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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich wurde verklagt und mit Versäumnissurteil verurteilt. Heute

Beantwortete Frage:

Ich wurde verklagt und mit Versäumnissurteil verurteilt.
Heute stellte ich fest das die Klage gegen die FVS-Bayern Ltd. gerichtet war vertreten durch mich als Direktor.
Ich war zu keiner Zeit Direktid der FVS-Bayern Ltd. allerdings der FVS-Bayern Inc.
Auch wenn der Name gleich ist handet es ich meiner ansichtnach um verschiedene Firmen,
Wie ist das Urteil nun zuwerten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Eine fehlerhafte oder unrichtige Parteibezeichnung ist solange unschädlich, wie durch Auslegung zweifelsfrei ermittelt werden kann, wer die richtige Partei ist.

Die Parteien eines Prozesses werden vom Kläger in der Klageschrift bezeichnet. Ist die Bezeichnung nicht eindeutig, so ist die Partei durch Auslegung zu ermitteln. Selbst bei äußerlich eindeutiger, aber offenkundig unrichtiger Bezeichnung ist grundsätzlich diejenige Person als Partei angesprochen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (so schon BGH 24. Januar 1952 - III ZR 196/50 - BGHZ 4, 328; 28. März 1995 - X ARZ 255/95 - LM ZPO § 36 Ziff. 6 Nr. 39).

Das Urteil ist also ernst zu nehmen und spätestens jetzt gegen das Versäumnisurteil Einspruch einzulegen, wenn die Forderung unberechtigt ist.



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der kläger klagte gegen die FVS-Bayern LTD vertreten durch mich als Direktor
und das Gericht verurteilte die FVS-Bayern LTD vertreten durch mich als Direktor
ich war aber nie Direktor dieser Firma.
Meines Wissens gibt es hinsichlich der Durchgriffshafung zwischen Ltd und Inc. (florida) gravierende Unterschiede.
Das Urteil kann so nicht mehr angefochten werden da es rechtskräfti ist.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das Versäumnisurteil richtet sich gegen die Firma. Sie haben die Zustellung als rechtlicher Vertreter erhalten.

Die Frage der Durchgriffshaftung stellt sich derzeit nicht, da Sie nicht persönlich der Beklagte sind.



Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.