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Mag_Sarah_Abel
Mag_Sarah_Abel, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 20
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Bereich des Anlegerschutzes
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Mag_Sarah_Abel ist jetzt online.

Betrifft Umgangsrecht mit einem mittlerweile 6 jährigen -

Diese Antwort wurde bewertet:

Betrifft Umgangsrecht mit einem mittlerweile 6 jährigen - Kindsvater wünscht sich die Ausweitung auf jedes Wochenende alternierend von Freitag auf Samstag bzw von Freitag auf Sonntag. Momentan besteht wöchentlicher Umgang, nach der Schule bzw des Kindergartens (während des Kindergartens noch vor und nachbegleitend mit Mutter, da sich Kind weigerte, beim Vater zu bleiben und im Spiel der Abschied dann leichter fiel) Vorstellung des Vaters ist nun ein sofortiger Umstieg, ohne Berücksichtigung der Transistion des Kindes (gerade eingeschult) und dass dieses noch nicht bereit ist anderswo zu übernachten. Er bezieht sich auf "geltende zu berücksichtigen standardRegelung", also dass er vollends sofortigen Anspruch darauf hätte.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Oberösterreich
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Beim letzten Umgangsnachmittag weigerte sich der Vater auf Nachfrage des Kindes die Mutter zu kontaktieren,... Dieses fühlte sich unsicher und weigert sich seitdem je wieder hinzugehen, wenn es nicht einmal kurz mit der Mutter telefonieren darf.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Vorschlag den wöchentlichen Umgang auszuweiten und anschließend 14 tägig mit Samstag zu ergänzen wurde vom Kindsvater negiert bzw mit Beantragung der alleinigen Obsorge (derzeit liegt diese bei der Kindsmutter) gedroht
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Die Frage ist also, welche Handlungsschritte wären empfehlenswert, sodass der Umgang nicht weiter getrübt wird und entsprechend weiter zusammen gewachsen werden kann. (Einbindung Psychologe zur Feststellung der wahren Bedürfnisse und Wünsche des Kindes, etc etc)
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unterDeutschland: 0800(###) ###-####sterreich: 0800 802136Schweiz: 0800 820064in Verbindung zu setzen.Vielen Dank ***** ***** Geduld.Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Fragestellerin!
in der Regel ist ein 14-tägiges Wochend-Kontaktrecht sowie zwei Wochen in den Ferien üblich. Dies hängt aber natürlich auch wesentlich vom Alter und der Reife des Kindes ab. Bei kleineren Kindern sind häufigere, dafür aber kürzere Kontakte üblich. An oberster Stelle steht aber immer das Kindeswohl, das je nach den Gegebenheiten variieren kann.
Grundsätzlich ist aber der betreuende Elternteil sogar dazu verpflichtet, das Kind dazu anzuhalten, Kontakt zum anderen Elternteil zu haben, insbesondere wenn das Kind den Kontakt verweigern möchte. Das Kind muss auf die Besuche vorbereiten werden und mit dem Kind die Kontakte sodann unter Bedachtnahme auf das Kindeswohl verarbeitet werden. Das Kind ist ganz aktiv zu ermutigen, die Kontakte wahrzunehmen.
Wenn eine einvernehmliche Kontaktregelung mit dem Kindesvater nicht möglich ist, kann eine gerichtliche Kontaktregelung getroffen werden. Hierzu wäre die schnellste und kostengünstigste Variante, den Amtstag der Bezirksgerichte (jeden Dienstag von 8:00 bis 12:00 Uhr) in Anspruch zu nehmen und gegebenenfalls gleich dort einen Antrag auf Kontaktregelung zu stellen. Die dort zuständigen Juristen unterstützen Sie dabei.
Auch begleitete Kontakte wären eine Möglichkeit, wenn z.B. lange kein Kontakt zwischen einem Elternteil und dem Kind stattgefunden hat und noch kein Vertrauensverhältnis besteht. Das bedeutet, dass die Kontakte in Einrichtungen stattfinden. Dort hat sich der hauptsächlich betreuende Elternteil mit dem Kind zu bestimmten Terminen einzufinden. Das Treffen wird dann von einer geschulten Person begleitet mit dem Ziel, eine Beziehung zwischen dem nicht hauptsächlich betreuenden Elternteil und dem Kind aufzubauen.
In der Hoffnung, vorerst sämtliche benötigten Informationen gegeben zu haben, stehe ich für weitere Fragen gerne zur Verfügung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Mag. Sarah Abel

Mag_Sarah_Abel, Rechtsanwältin
Zufriedene Kunden: 20
Erfahrung: Langjährige Tätigkeit im Bereich des Anlegerschutzes
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