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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17352
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

hallo, bei uns war hausdurchsuchung wegen verdacht auf Btm.

Beantwortete Frage:

hallo,
bei uns war hausdurchsuchung wegen verdacht auf Btm. auser einer 1ml insulinspritze, die halb mit wasser und blut gefüllt war, fanden sie nichts.
dann kam ein schreiben, sie hätten in einer spritze 33ml heroin gefunden, und dafür soll ich 150.- euro geldstrafe bezahlen. dann nahm ich mir einen anwalt und habe widerspruch eingelegt, da weder der inhalt noch die menge stimmt.
nach akteneinsicht stellte sich heraus, daß zuerst ein drogenschnelltest durchgeführt wurde, der aber vor gericht nicht zulässig sei, bei dem hätte es opiate angezeigt.
daraufhin wurde der inhalt der spritze durch ein labor getestet, und es wurden keine rückstände von drogen gefunden.
jetzt behauptet die staatsanwältin, es währen drogen drin gewesen, aber die hätten sich abgebaut. jetzt soll ich nach 153§ unterschreiben um das ganze zu beenden. ich sehe das aber als schuldeingeständnis, wo keine schuld ist. was soll ich tun? ( habe noch keine einträge wegen btmg )
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Was sagt denn Ihr Anwalt dazu?

Sie können hier ansonsten dem Vorgehen der Staatsanwaltschaft nach § 153 StPO auch zustimmen.

Das Verfahren wird dann eingestellt und es folgen auch keinerlei Einträge etc.

Das Ganze ist dann auch nicht als Schuldeingeständnis etc. anzusehen.

Sie sind mit diesem Vorgehen auf der sicheren Seite und haben die Sache dann wenigstens vom Tisch.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
mein anwalt meint ich solle unterschreiben, aber irgendwie ist da das vertrauensverhältnis gestört, da schon so aussagen kamen wie " ich will mirs nicht mit dem richter verderben" und so ähnlich.
die andere seite ist die kostenfrage. wenn ich unterschreib, muß ich dann die anwaltskosten tragen, was ja ungerecht währe.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sie können PKH beantragen. Darauf hätte Sie Ihr Anwalt hinweisen müssen. Ansonsten beantragen Sie es jetzt noch.

Und das Verfahren sollte auch eingestellt werden. Also unterschreiben Sie ruhig.