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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, ich freue mich über Feedback auf meine Fragen: Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich freue mich über Feedback auf meine Fragen:
Ich bin Eigentümerin zweier Wohneinheiten, die durch eine Treppe zusammengelegt werden sollen. Da durch den Durchbruch Gemeinschaftseigentum angefasst wird, bedarf es der Zustimmung aller Miteigentümer. Das sind insgesamt sieben. Die Genehmigung durch das Bauamt und ein statischer Nachweis liegen dem Hausverwalter vor. Im Rahmen einer außerordentlichen Eigentümerversammlung soll darüber entschieden werden, ob ich mein Bauvorhaben umsetzen kann oder nicht. Jetzt meine Fragen: Muss ein einstimmiger Beschluss vorliegen oder gilt ein Mehrheitsbeschluss und können meine Miteigentümer ohne Angabe von Gründen, die Zustimmung verweigern?! Welche Möglichkeiten bleiben mir bei Ablehnung und mit welchen Erfolgsaussichten?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe und herzliche Grüße. DH
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Vor einigen Jahren,vor der Novellierung des WEG hätten Sie noch grds. einen einstimmigen Beschluß benötigt.

Das ist jetzt nicht mehr so.

Sie benötigen lediglich die Zustimmung der Wohnungseigentümer,die objektiv beeinträchtigt werden.

Eine Zustimmung anderer Eigentümer ist nicht erforderlich.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn es in der Teilungserklärung geregelt ist,sonst nicht.

Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Herr Newerla,


vielen Dank für Ihre Antwort. Was heißt genau "die Eigentümer, die objektiv beeinträchtigt werden"? Es wird ja keiner "beeinträchtigt".


Und bitte beantworten Sie noch meine Frage, ob meine Miteigentümer ohne Angabe von Gründen etc....und welche Möglichkeiten mir bei Ablehnung bleiben, mit welchem Erfolg....



Beste Grüße.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich würde gerne auch wissen, auf welchen Paragraphen ich mich beziehen kann, wenn ich, wie Sie sagen, nicht mehr die Zustimmung ALLER Miteigentümer benötige. Und wie gesagt, wer kommt denn dann für einen positiven Beschluss in Frage?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Sofern keiner Beeinträchtigt,also in der Nutzung seines Eigentums eingeschränkt wird,gibt es auch kein Zustimmungserfordernis.

Dies ergibt sich aus den Paragraphen 14,22 WEG.

Dann gibt es auch keine Eigentümer,die Gründe (=Beeinträchtigung) vorbringen könnten.

Ein Widerspruch ohne Grund ist also nicht zulässig.

Im Streitfall müsste das zuständige Gericht entscheiden.

Sofern es aber keine Beeinträchtigung gibt,sind Ihre Chancen zumindest überdurchschnittlich.

Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das hilft, vielen Dank. Um noch einmal sicher zu gehen. Eine außerordentiche Eigentümerversammlung müsste also theoretisch gar nicht stattfinden und ich könnte den Durchbruch auch ohne Zustimmung ausführen lassen??? Mein Verwalter weist ausdrücklich darauf hin, dass dem NICHT so wäre. Selbstverständlich möchte ich den Hausfrieden beibehalten und werde erst einmal die Versammlung und den Beschluss abwarten. Allerdings wollte ich im Vorfeld natürlich meine Rechte kennen. Wenn ich Sie nun richtig verstehe, sieht es so aus, als wäre das Recht auf meiner Seite, richtig.


 


Herzlichen Dank.

Das ist richtig(sofern sich aus der Teilungserklärung nichts anderes ergibt ).

Sie sollten die Versammlung aber schon "pro forma" durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Super, das mache ich. Vielen Dank XXXXX XXXXX Nacht!

Sehr gern geschehen und ebenfalls eine gute Nacht!
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben,dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Bislang haben Sie mich noch nicht bezahlt, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet. Diese wird erst durch eine entsprechende Bewertung für die Bezahlung (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken) des Experten (hier also mich) freigegeben.


