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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31205
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe zu dem vorigen Fargenkomplex eine Zusatzfrage gestellt.

Beantwortete Frage:

Ich habe zu dem vorigen Fargenkomplex eine Zusatzfrage gestellt. Die ist nicht beantwortet, und ich kann die Frage in meinem Konto nicht finden. Also hier noch einmal:

Der Verwalter meiner Wohnung hat am 29.9. zu einer a.o. Eigentümerversammlung am 11.10. eingeladen. Die "normale" Frist ist nicht gewahrt.
Ich möchte zu dieser Versammlung, die zwei Tagesordnungspunkte enthält, einen weiteren hinzufügen lassen (Verlängerung der Einladungsfristen). Nun ist dieser TOP aber bei der Einberufung nicht bekannt gewesen. Kann ich den Verwalter bitten, die Versammlung erneut zum selben Tag einzuberufen mit meinem TOP? Die Einladung könnte auch auf meine Kosten gehen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie können den Verwalter bitten dies zu tun. Einen Anspruch darauf haben Sie jedoch nicht.

Soweit die Ladungsfrist nicht eingehalten wird, führt dies zur Anfechtbarkeit aller Beschlüsse. Die Miteigentümer müssten dann in der erneut einberufenen Versammlung alle auf die Ladungsfrist verzichten.

Ist dies nicht möglich, so ist es Ihnen, nach der Ansicht des LG München, leider zuzumuten, bis zur nächsten regulären Eigentümerversammlung zuzuwarten.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX rasche Antwort. Ich denke, Sie konnten den heutigen Fragekomplex einsehen. Es geht um einen Rechtsstreit, den der Verwalter erwägt. Er hat bei seiner Einberufung die Frist des § 24 Abs. 4 WoEigG nicht eingehalten. Liegt in diesem Fall eine besondere Dringlichkeit vor? (In der Einberufung ist diese nicht ausdrücklich erwähnt; auch auf Nichteinhaltung der Frist geht der Verwalter nicht ein.) Wäre es sinnvoll, den Verwalter um eine erneute Einberufung mit meinem Tagesordnungspunkt zu bitten und ihn weiterhin zu veranlassen, die beschließenden Wohnungseigentümer zu bitten, bereits zu Beginn der Versammlung auf die Einberufungsfrist zu verzichten?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

da die Ladungsfrist im vorliegenden Fall nicht eingehalten wurde und somit alle in der Versammlung gefassten Beschlüsse auch angefochten werden können, wäre es sinnvoller die Versammlung insgesamt zu verlegen. In diesem Falle könnte auch Ihr TOP problemlos Berücksichtigung finden. Auch brauchen dann die Wohnungseigentümer nicht auf die Ladungsfrist verzichten.

Allein die Tatsache, dass der Verwalter einen Rechtsstreit erwägt rechtfertigt an sich nicht die Ladungsfrist von 2 Wochen zu unterschreiten. Dies erst recht nicht, wenn in den TOP hierzu nichts steht.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.