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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25215
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

darf eine vers. verträge mit einer laufzeit von 5 jahren abschließen??

Beantwortete Frage:

darf eine vers. verträge mit einer laufzeit von 5 jahren abschließen?? wie komme ich aus diesem vertrag heraus??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind Versicherung und Versicherungsnehmer frei darin, auch Verträge mit langer Laufzeit abzuschließen - wie in Ihrem Fall mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Die Kündigungsmöglichkeiten richten sich bei Bestehen eines Versicherungsvertragsverhältnisses zunächst nach den Versicherungesbedingungen, die dem Vertrag zugrunde liegen und dann nach den gesetzlichen Bestimmungen des VVG.

Teilen Sie bitte ergänzend mit, welchen Vertrag Sie mit fünfjähriger Laufzeit geschlossen haben und weshalb die Versicherung Sie nicht aus dem Vertrag entlassen will.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich befinde mich in finanziellen Schwierigkeiten, die <versicherungen sind zu teuer, meine Bank hat schon einmal meine miete nicht überwiesen, auf anraten der bank, soll ich die teuren versicherungen abschaffen um meinen lebensunterhalt zu sichern, sprich miete, die flatrate hierzu bezahlt meine mutter. habe Rechtschutzvers. haftpflichtvers. unfallvers, versucht zu kündigen, versicherung möchte meine hartz IV bescheinigung, die ich nicht aufweisen kann, da ich berufstätig bin, jedoch meine fixkosten zu hoch sind
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Haben Sie Versicherungsverträge abgeschlossen, so sind grundsätzlich an diese auch gebunden.

Leider stellen Ihre finanziellen Schwierigkeiten allein noch keinen hinreichenden Grund dar, um sich vorzeitig von diesen Verträgen wieder zu lösen.

Allerdings gilt bei Versicherungsverträgen, die für die Dauer von mehr als drei Jahren abgeschlossen wurden, die Kündigungsvorschrift des § 11 Absatz 4 VVG:

Ein Versicherungsvertrag, der für die Dauer von mehr als drei Jahren geschlossen worden ist, kann vom Versicherungsnehmer zum Schluss des dritten oder jedes darauf folgenden Jahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.

Im Fall Ihres Versicherungsvertrages mit einer Laufzeit von fünf Jahren können Sie deshalb den Vertrag auf der Grundlage des § 11 Absatz 4 VVG vorzeitig ordentlich kündigen, und zwar (mit einer Frist von drei Monaten) zum Schluss des dritten Jahres der eingegangenen Laufzeit und dann wieder zum Schluss jeden Folgejahres.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich habe an die versicherung nach einem telefonat eine aufstellung meiner monatlichen Kosten geschickt, in dem ich folgendes geschrieben habe , meine kosten gegen die einnahmen gesetzt habe. einnahmen und ausgaben decken sich nicht, jeden monat bis zu 250 euro ins minus, das macht auf dauer keine bank mit.habe nun für moegen mittag einen termin mit einem versicherungsvertreter, dem ich meine mißliche lage genau geschildert habe...und ich habe angst vor morgen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie eine Einnahmen-/Ausgabenaufstellung erstellt haben, aus der sich ergibt, dass Sie die finanziellen Belastungen nicht mehr schultern können, haben Sie sich schon optimal auf das morgige Gespräch vorbereitet. Mehr können Sie eigentlich nicht tun, denn grundsätzlich ist es leider - wie erwähnt - so, dass Sie an die Verträge gebunden sind.

Sie werden daher hier leider nur auf Kulanzbasis eine vorzeitige Entlassung aus den Verträgen erreichen können.