Mit freundlichem Gruß XXXXX XXXXX Nordseeküste
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen, ich habe gestern überall einen Smiley angeklickt. Sagen Sie, ich dachte, mit Eur 60 wäre der Service abgeschlossen?! Was kommt denn jetzt noch auf mich zu?


 


Ich habe aber in der Zwischenzeit in meine Teilungserklärung geschaut. Dort steht folgendes: ....bauliche Veränderung nach §22 Abs. 1 WEG ist nicht nur eine Veränderung vorhandener Gebäudeteile, sondern jede auf Dauer angelegte gegenständliche Veränderung des gemeinschaftlichen Eigentums zu verstehen.....


Die Zustimmung eines Wohnungseigentümers ist zu solchen Maßnahmen nur insoweit nicht erforderlich, als durch die Veränderung seine Rechte nicht über das im §14 WEG bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden (§23 Abs.1 Satz 2 WEG)


 


Unter Beeinträchtigung der Rechte des § 14 WEG ist jede Beeinträchtigung zu verstehen....Bauliche Maßnahmen, die die Statik betreffen (hier liegt der Nachweis vor) und die Brandabschnitte durchbrechen (Deckendurchbruch). Somit ist die Zustimmung aller Miteigentümer erforderlich...usw.


 


Bedarf es denn jetzt der Zustimmung oder nicht? Die Teilungserklärung ist sicher älter. Hat die Änderung des WEG in meinem Fall Gültigkeit?!


 


Bitte sagen Sie mir, was ich Ihnen schulde. Und vielleicht verraten Sie mir noch, wo stand, was nach der Anzahlung noch an Kosten anfallen würde. Davon habe ich nämlich nichts gelesen....


 


Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße.


 


 

Vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Die Teilungserklärung gibt im Wesentlichen die aktuelle Gesetzeslage wieder.

Es kommt also darauf an, ob eine Beeinträchtigung vorliegt oder nicht. Sofern beispielsweise die Statik durch die bauliche Veränderung nicht benachteiligt ist oder auch ein Sondernutzungsrecht der Wohnungseigentümer nicht eingeschränkt ist, liegt keine solche Beeinträchtigung vor und eine Genehmigung ist dann nicht erforderlich.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Nochmal ganz kurz zum Thema Anzahlung:

Sie zahlen ja zunächst an Justanswer (Das ist die Anzahlung die ich meinte).

Diese Anzahlung wird dann erst (teilweise) an den Experten weitergeleitet, wenn Sie als Kunde zumindest eine neutrale oder positive Bewertung geben. Zusätzlich müssen Sie also nichts zahlen.

Vielen Dank, XXXXX XXXXX es bereits versucht hatten. Vielleicht liegt ja ein technischer Fehler vor. Bitte versuchen Sie es gegebenenfalls noch einmal.

Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende!

Mit freundlichem Gruß XXXXX XXXXX Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Herr Newerla,


 


Ok, vielen Dank. Ich habe bei jeder Antwort einen Smiley angeklickt, aber ich mache es jetzt sofort noch mal. Lassen Sie mich bitte wissen, ob alles geklappt hat.


 


Besten Dank und für Sie auch ein schönes Wochenende!!!


 


Herzliche Grüße.


 


DH

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Herr Newerla,


bitte entschuldigen Sie. Ich habe einen wichtigen Hinweis vergessen. Wir müssen im Zuge des Durchbruchs, einen Holz-Dachbalken (der zum Gemeinschaftseigentum gehört), durch einen Stahlträger ersetzen und einen Wechsel einziehen. Die Sicherheit und Statik wird dadurch im Haus gewährleistet. Der Nachweis durch den Statiker liegt vor. Ändert sich dadurch Ihre Einschätzung der Zustimmung durch die Miteigentümer oder bleibt es dabei?! Sorry, danach lasse ich Sie in Ruhe :O)


 


Lieben Dank und herzliche Grüße.


 


DH

Ja, sofern die statische Sicherheit gewährleistet ist und es keine nachteilige Beeinträchtigung gibt, dürfte das in Ordnung gehen.



Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dasselbe für Sie, hoffentlich trockener als hier :0))))

Liebe Grüße. DH
Danke,hier ist's windig und nass,aber das ist man hier an der Nordsee gewöhnt :-)

MfG