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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17464
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend! Ich bin 1954 geboren, mit 6 Jahren in eine Pflegefamilie

Kundenfrage

Guten Abend!
Ich bin 1954 geboren, mit 6 Jahren in eine Pflegefamilie gekommen, die schon fünf eigene Kinder hatte, und zehn Jahre später verhältnismäßig spät adoptiert worden. Das Jugendamt hat mich bei der Suche nach meiner leiblichen Mutter stets mit Unwahrheiten konfrontiert und niemals die erforderliche und rechtliche Hilfe entgegengebracht, die man als Suchender so dringend benötigt. Hat das Jugendamt nicht die Pflicht, alle erdenkliche Hilfe anzubieten und den Suchenden zu unterstützen? Oder gilt bei mir noch das alte Adoptionsrecht, das meines Wissens in den siebzieger Jahren reformiert wurde?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort. Mit freundlichen Grüßen. W. Willeke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Jugendamt hat zwar grundsätzlich auch die Pflicht, Sie insoweit zu unterstützen.

Sofern aber die leiblichen Eltern keinen Kontakt wünschen, kann auch das Jugendamt nicht weiterhelfen.

Darüber hinaus ist das Jugendamt nicht verpflichtet, übermäßig starke und kostenpflichtige Anstrengungen zu unternehmen, um Sie bei einem solchen Vorhaben zu unterstützen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schwerin!
Ihre Antwortkann kann ich nicht akzeptieren. Zunächst hat das Jugendamt über all die Jahre hinweg keinerlei Anstalten gemacht, den Kontakt zu meiner leiblichen Mutter aufzunehmen. In den Jahren meiner Pflegschaft wurde meiner leibliche Verwandtschaft, zu denen ich immer wieder Kontakt hatte, vom Jugendamt vorgegaukelt, dieses sei rechtswidrig und somit unter Strafe gestellt. Dass dem so nicht ist und war, ist mir sehr wohl bekannt und dies ist ein Grund mehr gewesen, dass ich mich dagegen gewehrt und widersetzt habe. Entgegen dem Wissen meiner Pflegeeltern habe ich das getan, wozu ich ein moralisches Recht hatte und habe.
Den letzten Absatz, wegen übermäßigen und kostenpflichtigen Anstrengungen, dem Jugenamt die Nichthilfe zu assestieren, halte ich für sehr grotesk. Weche tatsächlichen Kosten, ausser Telefonate und Briefpapier, Briefumschläge und Portogebühren entstehen denn? Damit ist meine Frage eher nicht beantwortet. Mit freundlichen und einwenig enttäuschten Grüßen. W. Willeke
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Kann ich Ihnen dennoch weiterhelfen, haben Sie noch konkrete Fragen?