So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Ingo Driftme...
RA Ingo Driftmeyer
RA Ingo Driftmeyer, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 451
Erfahrung:  Als Rechtsanwalt tätig seit 2008.
62729977
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Ingo Driftmeyer ist jetzt online.

Mitte letzten Jahres habe ich einen Webdesigner beauftragt,

Beantwortete Frage:

Mitte letzten Jahres habe ich einen Webdesigner beauftragt, für mein Unternehmen eine Webpräsenz zu erstellen. Dies ist auch geschehen, die Rechnung hierfür wurde durch mich gezahlt. Nun stellt sich heraus, die Rechung war viel zu hoch. Habe ich irgendwelche Möglichkeiten diese Rechnung noch anzufechten, oder gilt diese mit Bezahlung als akzeptiert?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Ingo Driftmeyer hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zur Beantwortung Ihrer Frage wären folgen Angaben wichtig:

aus welchem Grund empfinden Sie das in Rechnung gestellte Honorar als zu hoch?
Wich dies von der ursprünglich ausgehandelten Vergütung ab?



Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ein externen Webdesigner, der u.a. auch gerichtsverwertbare Gutachten erstellt, und seit diesem Jahr zu meinem weiteren Freundeskreis gehört, wurde von mir um eine kurze Bewertung gebeten.

 

Mit dem Webdesigner wurde eine Vereinbarung getroffen, für uns einen Webshop zu erstellen. Über Kosten wurde nicht gesprochen, außer, dass ein Stundensatz festgelegt wurde. Für diesen Auftrag wurden uns 3T€ netto in Rechnung gestellt. Nun stellt sich heraus, dass die effektive Arbeitszeit für dieses Projekt maximal 6 Stunden in Anspruch nehmen kann, da nur auf vorgefertigte Komponenten zurückgegriffen wurde.

 

Freundliche Grüße


Daniel Korn

Experte:  RA Ingo Driftmeyer hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage!

1. Bei der Erstellung einer Seite für einen Webshop handelt es sich in der Regel um einen Werkvertrag (§ 631 BGB), da ein bestimmter Erfolg geschuldet ist.

Richtet sich die Höhe der Vergütung vereinbarungsgemäß nach dem Zeitaufwand, dann ist im Streitfall der Auftragnehmer darlegungs- und beweispflichtig für die angefallenen Stunden (BGH, Urteil vom 1. 2. 2000 - X ZR 198/97).

2. Die Zahlung der eingereichten Rechnung stellt grundsätzlich kein Anerkenntnis dar.

Eine Rückforderung der Überzahlung ist daher noch möglich.

3. Ich würde Ihnen daher empfehlen, den Auftragnehmer zunächst zur Nachreichung eines Stundenzettels aufzufordern unter Hinweis darauf, dass hier bereits vorhandene Elemente für den Webshop verwendet wurden und dass die Erstellung des Webshops in dieser Form erfahrungsgemäß nur wenige Stunden in Anspruch nimmt.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!




Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt

www.legal-webhosting.com
RA Ingo Driftmeyer und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.