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Birgit Kaiser
Birgit Kaiser, Magister
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 54
Erfahrung:  Magister
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Birgit Kaiser ist jetzt online.

Hallo, Ich wohne in Österreich und habe nie eine Straftat

Kundenfrage

Hallo, Ich wohne in Österreich und habe nie eine Straftat begangen. Im Kampf gegen Depressionen und Medikamente & machte einen Fehler und änderte das Preisschild einiger Kleidung im Laden. Sie husteten mich und ich zahlte 150 Strafe an den Laden plus den vollen Preis für die Kleidung 398 euros. Die Polizei machte einen Eintrag und machte mein Foto. Sie sagten, ich bekomme einen Brief mit einer Geldstrafe. Ich bin sehr traurig und besorgt:
1) Wird dies in meinem Strafregister erscheinen (wenn ja für wie lange? Oder wann wird gelöscht?)
2) Wird es für mich ein Problem sein, einen Job zu finden?
3) Kann ich um Vergebung meiner Beleidigung in Anbetracht meiner psychischen Gesundheit bitten, diesen Eintrag zu löschen?
4) kann die Polizei meine aktuell Arbeitgeber über diese Situation informieren?
5) Können sie mich für dieses geringfügige Vergehen ins Gefängnis schicken?
Ich kenne die Geldstrafe der Polizei noch nicht, daher weiß ich nicht, ob sie in meinem Führungszeugnis erscheinen wird. Sie fragten nach meinem Gehalt.
Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Birgit Kaiser hat geantwortet vor 23 Tagen.

Guten Tag!

1) Es scheinen nur Freiheitsstrafen über 3 Monate und äquivalente Geldstrafen nach außen im Strafregister auf. Staatsanwaltschaft und Gericht sehe jedoch jede Erledigung, also auch eine Verurteilung unter 3 Monaten bzw. Einstellung oder Diversion. Da Sie zum ersten Mal straffällig geworden sind, ist eine Verurteilung über 3 Monate eher nicht wahrscheinlich. Ich empfehle Ihnen jedoch zur Verhandlung einen Verteidiger mitzunehmen. Sie erreichen mich gerne unter***@******.***.

2) siehe bei 1. Da die Verurteilung vermutlich nicht nach außen aufscheinen wird, werden potenzielle Arbeitgeber nichts davon wissen.

3) Reue bzw. Entschuldigungen wirken sich jedenfalls Strafmildernd aus und könnten unter Umständen sogar eine Einstellung oder diversionelle Erledigung der Angelegenheit erwirken.

4) Die Behörden informieren grundsätzlich nicht, dennoch kann es passieren dass der Arbeitgeber etwas davon mitbekommt zB von Zeugen oder weil er selbst am Verfahren beteiligt ist.

5) Theoretisch ja, praktisch ist das unwahrscheinlich.

Die Frage nach dem Gehalt ist Routine. Die Polizei verhängt keine Strafen. Der Akt wird an die Staatsanwaltschaft geschickt und diese entscheidet dann ob es zu einer Verhandlung kommt. Dort wird dann über die Strafe entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
RAA Mag. Birgit Kaiser

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Danke schön. bedeutet das, dass ich für eine Verhandlung vor Gericht gehen muss? Die Polizei erwähnte eine Geldstrafe, die ich zweimal zahlen muss.
Experte:  Birgit Kaiser hat geantwortet vor 23 Tagen.

Es kann sein, dass Sie vor Gericht müssen. Möglich ist aber auch, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Geldbuße einstellt oder mittels Diversion erledigt (das wird die Polizei gemeint haben). Eine Vertretung damit die Sache schnell und für Sie vorteilhaft erledigt wird, kann ich Ihnen trotzdem empfehlen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Wissen Sie, ob der Brief, den ich erhalte, bereits die Entscheidung über meinen Fall enthält? Wenn ich vor Gericht gehen muss, werde ich mir einen Anwalt suchen. Können sie mich für diese Art von Straftaten für kurze Zeit (weniger als 3 Monate) ins Gefängnis schicken, wenn es das erste Mal war? (jetzt macht mich das ängstlich und nervös) Ich bin in Linz Österreich und habe dir eine E-Mail geschickt.
Experte:  Birgit Kaiser hat geantwortet vor 23 Tagen.

Am besten ist Sie warten die nächsten Schritte ab. Sollte Ihnen ein Schriftstück zugestellt werden und Sie nicht genau was wissen was das für Sie bedeutet, wenden Sie sich gerne wieder an mich.

Mit freundlichen Grüßen