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jut1967
jut1967, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 103
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht. Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg.
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wenn ein Insolvenzverfahren schon fast 6 Jahre läuft das Verfahren

Diese Antwort wurde bewertet:

wenn ein Insolvenzverfahren schon fast 6 Jahre läuft das Verfahren aber noch immer nicht aufgehoben ist, was kann das für Gründe haben. Welche Vor oder Nachteile hat es dass man sich nicht in der Wohlverhaltensphase befindet.
Laut Finanzamt wurde schon vor Jahren der Betrieb freigegeben, der Ins Verwalter hat dieses aber nie bestätigt und ist auch nicht in den Bekanntmachungen ersichtlich.
Was bringt diese Tatsache für Vor oder Nachteile mit sich?
Welche Beträge muß ein Selbständiger, der wie oben beschrieben, im Ins Verfahren einen offiziell nicht freigegebenen Betrieb führt, abgeben und wie errechnen sich diese Beträge.
Sehr geehrter Fragesteller!
Herzlich willkommen bei justanswer.
Hier die erforderlichen Informationen:
1.)Über die Gründe für die lange Verfahrensdauer kann man nur spekulieren:Entweder ist noch nicht alles abgewickelt,oder der Verwalter lässt die Sache schleifen.
2.) Sie sollten sich zum Insolvenzgericht begeben und in die Insolvenzakte Einsicht nehmen.Auskünfte erteilt auch der zuständige Rechtspfleger.
3.)Aus der Akte ergibt sich auch,ob der Betrieb tatsächlich freigegeben ist.
4.) Über den Pfändungsfreibetrag hinaus gehende Einkünfte müssen Sie auf jeden Fall an die Masse abführen.
5.)die Wohlverhaltensphase beginnt mit der Verfahrensaufhebung,allerdings zählen die für die Restschuldbefreiung erforderlichen 6 Jahre bereits ab der ERÖFFNUNG des Verfahrens.
Rückfragen?Gerne!
Ansonsten erbitte ich Ihre positive Bewertung (smiley-button)
Herzliche Grüße
Jens-Uwe Thümer
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Welche Vor oder Nachteile hat es dass man sich nicht in der Wohlverhaltensphase befindet. Leider wurde diese Frage nicht beantwortet


 


Was bringt diese Tatsache für Vor oder Nachteile mit sich? Wenn der Betrieb nicht freigegeben wurde, auch diese Frage wurde leider nicht beantwortet


 


Sie sollten sich zum Insolvenzgericht begeben und in die Insolvenzakte Einsicht nehmen.Auskünfte erteilt auch der zuständige Rechtspfleger.
3.)Aus der Akte ergibt sich auch,ob der Betrieb tatsächlich freigegeben ist.


 


Muß die Freigabe nicht öffentlich angezeigt sein?


 


4.) Über den Pfändungsfreibetrag hinaus gehende Einkünfte müssen Sie auf jeden Fall an die Masse abführen.


 


Das würde bedeuten am besten zu hause sitzen und nichts tun, da ein Unternehmer viele andere Verpflichtungen hat ( Krankenversicherung....)


dann ist es wohl besser den Betrieb aufzugeben?

Die 6 Jahre für die Restschuldbefreiung zählen ab Verfahrenseröffnung.Demgemäß ist es irrelevant,dass Sie sich derzeit nicht in der Wohlverhaltensphase befinden.
Wenn der Betrieb nicht freigegeben wurde,ist der Insolvenzverwalter zuständig,ansonsten Sie.
Bei beiden Varianten müssen Sie den pfändungsfreien Tei Ihres Einkommens abführen.
Die Freigabe muss gegenüber Ihnen und dem Insolvenzgericht angezeigt werden.
Wenn Sie ein Arbeitsverhältnis in Aussicht hätten,würde eine Betriebsaufgabe evtl. Sinn machen.Ansonsten gefährden Sie Ihre Restschuldbefreiung
Übrigens:Infos über Ihr Verfahren können Sie auch bei www.insolvenzbekanntmachungen.de finden.
Herzliche Grüße
jut1967 und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.