescheid zugesandt, den ich natürlich erst einmal widersprochen habe. Meine Frage nun, kann ich es hier auf Gerichtsverfahren ankommen lassen????
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie haben einen reisevertraglichen Anspruch auf konkrete Bezeichnung der einzelnen gebuchten Reiseleistungen - also insbesondere der Flugzeiten, der Fluggesellschaft und der Unterbringung.

Hinsichtlich der Unterbringung gilt nur dann Abweichendes, wenn der Reisende eine so genannte "Glücks-Überraschungsreise" bucht, bei der die konkrete Art der Unterbringung (oder das konkret Hotel) noch nicht feststehen.

Die Verpflichtung zur Benennung der wesentlichen Reiseleistungen folgt aus § 651 a Absatz 3 BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__651a.html

In der in dieser Vorschrift geregelten Reisebestätigung sind die wesentlichen Reiseleistungen aufzuführen.

Kommt ein Reiseveranstalter diesen Verpflichtungen nicht nach - wie in Ihrem Fall -, so kann der Reisende nach § 651 i BGB von dem Reisevertrag zurücktreten.

Sie können die Forderung des Veranstalters daher unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurückweisen.

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Kristian Hüttemann
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Kristian Hüttemann
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