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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17353
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag,seit 1.3.09 bin ich in der akt.Phase der ATZ.Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,seit 1.3.09 bin ich in der akt.Phase der ATZ.Ich habe seit Jahren eine Direktversicherung (abgeschl.2000),die 2x/Jahr durch Entgeltumwandlung bedient wurde.Zuletzt mit Gehalt Nov.08 und Mai 09.Im Nov.09 erhielt ich von der Personalstelle eine Vertragsänderung zur Unterschrift vorgelegt,die eine monatl.Entgeltumwandlung ab 1.11.09 vorsieht.Dagegen habe ich soweit nichts einzuwenden.1.Frage: ist die monatl.Umwandlung auch sozialabgabenfrei? 2.Frage: darf die Personalstelle eine Rückrechnung bis zum 1.3.09 durchführen.D.h. ich soll nochmals ab März 09 - also für 8 Monate die Entgeltumwandlung zahlen,obwohl der Änderungsvertrag erst ab 1.11.09 gilt.Dafür soll ich aber nur 6 Monate rückerstattet bekommen.Dies hat nun zur Folge, dass mir im November ca.600 Euro Nettolohn fehlen.3.Frage: durch dieses "Hick-Hack" habe ich nicht nachvollziehbare 18 Korrektur-Abrech.(März -Okt.09.)für Nov.09 eine korrekte,die nie zur Auszahlung kam.Dafür wurde die Dez.Abr.zur Jahresabr.(März-Dez.09).
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Frage 1:

Entgeltumwandlung für betriebliche Altersversorgung ist bis zur Höhe von 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Sozialversicherung sozialabgabenfrei. Entgeltumwandlung oberhalb von 4% der Beitragsbemessungsgrenze ist dagegen sozialabgabenpflichtig.

 

Während der Bezugsphase fallen Sozialabgaben an und zwar Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Soweit Entgeltumwandlung oberhalb von 4% der Beitragsbemessungsgrenze umgewandelt wurde, werden diese Beträge also zweimal, nämlich während der Umwandlungsphase und während der Bezugsphase, der Sozialabgabenpflicht unterworfen.

 

Im Prinzip ist daher auch die angesprochene Phase sozialabgabenfrei.

 

Frage 2:

 

Sie müssen hier nicht doppelt zahlen. Insoweit ist also die Personalstelle nicht berechtigt, eine solche Rückrechnung durchzuführen.

 

Die Änderung gilt erst ab 11/09 und muss daher nicht zurückgerechnet werden.

 

Frage 3:

 

Sie sollten alle Abrechnungen korrigieren und eventuell bestehende offene Posten umgehend vom Arbeitgeber einfordern.

 

Durch verschiedene Umrechnungen darf Ihnen kein Nachteil entstehen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Ihrer Meinung/Antwort bin ich auch. Jedoch weigert sich die Personalstelle durch Ignoranz meiner Forderung und entschuldigt sich lediglich für die Unannehmlichkeiten. Auch meinem sehr loyalen Vorgesetzten konnten die Personalstelle keine korrekte Abrechnung vorweisen. Wie kann ich mein Recht durchsetzen - Anwalt für Arbeitsrecht oder direkt Arbeitsgericht. Im ersten Schritt würde ich damit "drohen", falls dann immer noch nichts passiert die o.g. Schritte einleiten - wäre dies ok?
Sie sollten zunächst selbst den Arbeitgeber anschreiben und auffordern, die Abrechnungen korrekt zu fertigen und offene Beträge auszuzahlen.

Hilft dies nicht, sollten Sie einen Anwalt beauftragen. Dieser wird dann mit Ihnen gemeinsam besprechen, inwieweit auch ein gerichtliches Vorgehen erfolgversprechend ist.

Der beauftragte Anwalt wird dann mit Ihnen gemeinsam den Prozess führen und Ihren Anspruch durchsetzen.
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.