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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24432
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Ich wohne als Schweizer in meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich wohne als Schweizer in meinem freistehenden Haus und habe als einzigen Nachbarn auf dem Nachbargrundstück mit freistehendem Haus eine deutsche Familie mit Wohnsitz in der Nähe von Heidelberg in Deutschland. Er ist Notar oder ähnliches und sie Vizebürgermeisterin einer Gemeinde mit über 10'000 Einwohnern. Meine Mailanfrage an die Gemeinde ging direkt an meinen Nachbarn weiter, da ich noch nicht wusste, dass die Frau die Vizebürgermeisterin ist. (Datenschutz?)
Auch wurde mir die Frage, ob es eine öffentliche Rechtshilfe gibt, nicht beantwortet.
Mein Zaun wurde durch von den Nachbarn beauftragte Leute beschädigt. Spuren sind noch ersichtlich. Einen Polizeirapport habe ich nicht und die Nachbarn stellen sich auf den Standpunkt, dass sie den Schaden solange nicht anerkennen, als der Versacher bekannt ist.
Habe den Nachbarn die Gelegenheit gegeben, den Schaden zu reparieren, die Zeit verstrich ungenutzt. Rechnung vom 31.10.2012 in der Höhe von SFr. 1'182 habe ich bezahlt und an die Nachbarn in Deutschland zur Bezahlung geschickt aber nach wie vor wird diese nicht anerkannt.
Obwohl der Betrag "marginal" scheint, bin ich gewillt, diesen einzufordern, oder eine Strafanzeige zu stellen.
Muss dies ein deutscher Anwalt anstrengen ?
Besten Dank für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse GM aus D im Kanton Graubünden
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Forderung wäre - soweit Sie diese letztendlich klageweise geltend machen würden (also bei nicht freiwilliger Zahlung) - am Wohnsitz der Beklagten durchzusetzen.

Dies ist nach Ihren Angaben in der Nähe von Heidelberg.

Hierzu würden Sie sodann in der Tat einen deutschen Rechtsanwalt benötigen. Sie können diese Forderung aber auch selbst geltend machen, denn da die Forderung mit etwas über 1000 Franken beziffert ist, wäre hier das Amtsgericht am Wohnsitz der Beklagten zuständig, und nicht das Landgericht.

Vor dem Amtsgericht aber herrscht kein Anwaltszwang mit der Folge, dass Sie selbst dort auch als Kläger auftreten könnten.

Die Strafanzeige müssten Sie dagegen vor Ort - also in der Schweiz - anbringen. Die Schweizer Beamten würden den Vorgang sodann der deutschen Polizei übermitteln, die Ihrerseits Ermittlungen wegen des hier in Betracht kommenden Delikts der Sachbeschädigung aufnehmen würden.



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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Grüezi Herr Hüttemann


Vielen Dank für Ihre sehr schnelle und informative Antwort !


Nun noch diese Nachfrage : Wenn ich den Betrag am Wohnort der Familie Philippi in Dossenheim einfordern will, gibt es da eine Möglichkeit zB. ein "Klage- oder Betreibungsformular" oder wie auch immer die Dinger in Deutschland heissen, herunterzuladen ? Oder ien Leitfaden ? Im weiteren bin ich am 15.02.2013 per Zufall in Sinsheim, was nahe wäre. Kennen Sie per Zufall ein RA in der Nähe ? Sind Sie per Zufall in der Nähe ?


Freundliche Grüsse


Gian Mayer

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das ist leider überhaupt nicht meine Region.

Sehr gerb kann ich Ihnen aber die folgenden Kollegen empfehlen, die in Sinsheim ansässig sind.

Zunächst die Kollegen Kolb pp.:

http://www.rae-kolb.de/

Sodann der Kollege Abadschieff:

http://www.aundn.de/

Schließlich der Kollege Nestler:

http://www.ra-nestler.de/

Nehmen Sie mit einem der Kollegen Verbindung auf, und vereinbaren Sie für den 15.02. einen Gesprächstermin. Der Kollege wird dann für Sie die Forderung - erforderlichenfalls gerichtlich - beitreiben.

Ein Klageformular als solches existiert nicht. Sie könnten allenfalls einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken. Dieses können Sie auch als Ausländer ohne weiteres online auf folgender Webseite derdeutschen Mahngericht veranlassen:

https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=638358-1360596979971&Command=start

Der gerichtliche Mahnbescheid würde den Schuldnern sodann zugestellt werden. Lassen diese die 14-tägige Widerspruchsfrist verstreichen, so können Sie einen Vollstreckungsbescheid erwirken. Aus diesem können Sie dann in das gesamte Vermögen der Schuldner vollstrecken und Ihre Forderung so realisieren.



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Kristian Hüttemann
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