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Samuel Bohtz
Samuel Bohtz,
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 18
Erfahrung:  Rechtsanwalt at Einfachrecht
106016683
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Samuel Bohtz ist jetzt online.

Meine GmbH vermittelt bezahlte Teilnahmen an hochkarätigen

Diese Antwort wurde bewertet:

meine GmbH vermittelt bezahlte Teilnahmen an hochkarätigen Segelregatten - der Vertrag wird direkt mit dem Veranstalter geschlossen - also eigentlich bringe ich ihm nur den Kunden und kassiere dann eine Provision.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Muss ich mich dann um irgendeine Versicherung etc. kümmern? Es könnte ja auch was passieren, aber das deckt der Veranstalter ab? nach meinem Verständnis wäre das so. Kanton Thurgau und auch Baden Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: fällt mir gerade nichts ein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.

Bitte gedulden Sie sich einen Augenblick, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.

Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Für das mitgeteilte Geschäftsmodell ist der Abschluss einer Versicherung jeglicher Art nicht erforderlich. Sie können das Geschäft betreiben, ohne eine Versicherung jeglicher Art abzuschließen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne oben ab. Rückfragen können Sie gern danach stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
eine Frage noch: das gilt für Deutschland und die Schweiz? Und wenn was schiefgeht, kann ich auch nicht belangt werden?

Diese Einschätzung gilt jedenfalls für die Bundesrepublik Deutschland. Sie können belangt werden, sofern Sie eine Pflicht aus dem Vermittlungsvertrag verletzen. Indes - da Sie den Teilnahmevertrag lediglich vermitteln - können Sie für Pflichtverletzungen des Regatta-Veranstalters nicht belangt werden. Denn in Bezug auf die Regatta treffen Sie keine Vertragspflichten, die Sie verletzen könnten.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
wie kriege ich raus, was in der Schweiz gilt?

Dafür müssten Sie ggf. um Rechtsrat bei einem in der Schweiz zugelassenen Rechtsanwalt bitten.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
hatte ich doch

Verzeihen Sie - ich habe auch gerade gesehen, dass Sie die Frage zum Schweizer Recht gestellt hatten. Ich gebe die Frage selbstverständlich gerne für eine/n Kollegen/in, der/die im Schweizer Recht geschult ist, zur Beantwortung frei.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin

Sehr geehrter Fragesteller

Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne beantworte ich Ihre Anfrage zum schweizerischen Recht wie folgt:

Aus Sicht des legal risk managements ist Ihrerseits auf jeden Fall sicherzustellen, dass Ihr Angebot nicht als Vermittlung einer Pauschalreise qualifiziert werden kann. Als Pauschalreise gilt nach Art. 1 Pauschalreisegesetz die im voraus festgelegte Verbindung von mindestens zwei der folgenden Dienstleistungen, wenn diese Verbindung zu einem Gesamtpreis angeboten wird und länger als 24 Stunden dauert oder eine Übernachtung einschliesst: a. Beförderung; b. Unterbringung und c. andere touristische Dienstleistungen die einen beträchtlichen Teil der Gesamtleistung ausmachen: https://bit.ly/2ZBzZOr

Eine Pauschalreise kann somit bereits vorliegen, wenn auf einem von Ihnen vermittelten Segeltörn auch auf dem Schiff übernachtet wird oder wenn die Segelregatta mit Anreise oder Hotelübernachtung u.ä. vermittelt wird.

Dabei ist es egal, wer die konkrete Veranstalterin der Regatta oder des Törns ist.

Die Qualifikation der Pauschalreise ist deshalb von vitalem Interesse, da den Reisevermittler (vulgo Reisebüro) nach Art. 14 Pauschalreisegesetz eine ziemlich umfassende Haftung trifft – insbesondere auch für während der Reise erlittene Personenschäden der Konsumenten: https://bit.ly/2ZuP7x2. Zudem handelt es sich bei der Haftung nach dem Pauschalreisegesetz um eine gesetzliche Haftung, d.h. eine Haftung kann generell nicht mit AGBs etc. wegbedungen werden.

Sportunfälle – auch sehr teure – können bei Segelregatten auftreten. Die nbu-Unfallversicherer, insbesondere SUVA, verfügen erfahrungsgemäss über die notwendigen personellen sowie juristischen Ressourcen, bei einem versicherten Unfallereignis für ihre Leistungen auf den Haftpflichtigen, also bspw. das Reisebüro, zu regressieren.

In Ihrem Fall ist somit umfassend zu prüfen, dass Ihre GmbH nicht unfreiwillig eine Pauschalreise vermittelt. Wenn das nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung dringendst zu empfehlen.

Unbedenklich ist dagegen, wenn es sich bei Ihrem Geschäftsmodell um ein reines Affiliate Partnerprogramm handelt.

Konnte ich Ihnen mit meiner Auskunft weiterhelfen? Dann danke ***** ***** zum Voraus für die positive Bewertung meiner Antwort (Anklicken von drei bis fünf Sternen), damit die Vergütung ausgelöst werden kann. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich.

Freundliche Grüsse

RA lic. iur. Samuel Bohtz

Samuel Bohtz,
Kategorie: Schweizer Recht
Zufriedene Kunden: 18
Erfahrung: Rechtsanwalt at Einfachrecht
Samuel Bohtz und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
ich habe für 53 Fr. jetzt schon viel bekommen, zahle gerne etwas mehr.
Im Detail: ich gebe den Interessenten relativ schnell an den Anbieter weiter, der schreibt die Rechnung, ich erhalte eine kleine Provision. Es ist schon mal passiert, dass einer gratis auf dem (sehr unbequemen) Schiff geschlafen hat. Ich kümmere mich nicht um Beförderung und Unterbringung. Der Anbieter verkauft dem Kunden eine Versicherung (Unfall etc.). Pauschal ja oder nein?

Sehr geehrte Fragestellerin

Sehr geehrter Fragesteller

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Sofern Ihr Websitenbenutzer ausschliesslich mit einem Dritt-Anbieter einen Reisevertrag abschliesst und auch der Dritt-Anbieter an den Websitenbenutzer Rechnung dafür stellt, sehe ich vorderhand keine Anhaltspunkte, weshalb Ihre GmbH in ein Pauschalreise-Rechtsverhältnis eingebunden sein sollte. Insofern sind Ihrerseits auch keine zusätzlichen Versicherungen notwendig.

Für eine fundierte legal risk Abklärung müsste ich natürlich Ihre Website studieren.

Freundliche Grüsse

Samuel Bohtz