So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an rafozouni.
rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 385
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
rafozouni ist jetzt online.

Guten Abend, ich bin Träger und Leitung einer kleinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich bin Träger und Leitung einer kleinen privaten Kindertageseinrichtung. Ich habe 4 päd.Fachkräfte beschäftigt und eine davon ist schwanger. Sie hat erhebliche Probleme seit Beginn an. Erst waren es Blutungen, dann Übelkeit (die noch anhält) zuletzt hat sie sogar Blut gespuckt. Jetzt liegt sie im Krankenhaus, da sie zu wenig Flüssigkeit im Körper hat. Die Kollegin ist sehr ängstlich und traut sich so gut wie nichts mehr zu. Selbst geringe Streckungen beim Bilderaufhängen verweigert sie. Die wenigen Tage die sie in der Kita ist, sitzt sie ängstlich an einem Ort und schaut sich das Geschehen aus der Ferne an. In einem gemeinsamen Gespräch, habe ich ihr geraten, sich von ihrem Frauenarzt ein Beschäftigungverbot ausstellen zu lassen. Dies lehnt ihre Ärztin ab, mit der Begründung, sie sei nur schwanger und nicht krank. Da die Kollegin im letzten Jahr für ein Jahr, aus psychischen Gründen, krank geschrieben war, glaube ich, dass sie immer noch nicht wieder voll einsatzfähig ist. Die Schwangerschaft ist eine große Herausforderung für sie und sie hat vor fast allen Tätigkeiten Angst, weil sie glaubt sich und ihrem Kind zu schaden. Kann ich als Arbeitgeber ein Beschäftigungsverbot erteilen? Da ich bei meinen ganzen Recherchen hier im Netz, keine ausreichenden Informationen gefunden habe, bitte ich Sie mir diesbezüglich zu helfen. Mit freundlichen Grüßen (von Moderation entfernt)
Sehr geehrte Fragestellerin,

was ist denn Ihr gewünschtes Ziel?

MfG

RA Fozouni
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich würde gern ein Beschäftigungverbot erteilen, darf ich das und wenn ja wie muss dies ausformuliert werden?
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Info.

Sie selbst können kein Beschäftigungsverbot erteilen. Ein solches wird nur durch ein ärztliches Attest ausgesprochen. Maßgeblich ist insoweit § 3 Mutterschutzgesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/muschg/__3.html).

Wenn die Ärztin mit dieser recht unsensiblen Begründung ein Beschäftigungsverbot verweigert, sollte Ihre Arbeitnehmerin einen anderen Arzt aufsuchen und die Problematik schildern, um so ein Beschäftigungsverbot herbeizuführen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage damit ausreichend beantwortet zu haben und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni
Wie ich sehe, haben Sie sich die Antwort angeschaut! Bestehen Rückfragen?

Wenn ja, gern! Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.
Wie gesagt, wenn Sie Rückfragen haben, bin ich gern für Sie da.

Wenn nicht, wäre ich für eine positive Bewertung dankbar.
Ich würde mich noch immer über eine positive Bewertung freuen!Smile
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das glaube ich Ihnen gern und wenn ich auf meine Folgefragen eine antwort erhalten habe, gebe ich gern eine Bewertung ab.
Welche Folgefrage haben Sie? Ich stehe gern zur Verfügung!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich muss einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, der die Gesundheit der Mutter und des Kindes nicht schadet. Da die Mutter der Meinung ist, dass sie weder heben, noch sich bücken oder recken darf,kann ich einen solchen Arbeitsplatz nicht bieten. Unsere Kinder sind alle schwerer als 5kg, sie spielen überwiegend auf dem Boden, auch das Anziehen findet in der Regel in gebückter Haltung statt. Also kann sie ihre Tätigkeit nicht ausführen. Dabei ist es egal ob die Kollegin nicht darf, nicht kann oder nicht will
Das ist alles richtig. Es ändert aber nichts daran, dass ein Beschäftigungsverbot nur von einem Arzt ausgesprochen werden kann.

Es bleibt also dabei, dass Sie als Arbeitgeberin kein Beschäftigungsverbot verhängen können.

Sollte ein Arzt Ihre Arbeitnehmerin "nur" krank schreiben, wären Sie als Arbeitgeberin für 6 Wochen zur Lohnfortzahlung verpflichtet.

Ich kann Ihnen bzw. Ihrer Mitarbeiterin nach wie vor nur raten, einen anderen Arzt aufzusuchen und sich von diesem unter Darlegung der Sachlage ein Beschäftigungsverbot ausstellen zu lassen.

Sorry, dass ich Ihnen in Anbetracht der Rechtslage nichts anderes sagen kann.
Für eine postive Bewertung wäre ich nach wie vor dankbar.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

trotzdem danke XXXXX XXXXX für die Zeit die Sie geopfert haben und sage nochmals herzlichen Dank.


Mfg.

Darf ich höflich anfragen, was einer (positiven) Bewertung entgegensteht? Wenn Sie auf üblichen Weg einen Anwalt aufegsucht hätten, würden Sie von diesem auch eine Rechnung erhalten.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Natürlich sollen Sie für Ihre Arbeit entlohnt werden. Gern würde ich eine Bewertung abgeben, nur leider funktioniert diese Möglichkeit nicht. Egal welchen Smiley ich anklicke, es geht nicht weiter. Sorry, vielleicht bin ich zu dumm
Sie sind sicherlich nicht zu dumm! Smile

Soweit ich weiß, erfolgt die Bewertung durch Anklicken von "Kommentaren" wie z.B. "Toller Service" oder "Informativ und hilfreich"
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da haben Sie recht. Doch leider funktioniert dies nicht. Ich kann anklicken was ich will es passiert nichts. leider!!
Komisch! Ich werde mich wegen dieses Problems mit Justanswer in Verbindung setzen. Melde mich dann wieder.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ok, dann werde ich jetzt die Sitzung beenden und warte auf Ihre Rückmeldung.


Mfg.Figur

Okay! Ich melde mich, sobald ich ein Feedback von Justanswer habe.
rafozouni und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.