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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17964
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wie kann ein Notar auf einem vor Ihm geschlossenen Kaufvertrag

Beantwortete Frage:

Wie kann ein Notar auf einem vor Ihm geschlossenen Kaufvertrag nachträglich einen Stempel auf einen § einfügen

"Dieser Teil der Urkunde ist nicht Bestandteil der Beglaubigung"

Worauf der Kaufer die Vorauszahlung verweigert
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Welcher Teil der Urkunde ist das genau

Ich nehme an, es geht nach deutschem Recht




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
§ 6 Auflassungsvormerkung, Auflassung

Über alle Punkte steht der Stempel
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja es ist Deutsches Recht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Auflassungsvormerkung ist ein Sicherungsmittel für den Eigentumserwerb.

Da die Zeitspanne zwischen der Eintragung ins Grundbuch und der Einigung vor dem Notar sehr lang ist, wird eine Auflassungsvormerkung vereinbart, die dem Käufer zusichert, dass er auch Eigentümer der Immobilie wird.


Sie erfolgt nach § 885 BGB aufgrund der Bewilligung dessen, der das Eigentum veräußert.

Eine Vormerkung kann auch aufgrund einer einstweiligen Verfügung eingetragen werden.

Nach § 311 b BGB bedarf ein Vertragm durch den sich der eine teil verpflichtet, das Eiegntum an einem Grundstück zu übertragen oder zu erwerben der notariellen Beurkundung.

Durch die Auflassungsvormerkung verpflichtet sich niemand ein Grundstück zu erwerben, diese ist nur ein Sicherungsmittel.

Daher muss sie nicht notariell beurkundet werden, sie muss nur im Grundbuch eingetragen werden.

Es ist hier egal, ob diese notariell beglaubigt ist, oder nicht, wichtig ist, dass sie ins Grundbuch eingetragen wird, wozu der Notar verpflichtet ist.

Der Käufer muss also zahlen



Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben

Sehr gerne können Sie nachfragen



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beanwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.