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Steffan raschwerin
Steffan raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 17986
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Steffan raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag Ich habe vor vier Jahren als Architekt mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten TagIch habe vor vier Jahren als Architekt mit einer örtlich Top-Holzbauunternehmung einer Bauherrin eine Pergola mit Sonnensegel gebaut. Dabei haben wir bei der Werkabnahme in drei Balken Risse festgestellt, aber festgehalten diese auf Beobachtungstatus zu setzen und nichts zu machen. Da es auch üblich ist, dass Holz welches der Witterung ausgesetzt ist, ein paar Risse bildet.Bei der Zweijahresgarantie wollten wir die erwähnten Balken auswechseln, sie forderte bereits damals die gesamte Pergola neu zu erstellen, obwohl nur die drei Balken mangelhalt waren. Sie stütze sich dabei auf ein Gutachten, welches sie ein Jahr nach der Erstellung von einem selbst definierten Gutachter erstellen liess und der behauptet Lärche sei kein Aussenholz und die komplette Pergola sei verfault. Die offizielle Werkabnahme mit einem unabhängigen Sachverständigen ignorierte sie einfach.
Zwei Aussagen ihres angeblichen "Gerichtsgutachter" die eindeutig falsch sind, was auch der Holzbauunternehmer, ein Kapazität einer renommierten Firma bestätigte.
Fakt ist ist, die Bauherrin hat über zwei Jahre unser Rechte zu Mängelbehebung nicht zugelassen und meldet sich jetzt wieder mit dem dritten Anwalt. Wir müssten die gesamte Pergola abreissen und neu bauen.Bei der erneuten Besichtigung vor Ort bestätigte der Holzunternehmer weiderum, dass die Pergola weder faul noch falsch konstruiert sei und die Bereitschaft die oberen Dachbalken auszuwechseln. Sie fordert nun, dass die gesamte Pergola neu zu streichen ist, weil ihr Farbdifferenzen nicht genehm seien.Fragen: Inwiefern bin ich in einem solchen Fall noch verpflichtet Mängel zu erledigen, wenn die Garantiefrist bereits zwei Jahre abgelaufen ist und die Bauherrin bei der offiziellen Mängelbebung keine Arbeiten zuliess? Inwiefern ist ein eigens definierter Gutachter mit grundsätzlich falschen Aussagen überhaupt verbindlich, obwohl sie behauptet dass dieser Herr ein offizieller Gerichtsgutachter sei?

Sehr geehrte Fragestellerin

Sehr geehrter Fragesteller

Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Höchst vermutungsweise haben Sie oder Ihr Büro eine Berufshaftpflichtversicherung (Architektenhaftpflicht). Der Versicherungsnehmer ist nach weitverbreiteten Allgemeinen Versicherungsbedingungen verpflichtet, allfällige berufliche Verstösse umgehend derselben zur Prüfung/Abwehr weiterzuleiten. Spätestens aber nach zwei Jahren seit Geltendmachung von Ansprüchen. Einen Verstoss gegen diese Mitwirkungspflichten kann zu leidigen Kürzungen bis hin zur Deckungsversagung führen. Ich empfehle Ihnen daher dringend, diesen Schadenfall umgehend Ihrer Berufshaftpflichtversicherung anzumelden. Diese ist dann verpflichtet, die Ansprüche gegen Sie oder Ihr Büro abzuklären und gegebenenfalls abzulehnen. Da die gegnerischen Anwälte Sie bis heute nicht dazu aufgefordert haben, lässt vermuten, dass dort glücklicherweise mit wenig Fachkompetenz zu rechnen ist. Beachten Sie bei der Anmeldung insbesondere, dass Sie die Anspruchserhebung der Gegenpartei möglichst spät aus der Sicht von heute ansetzen, damit allfällige Versicherungsrechtliche Verjährungen nicht eintreten.

Konnte ich Ihnen mit meiner Auskunft weiterhelfen? Dann danke ***** ***** zum Voraus für die positive Bewertung meiner Antwort (Anklicken von drei bis fünf Sternen), damit die Vergütung ausgelöst werden kann. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich oder buchen Sie eine telefonische Besprechung (Premium Service) mit mir.

Freundliche Grüsse

RA lic. iur. Samuel Bohtz

https://www.justanswer.de/anwalt/expert-samuel-bohtz

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag Herr Bohtz, da ich solch kleine Aufträge nebenberuflich erstellte, habe ich keine Berufshaftpflichtversicherung. Ihre Antwort dient mit darum leider nicht.
Grundsätzlich geht es um Mängelrechte des Unternehmers, wenn die ordentliche Mängelbehebung vom Bauherrn verweigert wird oder Gutachten die nicht von beiden Parteien mit einem genehmigten Einverständnis beauftragt wird oder bereits in Kernaussagen falsch sind.Darum bitte ich sie auf diese konkreten Fragen zu antworten. Danke

Sehr geehrter Fragesteller

Besten Dank für die Klarstellung. Nach Ablauf der Verjährungsfrist können grundsätzlich keine Mängel mehr geltend gemacht werden. Bei Bauwer***** *****egt die Regelverjährung jedoch bei 5 Jahren. Die Verjährungsfrist muss hier noch genau abgeklärt werden. Betreffend Gutachten: Aussergerichtliche Gutachten sind Privatgutachten und sind per se nicht bindend, insbesondere solche von unbekannten Gutachtern oder solchen, die nicht Mitglieder von swiss-experts.ch sind. Gleichwohl können auch solche richtungsweisend sein. Selbstverständlich muss die Klägerin dem Unternehmer Gelegenheit geben, die Mängel zu beheben - sie muss aber andererseits nicht jede Mängelbehebung akzeptieren.

Für das weitere Vorgehen empfehle ich Ihnen, das Gutachten oder mindestens eine schriftliche Bestätigung des Holzbauers aufzubewahren. Ebenfalls empfehle ich Ihnen, nichts anzuerkennen.

Gerne offeriere ich Ihnen eine Besprechung der konkreten Rechtslage. Buchen Sie dazu einfach den Premium Service mit mir.

Konnte ich Ihnen mit meiner Auskunft weiterhelfen? Dann danke ***** ***** zum Voraus für die positive Bewertung meiner Antwort (Anklicken von drei bis fünf Sternen), damit die Vergütung ausgelöst werden kann. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich oder buchen Sie eine telefonische Besprechung (Premium Service) mit mir.

Freundliche Grüsse

RA lic. iur. Samuel Bohtz

https://www.justanswer.de/anwalt/expert-samuel-bohtz

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Bohtz, Danke für die teilweise Beantwortung der Frage. Wie ich bereits erwähnt habe, wurde der Mangel innerhalb der Zweijahresgarantie gerügt, aber mit einem Gutachten, das jeglicher Grundlage entbehrte. Damals war auch ein Anwalt von der Bauherrin involviert und wir haben in dreimal gebeten uns konkrete Angeben zur gewünschten Mängelerledigung zu machen, respektive was effektiv nach Normen ein Mangel sei. Hier kam trotz mehrmaliger Nachfrage keine Antwort von der Bauherrin.Nach zweijähriger Pause versucht sie es nun wieder erneut mit dem dritten Anwalt. Fakt ist, dass sie uns bei der Zweijahresgarantie die Erledigung der Mängel verwehrte. Das Gutachten kam von einem Herr Foege, scheinbar ein in der Schweiz anerkannter Gerichtsgutachter.Darf ich Sie bitten, konkret auf meine Fragen im ersten Statement zu antworten: Was passiert wenn die Bauherrin die Mängel nicht verhältnismässig oder falsch definiert und auf ihren Behauptungen beharrt und darum keine Mängelerledigung zulässt?Muss ein bei Erstellung eines Guchtachtens nicht das Einverständnis von beiden Parteien vorliegen?

Sehr geehrter Kunde,

mein Name ist Steffan Schwerin und ich bin seit mehr als 13 Jahren als Rechtsanwalt tätig.

VielenDank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Wennnach der Beantwortung noch Unklarheiten bestehen, fragen Sie gern nach.

Über eine Bewertung meiner Antwort (Sterne über der Frage) würde ich mich sehrfreuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Schwerin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten TagIch habe vor vier Jahren als Architekt mit einer örtlich Top-Holzbauunternehmung einer Bauherrin eine Pergola mit Sonnensegel gebaut. Dabei haben wir bei der Werkabnahme in drei Balken Risse festgestellt, aber festgehalten diese auf Beobachtungstatus zu setzen und nichts zu machen.Da es auch üblich ist, dass Holz welches der Witterung ausgesetzt ist, ein paar Risse bildet.Bei der Zweijahresgarantie wollten wir die erwähnten Balken auswechseln, sie forderte bereits damals die gesamte Pergola neu zu erstellen, obwohl nur die drei Balken mangelhalt waren. Sie stütze sich dabei auf ein Gutachten, welches sie ein Jahr nach der Erstellung von einem selbst definierten Gutachter erstellen liess und der behauptet Lärche sei kein Aussenholz und die komplette Pergola sei verfault. Die offizielle Werkabnahme mit einem unabhängigen Sachverständigen ignorierte sie einfach.
Zwei Aussagen ihres angeblichen "Gerichtsgutachter" die eindeutig falsch sind, was auch der Holzbauunternehmer, ein Kapazität einer renommierten Firma bestätigte.
Fakt ist ist, die Bauherrin hat über zwei Jahre unser Rechte zu Mängelbehebung nicht zugelassen und meldet sich jetzt wieder mit dem dritten Anwalt. Wir müssten die gesamte Pergola abreissen und neu bauen.Bei der erneuten Besichtigung vor Ort bestätigte der Holzunternehmer weiderum, dass die Pergola weder faul noch falsch konstruiert sei und die Bereitschaft die oberen Dachbalken auszuwechseln. Sie fordert nun, dass die gesamte Pergola neu zu streichen ist, weil ihr Farbdifferenzen nicht genehm seien.Fragen: Inwiefern bin ich in einem solchen Fall noch verpflichtet Mängel zu erledigen, wenn die Garantiefrist bereits zwei Jahre abgelaufen ist und die Bauherrin bei der offiziellen Mängelbebung keine Arbeiten zuliess? Inwiefern ist ein eigens definierter Gutachter mit grundsätzlich falschen Aussagen überhaupt verbindlich, obwohl sie behauptet dass dieser Herr ein offizieller Gerichtsgutachter sei?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Anbei das Schreiben
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Anbei die Stellungnahme welche ich bereits mit einem anderen Anwalt hier hatte…
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Bohtz, Danke für die teilweise Beantwortung der Frage. Wie ich bereits erwähnt habe, wurde der Mangel innerhalb der Zweijahresgarantie gerügt, aber mit einem Gutachten, das jeglicher Grundlage entbehrte. Damals war auch ein Anwalt von der Bauherrin involviert und wir haben in dreimal gebeten uns konkrete Angeben zur gewünschten Mängelerledigung zu machen, respektive was effektiv nach Normen ein Mangel sei. Hier kam trotz mehrmaliger Nachfrage keine Antwort von der Bauherrin.Nach zweijähriger Pause versucht sie es nun wieder erneut mit dem dritten Anwalt. Fakt ist, dass sie uns bei der Zweijahresgarantie die Erledigung der Mängel verwehrte. Das Gutachten kam von einem Herr Foege, scheinbar ein in der Schweiz anerkannter Gerichtsgutachter.Darf ich Sie bitten, konkret auf meine Fragen im ersten Statement zu antworten: Was passiert wenn die Bauherrin die Mängel nicht verhältnismässig oder falsch definiert und auf ihren Behauptungen beharrt und darum keine Mängelerledigung zulässt?Muss ein bei Erstellung eines Guchtachtens nicht das Einverständnis von beiden Parteien vorliegen?

Ichglaube, wir können hier leider nicht wirklich weiterhelfen.

IhrAnliegen eignet sich nicht so gut für eine Onlineberatung.

Bittewenden Sie sich an einen Kollegen vor Ort.

VielenDank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich verstehe nicht ganz die Frage ist doch sehr einfach. Es gibt bei der Erledigung von Mängel Rechte und Pflichten beim Ersteller und beim Bauherrn. Verweigert der Bauherr die Erledigung der Mängel und wartet total 4 Jahr, so verwirkt er sich seine Mängelrechte?

Nach deutschem Recht kann ich das beantworten.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich müsste die Beurteilung nach Schweizer Recht haben. Danke

Deswegen ja, da haben wir hier aber leider niemanden im Team.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Warum kann man bei dieser Website Beurteilung nach Schweizer Recht anwählen? Ich bezahle monatlich und JustAnswer bietet offiziell ein Beurteilung für Schweizer Recht an.

Ich gebe es nochmal zurück an den Kundenservice.

Steffan raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Schweizer Recht
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