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Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
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Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Ich bin Geschäftsführer einer GmbH, die seit eineinhalb Jahren

Beantwortete Frage:

Ich bin Geschäftsführer einer GmbH, die seit eineinhalb Jahren nicht tätig ist und daher derzeit kein Geschäftskonto hat (die Bank hat das Konto aufgelöst, Pfändungen gibt es jedoch nicht). DIe GmbH hat gegen einen Schuldner geklagt, Recht bekommen und unser Anwalt (der Anwalt der GmbH) hat das ausstehende Geld auf sein Konto überwiesen bekommen. Nun will der Anwalt das Geld nicht auszahlen (weder bar noch auf ein Alternativkonto, welches nicht der GmbH gehört), da er sagt, er dürfe es NUR auf das GmbH-Konto überweisen (obwohl ich ihn schriftlich authorisieren würde, es woanders hin zu transferieren). Ist das richtig ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

nein, Sie dürfen der Betrag bar oder auf ein anderes Konto erhalten. Ich kenne keine rechtliche Grundlage, die dagegen sprechen würde.-

§ 4 Abs. 2 S. 1 BORA sieht diesbezüglich vor:
"Fremdgelder und sonstige Vermögenswerte, insbesondere Wertpapiere und andere geldwerte Urkunden, sind unverzüglich an den Berechtigten weiterzuleiten."

Wenn er dies nicht tut, sollten Sie ihn schriftlich dazu auffordern und ggf. dies der zuständigen Rechtsanwaltskammer mitteilen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.

Ernesto Grueneberg und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Anwalt sagt etwas von Geldwäschegesetz. Aber Sie denken, er muss das Geld zur Not auch bar an uns zahlen (an mich als GF der GmbH), wenn ich ihn schriftlich dazu auffordere, bzw. auch authorisiere ?
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dieses Gesetzt kann zur Verpflichtung des RA zur Identifizierung des Empfängers durch Ablichtung des Ausweises bzw. zur Anzeigepflicht nach § 11 Abs. 3 GwG führen, nicht aber zur Verweigerung der Auszahlung.

Hier sollte es nicht zum tragen kommen, da hier eine Zahlung aufgrund Urteils erfolgt ist.

Hier können Sie die Verhaltensempfehlungen für Rechtsanwälte im Hinblick auf die Vorschriften des Geldwäschebekämpfungsgesetzes (GwG) und die Geldwäsche, § 261 StGB der Bundesrechtsanwaltskammer.

http://www.brak.de/w/files/02_fuer_anwaelte/berufsrecht/verhaltensempfehlung_gwg-c261stgb.pdf

Gerne können Sie mich bei Bedarf beauftragen, Ihren Anspruch durchzusetzen
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und danke für den Bonus