In jedem Fall sollten Sie den Vertreter aber unbedingt fragen, ob die Möglichkeit besteht, die Verträge ruhend zu stellen. Das bedeutet, dass Ihre Beitragspflicht für eine Zeit (während derer Sie schlicht nicht bezahlen können) ausgesetzt wird, das Versicherungsverhältnis als solches aber dennoch bestehen bleibt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ruhen heißt aber auch, in der zeit nicht versichert zu sein, falls es zu einem versicherungsfall kommen sollte,das würde bedeuten, in der zeit keinen versicherungsschutz zu haben. und das genau will ich ja nicht... denn ich habe billige anbieter im internet gesucht mit den gleichen vetragsteilen sprich ich wäre dann mit einem kostengünstigen Beitrag der weit unter der hälfte der monatlichen beträge liegt gleich gut versichert. das wäre eigentlich mein wunsch.
die versicherungsgesellschaft, ist aber nicht auf meine kostenaufstellung eingegangen, sie hat nur geschrieben, sie könne es nicht so akzeptieren, ich solle die hartz IV bescheinigung schicken., allerdings den gleichen brief den ich dem versicherungsagenten geschickt habe, an die hauptversicherung geschickt, darin steht, z.b. muss man erst seine wohnung verlieren und seine arbeitsstelle , insolvenz oder einen offenbahrungseid leisten um aus den verträgen zu kommen?? muss eine familie finanziell in den ruin getrieben werden nur um versichert zu sein??...harte worte aber ich bin sehr verzweifelt...und nicht mehr weit entfernt von einer verzweiflungstat...einfach aus dem leben zu verschwinden , wäre die einfachste lösung, meine familie wäre abgesichert..
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ruhen heißt aber auch, in der zeit nicht versichert zu sein, falls es zu einem versicherungsfall kommen sollte,das würde bedeuten, in der zeit keinen versicherungsschutz zu haben. und das genau will ich ja nicht... denn ich habe billige anbieter im internet gesucht mit den gleichen vetragsteilen sprich ich wäre dann mit einem kostengünstigen Beitrag der weit unter der hälfte der monatlichen beträge liegt gleich gut versichert. das wäre eigentlich mein wunsch.
die versicherungsgesellschaft, ist aber nicht auf meine kostenaufstellung eingegangen, sie hat nur geschrieben, sie könne es nicht so akzeptieren, ich solle die hartz IV bescheinigung schicken., allerdings den gleichen brief den ich dem versicherungsagenten geschickt habe, an die hauptversicherung geschickt, darin steht, z.b. muss man erst seine wohnung verlieren und seine arbeitsstelle , insolvenz oder einen offenbahrungseid leisten um aus den verträgen zu kommen?? muss eine familie finanziell in den ruin getrieben werden nur um versichert zu sein??...harte worte aber ich bin sehr verzweifelt...und nicht mehr weit entfernt von einer verzweiflungstat...einfach aus dem leben zu verschwinden , wäre die einfachste lösung, meine familie wäre abgesichert..nur so weit kommen lassen wäre die allerletzte möglichkeit überhaupt, sich ins auto zu setzen und wo gegen fahren, eben dann ein tragischer unfall...das allerdings würde meine alte mutter ebenfalls nicht überleben, und meine tochter würde ihr baby verlieren...
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da Sie nicht über eine Hartz 4-Bescheinigung verfügen, wäre es eventuell sinnvoll, wenn Sie Ihre Kontoauszüge - oder sonstige aussagekräftige Unterlagen - vorlegen würden, aus denen der Versicherungsvertreter ersehen kann, dass Sie kaum in der Lage sind, Ihre monatlichen Fixkosten zu decken.

Vermutlich wird dies unumgänglich sein, denn ohne behördliche Bescheinigung über den Bezug von ALG II werden Sie kaum den Nachweis führen können, dass Sie - wenn Sie auch berufstätig sind und nicht im Hartz IV-Bezug stehen - hilfebedürftig sind.

Wenn die Versicherung grundästzliches Entgegenkommen signalisiert hat (Vorlage des Hartz IV-Bescheids), dann spricht nichts dagegen, dass Sie die Versicherung auch auf diese Weise überzeugen können.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt