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Samuel Bohtz
Samuel Bohtz,
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 95
Erfahrung:  Rechtsanwalt at Einfachrecht
106016683
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Samuel Bohtz ist jetzt online.

Ich gehöre zu Risikogruppe. Ich bin zu Hause geblieben, weil

Kundenfrage

ich gehöre zu Risikogruppe. Ich bin zu Hause geblieben, weil mein Arbeitgeber konnte nicht Hygienemassnahmen nicht anzuhalten. Am 18. 6. hat sich mein Chef gemeldet, es hat ein Gespräch stattgefunden. Bis dann haben wir keine konkreten Schritten abgemacht. Er wollte erstmal, dass ich mich 3 Monate krank melde und von Psychologin eine Arztzeugnis verlange.

Mein Chef behauptet, dass ich wegen meiner Psyche zu Hause geblieben bin, was nicht stimmt. Letztes Jahr war ich krank geschrieben -Burnout. Seit Oktober arbeite ich voll mein Pensum 50%, bis zum Ende März. Ich möchte mein Arbeitsvertrag kündigen oder auflösen.

Mein Vorgesetzte behauptet, dass ich die letzten 3 Monaten nur so zu Hause geblieben bin und keine Arztzeugniss haben. Er möchte alle meine Überstunden und Ferien für die Coronazeit benutzen.

Arbeitgeber hat mir gesagt, dass Ärztliche Bestätigung nicht relevant ist. Gleichzeitig hat mir Chef 2x gesagt, dass er mich für Kurzarbeit anmeldet. Ich habe deinen Lohnabrechnungen vom April und Mai angeschaut, du hast einen Überstundensaldo von 93.5 Stunden und einen Feriensaldo von 25.25, bei Austritt Ende Juni kürzt sich dieser Anspruch natürlich noch um rund 12 Tage.

In Absprache mit Arul ist unser Vorschlag, dass wir dir im Monat Juni nochmals den vollen Lohn ausbezahlen (Brutto 3700.-) ohne Arbeitsleistung deinerseits (die Quarantäne Bestimmungen sind seit Juni mehrheitlich aufgehoben) und damit per Saldo aller Ansprüche das Arbeitsverhältnis per Ende Juni aufheben.

Das ist schreiben von meinem Vorgesetzten. Wenn das ok ist, werde ich eine entsprechende Aufhebungsvereinbarung anfertigen.

Meine Frage ist darf er das machen?

Pflegefachfrau, Spitex.... Wir mussten eine langärmige Schürze mehrmals anziehen. Beispiel: Ic war bei einem Klienten 1 Stunde beschäftigt, habe dabei ziemlich geschwitzt. Beim Klienten wechelt sich Personal. Das heisst 1 Woche eine Schürze tragen 4-5 pPersonen, bis Material nicht kaputt geht

Gepostet: vor 11 Tagen.
Kategorie: Schweizer Recht
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Samuel Bohtz hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin

Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Mein Name Samuel Bohtz und ich arbeite seit mehr als 17 Jahren als Rechtsanwalt. Gerne werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Freundliche Grüsse

RA lic. iur. Samuel Bohtz

Experte:  Samuel Bohtz hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin

Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Grundsätzlich dürfen Arbeitgeber und Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis mit einer sogenannten Aufhebungsvereinbarung einvernehmlich auf einen bestimmten Zeitpunkt beendigen. Damit ist auch schon gesagt, dass es sich eben um einen einvernehmlich und gemeinsam ausgehandelten Vertrag handeln muss und nicht um eine einseitige Anordnung des Vorgesetzten. Mit einer solchen Aufhebungsvereinbarung können nebst dem Kündigungszeitpunkt auch die Freistellung und die Verrechnung allfälliger Überstunden- und Feriensaldi vereinbart werden.

Grundidee aus Arbeitnehmersicht: eine Aufhebungsvereinbarung macht nur dann Sinn, wenn Sie insgesamt mehr erhalten als bei einer ordentlichen Kündigung.

Der Kündigungsschutz während der Krankheit kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden. Nach Art. 336c Abs. 1 OR (https://bit.ly/2yHPg4S) i.V.m. Art. 362 OR darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis während dem der Arbeitnehmer krankheitsbedingt arbeitsunfähig ist (teilweise oder ganz) nicht kündigen und zwar im ersten Dienstjahr während 30 Tagen, ab zweitem bis und mit fünftem Dienstjahr während 90 Tagen und ab sechstem Dienstjahr während 180 Tagen. Erkrankt der Arbeitnehmer (erst) innerhalb der Kündigungsfrist, so kann diese während der Krankheitstage nicht ablaufen, und erstreckt/verschiebt den Kündigungstermin. Für die relativ komplizierte Berechnung verweise ich auf die amtlichen Ausführungen: https://bit.ly/36B4tRw

Ausnahmsweise kann in einer Aufhebungsvereinbarung/Auflösungsvereinbarung ein „Verzicht auf den Kündigungsschutz“ getroffen werden, womit eine allfällige (neue) Erkrankung während der Kündigungsfrist nicht mehr zu einer Verlängerung des Arbeitsverhältnisses führt. Der Verzicht des Kündigungsschutzes muss aber entsprechend abgegolten werden, üblicherweise mit einem zusätzlichen Monatslohn.

Auch ist die Leistung einer allfällig bestehenden Kollektivkrankentaggeldversicherung zu prüfen. Diese zahlt grundsätzlich nur solange das Arbeitsverhältnis besteht. Einige bieten auch eine sogenannte „Nachdeckung“ der Taggeldzahlung über den Kündigungszeitpunkt hinaus an.

Letztlich ist die gesetzliche Regelung von Art. 10c der COVID-19-Verordnung 2 betreffend den besonders gefährdeten Personen zu betrachten: Sofern eine Kategorie des Anhang 6 (https://bit.ly/3ezp0Jv) auf Sie zutrifft, bestehen mehrere Verpflichtungen des Arbeitgebers, von Homeoffice über alternative Jobzuweisung bis zur Freistellung (https://bit.ly/31e1Zbl).

Generell sollte eine Aufhebungsvereinbarung also genau geprüft werden. Eine genaue Prüfung ist desto wichtiger, wenn Sie noch über keine neue Stelle verfügen und nach der Kündigung Taggelder der Arbeitslosenversicherung beziehen möchten. Dann wird die Arbeitslosenkasse die getroffene Aufhebungsvereinbarung unter dem Punkt „selbstverschuldete Arbeitslosigkeit“ genauer prüfen. Bei einer für Sie nachteiligen Aufhebungsvereinbarung riskieren Sie somit zudem nur eine empfindliche Einstellung von Taggeldern.

Aus anwaltlicher Sicht kann ich Ihnen somit nur generell empfehlen: Verzichten Sie nicht vorschnell auf Ihre Schutzrechte (zeitlicher Kündigungsschutz, Kollektivkrankentaggeld, Art. 10c der COVID-19-Verordnung 2) und unterschreiben Sie keine Aufhebungsvereinbarung ohne vorgängige rechtliche Prüfung.

Gerne offeriere ich Ihnen eine telefonische Besprechung, für eine vertiefte Prüfung. Buchen Sie dazu eine telefonische Besprechung (Premium Service) mit mir.

Konnte ich Ihnen mit meiner Auskunft weiterhelfen? Dann danke ***** ***** zum Voraus für die positive Bewertung meiner Antwort (Anklicken von drei bis fünf Sternen), damit die Vergütung ausgelöst werden kann. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich.

Freundliche Grüsse

RA lic. iur. Samuel Bohtz

Experte:  Samuel Bohtz hat geantwortet vor 8 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (drei bis fünf Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

RA lic. iur. Samuel Bohtz