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Kategorie: Schweizer Recht
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Sehr geehrte Damen und Herren Habe eine Anzeige wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren
Habe eine Anzeige wegen angeblicher Beschimpfung am Hals u. war vor kurzem schon an einer ersten Einvernahme bei der Stawa BL.
Es sind zwei Personen als Klägerinnen involviert, welche mit grossem Anwaltsgeschütz auftraten. In einem Fall sind es Anschuldigungen, welche jeglicher Beweiskraft entbehren und meiner Meinung nach nicht standhalten, weil diese schlichtweg nicht stimmen.
Im zweiten Fall geht es um schriftliche Beschimpfungen, welche meiner Meinung nach nicht wirklich als Beschimpfung zu deklarieren sind (Ansichtssache).
Mein persönlicher Status: Männlich, verheiratet, nur AHV-Einkommen, habe keine weiteren Einkommen und andere finanziellen Rückhalte, bin seit Ende Mai 17 in der CH (BS) abgemeldet, d.h. mein Aufenthalt ist mehrheitlich im fernen Ausland und nur im Moment in der CH anwesend wegen dem laufenden Verfahren.
Nun bin ich verunsichert, wie ich mich verhalten soll. Auf Grund der Situation wäre ich auch auf einen Anwalt angewiesen, weiss aber nicht, ob ich diese Unterstützung über die kostenlose Prozessführung erhalten kann. Ich kann mir aus finanzieller Sicht definitiv keinen Anwalt leisten. Bin ich nun dazu genötigt ohne Rechtsbeistand zu agieren um abgeschossen zu werden? Besten Dank für Ihre erste Stellungnahme.
Freundliche Grüsse
K. Müller

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Der Anspruch einer angeschuldigten Person auf fachkundigen Beistand wird im Strafprozess mit dem Institut der amtlichen Verteidigung abgedeckt. Wenn ein Strafverfahren für die betroffene Person besondere Konsequenzen hat oder haben kann (Bsp.: Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr oder freiheitsentziehende Massnahme droht; Untersuchungshaft hat länger als zehn Tage gedauert), wenn das Verfahren mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist oder wenn die angeschuldigte Person ihre Rechte nicht selber gehörig wahrnehmen kann, muss ihr auch ohne Antrag eine amtliche Verteidigung bestellt werden (Art. 130 f. StPO, sog. notwendige Verteidigung).

In den übrigen Fällen haben mittellose Beschuldigte darüber hinaus einen verfassungsmässigen Anspruch auf amtliche Verteidigung, wenn keine Bagatelle

vorliegt und die Verteidigung zur Wahrung ihrer Interessen geboten ist, d.h. wenn der Fall mit erheblichen tatsächlichen oder rechtlichen Schwierigkeiten verbunden ist (Art. 132 StPO).

Auch das Gesuch um Einsetzung einer amtlichen Verteidigung wird von der jeweiligen Verfahrensleitung behandelt, im Vorverfahren (Strafuntersuchung) also von der Staatsanwaltschaft, im Gerichtsverfahren vom Präsidenten oder der Präsidentin der mit der Sache befassten Instanz (Art. 133 in Verbindung mit Art. 61 StPO).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Besten Dank für Ihre AW. Es steht die Frage im Raum, wie schwer der Fall beurteilt wird u. in welcher Grössenordnung eine mögliches Urteil zu erwarten ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.Sie können vorsorglich einen entsprechenden Antrag bei der Staatsanwaltschaft stellen.Vorsorglich sollten Sie sich derweil selbst verteidigen und insbesondere den Sachverhalt aus Ihrer Sicht darlegen (unbedingt schriftlich)., dass sich dieser bei den Akten befindet.Konnte ich Ihre Frage beantworten?Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
RATraub2012 und weitere Experten für Schweizer Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
OK. Ich werde nun mal schauen was weiter geschieht und alsdann ad hoc weitere Massnahmen entscheiden. Die Stawa ist auf Grund der 1. Einvernahme im Besitz der schriftlichen Gegendarstellung von mir. Was diese daraus nun weiter verfolgt werde ich sehen.
Besten Dank für die erste Unterstützung