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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17297
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Herren, mir als österreichischer Staatsbürger

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Herren,

mir als österreichischer Staatsbürger mit österreichischem Führerschein, wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 53 km/h zur Last gelegt. Zulässig war auf der Autobahn 100 km/h. Verhängt soll ein Bussgeld sowie ein Fahrverbot von einem Monat werden. Ich leben hier in Deutschland sowie in Österreich. Was würden sie mir empfehlen und wie soll ich weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Veigl
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wo ist der Verstoß erfolgt, in Deutschland oder Österreich?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Verstoß erfolgt in Deutschland (Bayern)
Sie sind in Österreich gemeldet?

Sie sind außerhalb geschlossener Ortschaften 53 km/h zu schnell gefahren.

Das wird Sie voraussichtlich 240 Euro kosten.
Hinzu kommen Gebühren von voraussichtlich 23,50 Euro.
Außerdem 4 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

Haben Sie bereits einen Eintrag in Flensburg, der noch
nicht verjährt ist, kann das zu einer höheren Geldstrafe führen !
Die Punkte werden nach 2 Jahren gelöscht,
falls in der Zeit kein neuer Punkt hinzu kommt.
Ansonsten verjähren die Punkte nach spätestens 5 Jahren.

Achtung !
Die Geschwindigkeitsüberschreitung haben Sie geschätzt.
Vielleicht haben Sie Glück und sind doch nicht so schnell gefahren.

Bis 100 km/h (gefahrene Geschwindigkeit) werden bei den
meisten Mess-Systemen 3 km/h Toleranz abgezogen.
Ab 100 km/h sind es 3 %, auf den nächsten km/h aufgerundet.
Außerdem übertreiben Tachos deutlich, weil sie
(das ist gesetzlich geregelt) nicht zu wenig anzeigen dürfen.

Falls Sie zwischen 41 und 50 km/h zu schnell waren,
würde Sie das 160 Euro kosten.
Es kämen 3 Punkte hinzu.
Und zusätzlich 1 Monat Fahrverbot.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was passiert weiter?
Sie werden von den deutschen Behörden Post bekommen.

Es wird dann auch eine Kooperation mit den öster Behörden geben, sodass Sie dort den Führerschein abgeben müssen.

Oder Sie gehen in Einspruch gegen den Bescheid und versuchen im Rahmen einer Gerichtsverhandlung die Strafe zu mildern.
raschwerin und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.