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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27837
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo und Guten Abend wünsche Ihnen aus Wolfsburg :) Ich habe

Beantwortete Frage:

Hallo und Guten Abend wünsche Ihnen aus Wolfsburg :)
Ich habe eine Frage an Sie- erstmal aber ein paar Fakten dazu: wir haben von 6 Jahren mit meinem bald Exmann nen Familienhaus gebaut und dafür bei BHW Bausparkasse AG nen Darlehen in der Höhe 150.000 Euro genommen /bzw. sind es 2x 75.000 für jeden von uns/Ich hatte übrig.eig.Kapital in der Höhe 42.000Euro. Jetzt nach unser. Trennung haben wir das Haus verkauft und wollten jetzt halt unser.Darlehen an der Bank zurück zahlen wollen. Gestern kam von BHW Schreiben, wo uns mitgeteilt würde - trotz übrig. Euröp. Rechtlinie, wo Aufhebungszinsen, Verwaltungs-und Risikokosten und etc.- und egal was für eine Zahlungsbedingungen vorher abgeschloßen waren- längs völlig unzullässig; sind aber die Leute von der BHW nun der Meinung, dass nur dann der Rückzahlung des Darlehens zustimmen wird - wenn wir die Vorfälligkeitzinsen in der Höhe 12.390 Euro- also 6.195 für jeden bezahlen würden. Ich möchte Sie diesbezüglich um eine fachgerechte Antwort bitten. Danke XXXXX XXXXX Hilfe und ich wünsch Ihnen noch nen schönen Abend.
mit freundlichen grüßen D.Eickmann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie die Darlehensverträge vor Ablauf der Zinsbindungsfrist beenden wollen, kann die Bank ein sogenanntes Vorfälligkeitsentgelt von Ihnen und Ihrem Exmann verlangen.

Dies ist leider durch den BGH anerkannt und hat auch seinen Eingang in § 490 II BGB gefunden.

Dieses Vorfälligkeitsentgelt soll der Bank als Entschädigung für die vorzeitige Vertragsbeendigung einmal einen Zinsmargenschaden und zum anderen eine Entschädigung für den mit der Vertragsauflösung erhöhten Verwaltungsaufwand bieten.

Aus diesem Grunde kann die Bank von Ihnen ein Vorfälligkeitsentgelt verlangen.

Die von Ihnen genannte EU-Richtline die auch in deutsches Recht umgesetzt wurde gilt leider nur für Verbraucherkredite, nicht aber für Realkredite (=Grunddarlehen).

Ich bedaure Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Banken und Börsenrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehter Hr.Schiessl,

danke für Ihre schnelle Antwort, wirklich schade, dass es so ist. Habe noch doch diesbez.ne kurze Frage an Sie- und zwar- wir haben beide bei der BHW noch 2 Bausparvertäge jeder in der Höhe ung. 6-7.000Euro. Jetzt haben wir überlegt die beide mit den Vorfälligkeitszinsen verrechnen lassen - das wir dann eben plus-minus 0 da "rausgehen" können. Ist da aber BHW auch berechtigt, von uns Zinsen zu velangen für die Verrechnung, oder für frühzeit.Auszahlung- statt uns noch Zinsen zuschreiben...?

 

Danke XXXXX XXXXXür ihre Mühe.

GLG De.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Gedanke XXXXX XXXXX Bausparern zu verrechnen ist durchaus naheliegend, wenn Sie die Immobilie veräußern und somit keinen entsprechenden Finanzierungsbedarf haben.

Auch wenn die Bausparer noch nicht zuteilungsreif sind, können Sie natürlich die Verträge kündigen.

Allerdings zwei Punkte: Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate und der mit dem Bausparer verbundene Darlehensanspruch entfällt.

Also die Verrechnung ist grundsätzlich möglich, wenn Sie die 3 Monate Kündigungsfrist einhalten können (wenn nicht fallen für jeden Monat 1% Vorschusszinen aus dem Guthabensbetrag an).



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.