So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Schröter.
RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Schröter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ein - f r den ersten Moment

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein - für den ersten Moment - attraktives Angebot meines Handy-Vetragspartners Vodafone, dass mir aufgrund langjähriger Kundenzeit gewährt wurde, hat sich nun im Nachhinein als sehr großes Ärgernis herausgestellt.
Angebot: Nutzung eines Gerätes (iphone) mit einer Komplett-Flatrate in alle Mobil,-Festnetznetze und unbgrenzter Internetzugang für einen Sonderpreis.
Das Angebot war o.k. für mich und die Maschinerie lief an. Die Besonderheit dabei jedoch:
Vodafone vertreibt nicht direkt das dazugehörige Gerät iphone und bedient sich eines Partners als Zulieferer. In diesem speziellen Fall die Firma Handy-Fuchs aus Dresden.
Alles (Vetrag, Gerät) erreichten den bis dahin zufriedenen Kunden. Nach Sichtung aller Teile versuchte ich, jedoch erfolglos, das Gerät in Gang zu setzen, zu aktivieren.
Mögliche Fehlerquellen könnte meine veraltete SIM-Karte(Chip) sein, so die Auskunft von Vodafone- also Zusendung einer neuen Karte und ein erneuter, wieder erfolgloser Versuch, das Gerät nach Vorschrift und Anleitung zu aktivieren.
Parallel dazu gab es ein Ereignis, die Ankündigung des Firmenchefs des Kunden, dass mit einer eventuellen Firmrn-Insolvenz zu rechnen ist.... Also sofort alle unnötigen, privaten Kosten zurückfahren. Im Konkreten - die angebotene Rücktrittszeit von 14 Tagen nutzen, Gerät zurück senden, Kündigung schriftlich fixieren. Das erfolgte von mir im vorgegebenen Rahmen. Die Fiorma Handy-Fuchs weigert sich jedoch, das Gerät zurück zu nehmen. Begründung: Gerät weißt Gebrauchsspuren auf, Zubehör wurde benutzt, Gebrauchsanleitung wurde nicht mitgesendet. Solange die Firma Handy-Fuchs jedoch meinem Anbieter Vodafone kein "grünes Licht" über den Erhalt des Gerätes und der Kündigung gibt, zahle ich weiterhin einen Tarif, den ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht nutzen kann (z.B. Internetzugang).
Wie kann man hier in meinem Sinn positiv aktiv werden, wasist zu tun?
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Rose

Sehr geehrter Herr Rose,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Aus meiner Sicht hat Vodafon seiner vertragliche Verpflichtung nicht erfüllt, da der angeboten Tarif mit dem Iphone bislang nicht umgesetzt werden konnte. Die Abwicklung mit der Firma Fuchs ist dann auch Aufgabe der Fa. Vodafon.

 

Teilen Sie Vodafon mit, dass Sie den betreffenden Vertrag widerrufen haben und rückwirkend eine Anpassung des Tarifs einfordern. Jedenfalls sollten Sie nur den vormals vereinbarten Betrag zahlen. Weiterhin schreiben SIe die Fa. Fuchs an und bitten mit Fristsetzung um den besagten Bericht. Teilen Sie weiterhin mit, dass nach Ablauf der Frist, das Gerät als zurückgenommen gilt. Dieses Schreiben senden Sie in Kopie an Vodafon.

 

Im Ergebnis sind dann die betreffenden Unternehmen in Zugzwang und müssen agieren. Eine Einzugsermächtigung sollten Sie vorsorglich widerrufen.

 

Viele Grüße

 

Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröder.
die Firma HF hat sehr wahrscheinlich Erfahrung mit solchen Rücktritten und verfährt entsprechend. Nach einem heute geführten Telefonat wurde mir mitgeteilt, dass entsprechende "Fotos" und ein Bericht der hauseigenen, begutachtenden Wekstsatt mir zugesandt wurden- wann- na am 01.09., die Antwort.
Mein Gespräch mit Vodafone ergab, dass Ihnen die Hände gebunden sind, eine Einigung über einen Rückerstattungsbetrag aber in Aussicht gestellt wird; leider haben sie schon abgebucht.
Sicherlich gehört die Vorgehensweise von HF zu deren Geschäftsmodell. Jedenfalls haben Sie die Verzögerung nicht zu verantworten. Den abgebuchten Betrag können Sie widerrufen. Teilen Sie Vodafon mit, dass Sie lediglich den ursprünglichen Beitrag zahlen und überweisen Sie diesen.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröter,
eines interresiert mich jedoch noch: sicher ist doch korrekt, dass die Zusendung eines deffekten Gerätes nicht ausgeschlossen werden kann. Bei wem liegt nun die Beweispflicht über ein deffektes bzw. beschädigtes Gerät - bei mir oder der Fa. HF; denn es ist ja eine unsachgemäße Behandlung des Gerätes durch HF nicht aus zu schließen.
Viele Grüße
Stefan Rose
Maßgebend ist hier, ob Sie als Verbraucher oder als Gewerbetreibender handeln. Wenn Sie vortragen Sie haben das Gerät in einem einwandfreien Zustand zurückgeschickt hat HF die Beweislast für etwaige Schäden, die durch SIe verursacht sein sollen. Allerdings nur wenn Sie Verbraucher sind.

§ 357 BGB

(2) Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Sache durch Paket versandt werden kann. Kosten und Gefahr der Rücksendung trägt bei Widerruf und Rückgabe der Unternehmer. Wenn ein Widerrufsrecht nach § 312d Abs. 1 Satz 1 besteht, dürfen dem Verbraucher die regelmäßigen Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt werden, wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Sache der Verbraucher die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat, es sei denn, dass die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht.
RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.